Rāmāyaṇa · Araṇyakāṇḍa
Sarga 23: Utpāta Varṇanam
Die Vorzeichen vor der Schlacht
tat prayātam balam ghoram aśivam śoṇita udakam |
abhyavarṣat mahā meghaḥ tumulo gardabha aruṇaḥ || 3-23-1
Auf jenes furchtbare, dahinziehende Heer regnete eine gewaltige, tosende, eselsrot gefärbte Wolke unheilvolles Blutwasser herab.
Wort für Wort tat prayātam balam ghoram auf jenes furchtbare, dahinziehende Heer aśivam śoṇita udakam unheilvolles Blutwasser abhyavarṣat mahā meghaḥ regnete eine gewaltige Wolke tumulo gardabha aruṇaḥ tosend, eselsrot nipetuḥ turagāḥ tasya ratha yuktā mahājavāḥ |
same puṣpacite deśe rājamārge yadṛcchhayā || 3-23-2
Seine an den Wagen gespannten, überaus schnellen Rosse stürzten grundlos auf der ebenen, mit Blüten bestreuten Königsstraße nieder.
Wort für Wort nipetuḥ turagāḥ tasya seine Rosse stürzten nieder ratha yuktā mahājavāḥ an den Wagen gespannt, überaus schnell same puṣpacite deśe auf ebenem, blütenbestreutem Grund rājamārge yadṛcchhayā auf der Königsstraße, grundlos śyāmam rudhira paryantam babhūva pariveṣaṇam |
alāta cakra pratimam pratigṛhya divākaram || 3-23-3
Ein dunkler, von Blut umrandeter Hof, einem Feuerrad gleich, umgab die aufgenommene Sonne.
Wort für Wort śyāmam rudhira paryantam dunkel, von Blut umrandet babhūva pariveṣaṇam entstand ein Hof alāta cakra pratimam einem Feuerrad gleich pratigṛhya divākaram die Sonne umfassend tato dhvajam upāgamya hema daṇḍam samucchhritam |
samākramya mahākāyaḥ tasthau gṛdhraḥ sudāruṇaḥ || 3-23-4
Dann setzte sich ein überaus furchtbarer, riesenhafter Geier auf das Banner mit dem hoch aufgerichteten goldenen Stab und blieb dort sitzen.
Wort für Wort tato dhvajam upāgamya dann zum Banner kommend hema daṇḍam samucchhritam mit hoch aufgerichtetem goldenem Stab samākramya mahākāyaḥ sich setzend, der Riesenleibige tasthau gṛdhraḥ sudāruṇaḥ blieb der überaus furchtbare Geier janasthāna samīpe ca samākramya khara svanāḥ |
visvarān vividhān ca cakruḥ māṃsa ādā mṛga pakṣiṇaḥ || 3-23-5
In der Nähe von Janasthāna ließen die fleischfressenden Tiere und Vögel mit rauen Stimmen mannigfache Missklänge erschallen.
Wort für Wort janasthāna samīpe ca und in der Nähe von Janasthāna samākramya khara svanāḥ sich einstellend, mit rauen Stimmen visvarān vividhān ca cakruḥ erzeugten mannigfache Missklänge māṃsa ādā mṛga pakṣiṇaḥ die fleischfressenden Tiere und Vögel vyājahruḥ ca padīptāyām diśi vai bhairava svanam |
aśivā yātudhānānām śivā ghorā mahāsvanāḥ || 3-23-6
In der brennenden Richtung stießen unheilvolle, den Rākṣasas zum Unheil, mit furchtbarer, lauter Stimme heulende Schakalinnen einen schauerlichen Ruf aus.
Wort für Wort vyājahruḥ ca padīptāyām und sie stießen aus in der brennenden diśi vai bhairava svanam Richtung einen schauerlichen Ruf aśivā yātudhānānām den Rākṣasas unheilvoll śivā ghorā mahāsvanāḥ die Schakalinnen, furchtbar, mit lauter Stimme prabhinnagajasaṃkāśatoyaśoṇitadhāriṇaḥ |
ākāśam tat anākāśam cakruḥ bhīma aṃbu vāhakāḥ || 3-23-7
Wolken, wie brünstige Elefanten anzusehen, blutrotes Wasser tragend, machten furchterregend den Himmel zu einem Nicht-Himmel.
Wort für Wort prabhinnagajasaṃkāśa wie brünstige Elefanten anzusehen toya śoṇita dhāriṇaḥ blutrotes Wasser tragend ākāśam tat anākāśam cakruḥ machten den Himmel zu einem Nicht-Himmel bhīma aṃbu vāhakāḥ die furchtbaren Wasserträger [Wolken] babhūva timiram ghoram uddhatam roma harṣaṇam |
diśo vā pradiśo vā api suvyaktam na cakāśire || 3-23-8
Eine schreckliche, aufsteigende, haarsträubende Finsternis brach herein, sodass weder die Himmelsrichtungen noch die Zwischenrichtungen mehr deutlich zu erkennen waren.
Wort für Wort babhūva timiram ghoram es entstand eine schreckliche Finsternis uddhatam roma harṣaṇam aufsteigend, haarsträubend diśo vā pradiśo vā api weder die Richtungen noch die Zwischenrichtungen suvyaktam na cakāśire waren deutlich zu erkennen kṣataja ārdra savarṇābhā saṃdhyā kālam vinā babhau |
kharam ca abhimukham neduḥ tadā ghorā mṛgāḥ || 3-23-9
Eine Abendröte, feuchtblutfarben, erschien außerhalb ihrer Zeit, und furchtbare wilde Tiere brüllten da Khara entgegen.
Wort für Wort kṣataja ārdra savarṇābhā in der Farbe frischen, feuchten Blutes saṃdhyā kālam vinā babhau erschien die Abendröte außer der Zeit kharam ca abhimukham neduḥ und Khara entgegen brüllten tadā ghorā mṛgāḥ da die furchtbaren wilden Tiere khagāḥ kaṃka gomāyu gṛdhrāḥ ca cukruśuḥ bhaya saṃśinaḥ |
nityā aśiva karā yuddhe śivā ghora nidarśanāḥ || 3-23-10
Reiher, Schakale und Geier schrien Furcht verkündend, und die im Kampf stets Unheil bringenden, furchtbare Vorzeichen gebenden Schakalinnen heulten.
Wort für Wort khagāḥ kaṃka gomāyu gṛdhrāḥ ca Vögel, Reiher, Schakale und Geier cukruśuḥ bhaya saṃśinaḥ schrien Furcht verkündend nityā aśiva karā yuddhe die im Kampf stets Unheil bringenden śivā ghora nidarśanāḥ die Schakalinnen mit furchtbaren Vorzeichen neduḥ balasya abhimukham jvāla udgāribhiḥ ānanaiḥ |
kabandhaḥ parigha ābhāso dṛśyate bhāskara aṃtike || 3-23-11
Flammenspeiende Mäuler tönten dem Heer entgegen, und ein rumpfloser Körper, wie eine eiserne Stange anzusehen, erschien nahe der Sonne.
Wort für Wort neduḥ balasya abhimukham tönten dem Heer entgegen jvāla udgāribhiḥ ānanaiḥ mit flammenspeienden Mäulern kabandhaḥ parigha ābhāso ein Rumpf, wie eine eiserne Stange dṛśyate bhāskara aṃtike erscheint nahe der Sonne jagrāha sūryam svarbhānuḥ aparvaṇi mahāgrahaḥ |
pravāti mārutaḥ śīghram niṣprabho abhūt divākaraḥ || 3-23-12
Der große Dämon Svarbhānu verschlang die Sonne außerhalb der rechten Zeit, ein heftiger Wind wehte, und die Sonne wurde glanzlos.
Wort für Wort jagrāha sūryam svarbhānuḥ Svarbhānu ergriff die Sonne aparvaṇi mahāgrahaḥ außer der Zeit, der große Ergreifer pravāti mārutaḥ śīghram es weht heftig der Wind niṣprabho abhūt divākaraḥ glanzlos wurde die Sonne utpetuḥ ca vinā rātrim tārāḥ khadyotana prabhāḥ |
saṃlīna mīna vihagā nalinyaḥ śuṣka paṃkajāḥ || 3-23-13
Sterne, glühwürmchenhell, stiegen auf, obwohl es nicht Nacht war, und die Lotusteiche, in denen Fische und Vögel sich verkrochen, hatten vertrocknete Lotusblumen.
Wort für Wort utpetuḥ ca vinā rātrim und sie stiegen auf, ohne dass Nacht war tārāḥ khadyotana prabhāḥ Sterne, glühwürmchenhell saṃlīna mīna vihagā mit sich verkriechenden Fischen und Vögeln nalinyaḥ śuṣka paṃkajāḥ die Lotusteiche mit vertrockneten Lotusblumen tasmin kṣaṇe babhūvuḥ ca vinā puṣpa phalaiḥ drumāḥ |
uddhūtaḥ ca vinā vātam reṇuḥ jaladhara aruṇaḥ || 3-23-14
In diesem Augenblick standen die Bäume ohne Blüten und Früchte da, und wolkenroter Staub wirbelte auf, obgleich kein Wind wehte.
Wort für Wort tasmin kṣaṇe babhūvuḥ ca in diesem Augenblick wurden vinā puṣpa phalaiḥ drumāḥ die Bäume ohne Blüten und Früchte uddhūtaḥ ca vinā vātam und aufgewirbelt, ohne Wind reṇuḥ jaladhara aruṇaḥ der wolkenrote Staub cīcī kūci iti vāśyanto babhūvuḥ tatra sārikāḥ |
ulkāḥ ca api sa nirghoṣā nipetuḥ ghora darśanāḥ || 3-23-15
Stare kreischten dort „cīcī kūci“, und mit lautem Getöse fielen furchtbar anzusehende Meteore herab.
Wort für Wort cīcī kūci iti vāśyanto ‚cīcī kūci‘ schreiend babhūvuḥ tatra sārikāḥ waren dort die Stare ulkāḥ ca api sa nirghoṣā und Meteore, mit lautem Getöse nipetuḥ ghora darśanāḥ fielen herab, furchtbar anzusehen pracacāla mahī ca api sa śaila vana kānanā |
kharasya ca rathasthasya nardamānasya dhīmataḥ || 3-23-16
Die Erde erbebte samt ihren Bergen, Wäldern und Dickichten, während der kluge Khara auf seinem Wagen brüllte.
Wort für Wort pracacāla mahī ca api und es erbebte die Erde sa śaila vana kānanā samt Bergen, Wäldern, Dickichten kharasya ca rathasthasya und des auf dem Wagen stehenden Khara nardamānasya dhīmataḥ des brüllenden, klugen prākaṃpata bhujaḥ savyaḥ svaraḥ ca asya avasajjata |
sa asrā saṃpadyate dṛṣṭiḥ paśyamānasya sarvataḥ || 3-23-17
Sein linker Arm zuckte, seine Stimme stockte, und sein Blick, als er nach allen Seiten schaute, wurde von Tränen umflort.
Wort für Wort prākaṃpata bhujaḥ savyaḥ es zuckte der linke Arm svaraḥ ca asya avasajjata und seine Stimme stockte sa asrā saṃpadyate dṛṣṭiḥ tränenumflort wird der Blick paśyamānasya sarvataḥ dessen, der nach allen Seiten schaut lalāṭe ca rujo jātā na ca mohāt nyavartata |
tān samīkṣya mahotpātān utthitān roma harṣaṇān || 3-23-18
An seiner Stirn entstand ein Schmerz, doch aus Verblendung ließ er sich davon nicht abhalten; jene großen, aufgetretenen, haarsträubenden Vorzeichen erblickend,
Wort für Wort lalāṭe ca rujo jātā und an der Stirn entstand ein Schmerz na ca mohāt nyavartata doch aus Verblendung wandte er sich nicht ab tān samīkṣya mahotpātān jene großen Vorzeichen erblickend utthitān roma harṣaṇān die aufgetretenen, haarsträubenden abravīt rākṣasān sarvān prahasan sa kharaḥ tadā |
mahā utpātān imān sarvān utthitān ghora darśanān || 3-23-19
sprach Khara lachend zu allen Rākṣasas über all diese aufgetretenen, furchtbar anzusehenden großen Vorzeichen:
Wort für Wort abravīt rākṣasān sarvān sprach zu allen Rākṣasas prahasan sa kharaḥ tadā lachend, jener Khara, da mahā utpātān imān sarvān über all diese großen Vorzeichen utthitān ghora darśanān die aufgetretenen, furchtbar anzusehenden na ciṃtayāmi aham vīryāt balavān durbalān iva |
tārā api śaraiḥ tīkṣṇaiḥ pātayeyam nabhaḥ talāt || 3-23-20
„Aus Kraft achte ich sie nicht, gleich einem Starken, der Schwache nicht achtet – selbst die Sterne könnte ich mit scharfen Pfeilen vom Himmelsgewölbe herabschießen.
Wort für Wort na ciṃtayāmi aham vīryāt ich achte sie nicht, aus Kraft balavān durbalān iva wie ein Starker die Schwachen tārā api śaraiḥ tīkṣṇaiḥ selbst die Sterne mit scharfen Pfeilen pātayeyam nabhaḥ talāt könnte ich vom Himmelsgewölbe herabschießen mṛtyum maraṇa dharmeṇa saṃkruddho yojayāmi aham |
rāghavam tam bala utsiktam bhrātaram ca asya lakṣmaṇam || 3-23-21
Voller Zorn werde ich jenen von seiner Kraft überheblichen Rāghava und seinen Bruder Lakṣmaṇa dem Gesetz des Todes, dem Sterben, zuführen.
Wort für Wort mṛtyum maraṇa dharmeṇa dem Tod, dem Gesetz des Sterbens saṃkruddho yojayāmi aham zuführen werde ich, voller Zorn rāghavam tam bala utsiktam jenen von seiner Kraft überheblichen Rāghava bhrātaram ca asya lakṣmaṇam und seinen Bruder Lakṣmaṇa ahatvā sāyakaiḥ tīkṣṇaiḥ na upāvartitum utsahe |
yan nimittam tu rāmasya lakṣmaṇasya viparyayaḥ || 3-23-22
Ohne sie mit scharfen Pfeilen erschlagen zu haben, ertrage ich es nicht, umzukehren. Um dessentwillen, wodurch Rāma und Lakṣmaṇa ins Unglück gerieten –
Wort für Wort ahatvā sāyakaiḥ tīkṣṇaiḥ ohne mit scharfen Pfeilen zu erschlagen na upāvartitum utsahe ertrage ich es nicht umzukehren yan nimittam tu rāmasya um dessentwillen für Rāma lakṣmaṇasya viparyayaḥ und Lakṣmaṇas Unglück geschah sakāmā bhaginī me astu pītvā tu rudhiram tayoḥ |
na kvacit prāpta pūrvo me saṃyugeṣu parājayaḥ || 3-23-23
soll meine Schwester, nachdem sie das Blut der beiden getrunken hat, ihren Wunsch erfüllt sehen. Niemals zuvor habe ich in Kämpfen eine Niederlage erlitten.
Wort für Wort sakāmā bhaginī me astu meine Schwester sei ihres Wunsches erfüllt pītvā tu rudhiram tayoḥ nachdem sie deren beider Blut getrunken hat na kvacit prāpta pūrvo me niemals zuvor habe ich erlitten saṃyugeṣu parājayaḥ in Kämpfen eine Niederlage yuṣmākam etat pratyakṣam na anṛtam kathayāmi aham |
deva rājam api kruddham matta airāvata gāminam || 3-23-24
Dies ist euch selbst bekannt, ich sage nichts Unwahres: Selbst den Götterkönig, wenn er zornig auf seinem brünstigen Elefanten Airāvata heranzöge,
Wort für Wort yuṣmākam etat pratyakṣam dies ist euch selbst offenkundig na anṛtam kathayāmi aham ich sage nichts Unwahres deva rājam api kruddham selbst den zornigen Götterkönig matta airāvata gāminam der auf dem brünstigen Airāvata reitet vajra hastam raṇe hanyām kim punaḥ tau ca mānuṣau |
sā tasya garjitam śrutvā rākṣasāanām mahā camūḥ || 3-23-25
den Donnerkeilträger, würde ich im Kampf erschlagen – wie viel mehr also die beiden Menschen!“ Als sie sein Gebrüll hörte, empfand das große Rākṣasa-Heer,
Wort für Wort vajra hastam raṇe hanyām den Donnerkeilträger würde ich im Kampf erschlagen kim punaḥ tau ca mānuṣau wie viel mehr die beiden Menschen sā tasya garjitam śrutvā als sie sein Gebrüll hörte rākṣasāanām mahā camūḥ das große Heer der Rākṣasas praharṣam atulam lebhe mṛtyu pāśa avapāśitā |
sameyuḥ ca mahātmāno yuddha darśana kāṃkṣiṇaḥ || 3-23-26
schon von der Schlinge des Todes umstrickt, unvergleichliche Freude. Und es versammelten sich Hochherzige, die das Schauspiel des Kampfes zu sehen wünschten,
Wort für Wort praharṣam atulam lebhe empfand unvergleichliche Freude mṛtyu pāśa avapāśitā von der Schlinge des Todes umstrickt sameyuḥ ca mahātmāno und es versammelten sich die Hochherzigen yuddha darśana kāṃkṣiṇaḥ die den Anblick des Kampfes begehrten ṛṣayo deva gandharvāḥ siddhāḥ ca saha cāraṇaiḥ |
sametya ca ūcuḥ sahitāḥ te anyāyam puṇyakarmaṇaḥ || 3-23-27
Ṛṣis, Götter, Gandharvas und Siddhas samt den Cāraṇas; sie kamen zusammen und sprachen gemeinsam über das Unrecht, sie, die von reinem Wirken waren:
Wort für Wort ṛṣayo deva gandharvāḥ Ṛṣis, Götter, Gandharvas siddhāḥ ca saha cāraṇaiḥ und Siddhas samt den Cāraṇas sametya ca ūcuḥ sahitāḥ kamen zusammen und sprachen gemeinsam te anyāyam puṇyakarmaṇaḥ sie, von reinem Wirken, über das Unrecht svasti go brāhmaṇebhyo astu lokānām ye ca sammatāḥ |
jayatām rāghavo yuddhe paulastyān rajanī carān || 3-23-28
„Heil sei den Kühen und Brahmanen und allen, die den Welten wohlgefällig sind! Möge Rāghava im Kampf über die nächtlich wandelnden Nachkommen des Pulastya siegen,
Wort für Wort svasti go brāhmaṇebhyo astu Heil sei den Kühen und Brahmanen lokānām ye ca sammatāḥ und allen, die den Welten genehm sind jayatām rāghavo yuddhe möge Rāghava im Kampf siegen paulastyān rajanī carān über die nächtlich wandelnden Nachkommen des Pulastya cakrahasto yathā viṣṇuḥ sarvān asura sattamān |
etat ca anyat ca bahuśo bruvāṇāḥ parama ṛṣayaḥ || 3-23-29
wie Viṣṇu mit dem Diskus in der Hand über alle mächtigen Asuras siegte!“ – dies und anderes vielfach sprechend, die höchsten Ṛṣis,
Wort für Wort cakrahasto yathā viṣṇuḥ wie Viṣṇu, den Diskus in der Hand sarvān asura sattamān über alle mächtigen Asuras [siegte] etat ca anyat ca bahuśo dies und anderes vielfach bruvāṇāḥ parama ṛṣayaḥ sprechend, die höchsten Ṛṣis jāta kautūhalāt tatra vimānasthāḥ ca devatāḥ |
dadṛśur vāhinīm teṣām rākṣasānām gata āyuṣām || 3-23-30
und die auf ihren Himmelswagen stehenden Götter, von Neugier erfüllt, betrachteten dort das Heer jener Rākṣasas, deren Lebenszeit abgelaufen war.
Wort für Wort jāta kautūhalāt tatra von Neugier erfüllt, dort vimānasthāḥ ca devatāḥ und die auf Himmelswagen stehenden Götter dadṛśur vāhinīm teṣām betrachteten das Heer jener rākṣasānām gata āyuṣām Rākṣasas, deren Lebenszeit abgelaufen war rathena tu kharo vegāt sainyasya agrāt viniḥsṛtaḥ |
śyenagāmī pṛthugrīvo yajñaśatruḥ vihaṃgamaḥ || 3-23-31
Khara aber fuhr mit seinem Wagen in schneller Fahrt aus der Spitze des Heeres hervor; Śyenagāmin, Pṛthugrīva, Yajñaśatru, Vihaṃgama,
Wort für Wort rathena tu kharo vegāt Khara aber mit dem Wagen, in Eile sainyasya agrāt viniḥsṛtaḥ aus der Spitze des Heeres hervorgetreten śyenagāmī pṛthugrīvo Śyenagāmin, Pṛthugrīva yajñaśatruḥ vihaṃgamaḥ Yajñaśatru, Vihaṃgama durjayaḥ karavīrākṣaḥ paruṣaḥ kālakārmukaḥ |
hemamālī mahāmālī sarpāasyo rudhirāśanaḥ || 3-23-32
Durjaya, Karavīrākṣa, Paruṣa, Kālakārmuka, Hemamālin, Mahāmālin, Sarpāsya und Rudhirāśana –
Wort für Wort durjayaḥ karavīrākṣaḥ Durjaya, Karavīrākṣa paruṣaḥ kālakārmukaḥ Paruṣa, Kālakārmuka hemamālī mahāmālī Hemamālin, Mahāmālin sarpāasyo rudhirāśanaḥ Sarpāsya, Rudhirāśana dvādaśa ete mahāvīryāḥ pratasthuḥ abhitaḥ kharam |
mahākapālaḥ sthūlākṣaḥ pramāthī triśirāḥ tathā || 3-23-33
diese zwölf hochgewaltigen zogen zu beiden Seiten Kharas aus; Mahākapāla, Sthūlākṣa, Pramāthin und Triśiras ebenso –
Wort für Wort dvādaśa ete mahāvīryāḥ diese zwölf hochgewaltigen pratasthuḥ abhitaḥ kharam zogen aus, zu beiden Seiten Kharas mahākapālaḥ sthūlākṣaḥ Mahākapāla, Sthūlākṣa pramāthī triśirāḥ tathā Pramāthin und ebenso Triśiras catvāra ete senā agre dūṣaṇam pṛṣṭhato anvayuḥ |
sā bhīma vegā samara abhikāṃkṣiṇī sudāruṇā rākṣasa vīra senā |
tau rāja putrau sahasā abhyupetā mālā grahāṇām iva candra sūryau || 3-23-34
diese vier folgten an der Spitze des Heeres hinter Dūṣaṇa. Jenes furchtbar heranstürmende, nach dem Kampf verlangende, überaus schreckliche Heer der Rākṣasa-Helden näherte sich plötzlich den beiden Königssöhnen, wie eine Kette von Planeten Mond und Sonne.
Wort für Wort catvāra ete senā agre diese vier an der Spitze des Heeres dūṣaṇam pṛṣṭhato anvayuḥ folgten hinter Dūṣaṇa sā bhīma vegā samara abhikāṃkṣiṇī jenes furchtbar heranstürmende, kampfbegierige sudāruṇā rākṣasa vīra senā überaus schreckliche Heer der Rākṣasa-Helden tau rāja putrau sahasā abhyupetā näherte sich plötzlich den beiden Königssöhnen mālā grahāṇām iva candra sūryau wie eine Planetenkette Mond und Sonne
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