tato 'parābhyāṃ bhallābhyāṃ dhanuṣī samakṛntata / yamayoḥ prahasan rājan vivyādhaiva ca saptabhiḥ
Dann zerschnitt er mit zwei weiteren Breitpfeilen die beiden Bögen der Zwillinge, lachend, o König, und durchbohrte sie fürwahr mit je sieben (Pfeilen).
Wort für Wort
tataḥ aparābhyām bhallābhyām
dann mit zwei weiteren Breitpfeilen (Adv. / Instr. Du. / Instr. Du.)
dhanuṣī samakṛntata
zerschnitt die beiden Bögen (Akk. Du. / 3.Sg.Impf.Med.)
yamayoḥ prahasan rājan
der Zwillinge, lachend, o König (Gen. Du. / Part. Präs. / Vok.)
vivyādha eva ca saptabhiḥ
und durchbohrte fürwahr mit sieben (3.Sg.Perf. / Partikel / Konj. / Instr. Pl.)
Als jener Himmelsraum so zu lauter Pfeilen geworden und verhüllt war, gerieten Nakula und Sahadeva in heftigen Zorn und bedeckten beide, mit Hunderttausenden von Pfeilen, jenen Pfeilregen des Königs erwidernd, mit Pfeilmassen deinen Sohn; dann, o großer König, als die beiden unaufhörlich Pfeile aussandten, erschien ihre Gestalt, den beiden Zwillingen gleich, wie die des todbringenden Yama am Weltuntergang.
Wort für Wort
bāṇabhūte tataḥ tasmin
als jener so zu Pfeilen geworden (Lok. Abs. / Adv. / Lok.)
saṃchanne ca nabhastale
und verhüllt war, der Himmelsraum (Lok. / Konj. / Lok.)
nakulaḥ sahadevaḥ ca
Nakula und Sahadeva (Nom. / Nom.)
krodham tīvram samāsthitau
gerieten in heftigen Zorn (Akk. / Akk. / Nom. Du.)
tām bāṇavṛṣṭim rājñaḥ tu
jenen Pfeilregen des Königs aber (Akk. / Akk. / Gen.)
śaraiḥ śatasahasrabhiḥ
mit Hunderttausenden von Pfeilen (Instr. Pl. / Instr. Pl.)
chādayām āsatuḥ ubhau
bedeckten beide (3.Du.Perf. periphr. / Nom. Du.)
bāṇaughaiḥ tanayam tava
mit Pfeilmassen deinen Sohn (Instr. Pl. / Akk. / Gen.)
tataḥ tayoḥ mahārāja
dann jener beiden, o großer König (Adv. / Gen. Du. / Vok.)
sṛjatoḥ aniśam śarān
die unaufhörlich Pfeile aussandten (Gen. Du. Part. / Adv. / Akk. Pl.)
yamābhyām dadṛśe rūpam
erschien der beiden Zwillinge Gestalt (Gen. Du. / 3.Sg.Perf.Med. / Nom.)
kālāntakayamopamam
gleich dem todbringenden Yama am Weltuntergang (Nom.)
parākramaṃ tu taṃ dṛṣṭvā tava sūnor mahārathāḥ / krodham āsthāya paramaṃ niḥśvasaṃś ca yathoragaḥ / bāṇāndhakāraṃ sasṛje tava putras tayos tadā / mṛtyor upāntikaṃ prāptau mādrīputrau sma menire
Als die großen Wagenkämpfer jene Tapferkeit deines Sohnes sahen, geriet dein Sohn in höchsten Zorn und, wie eine zischende Schlange, erzeugte er da für die beiden eine Finsternis von Pfeilen; sie glaubten, dass die beiden Söhne der Mādrī sich der Nähe des Todes genähert hätten.
Der unermessliche, aufs Äußerste ungeduldige Sohn dein durchbohrte ihn, den Pāñcālya, mit fünfundzwanzig (Pfeilen), lachend, o Stier unter den Männern.
Wort für Wort
tam avidhyat ameyātmā
ihn durchbohrte der Unermessliche (Akk. / 3.Sg.Impf. / Nom.)
tava putraḥ atyamarṣaṇaḥ
dein Sohn, aufs Äußerste ungeduldig (Gen. / Nom. / Nom.)
Dann zerschnitt der König mit einem überaus scharfen Rasiermesserpfeil dessen mit dem Pfeil versehenen Bogen und seinen Armschutz im Kampf, o Ehrwürdiger.
Wort für Wort
atha asya saśaram cāpam
dann seinen, mit dem Pfeil versehenen Bogen (Adv. / Gen. / Akk. / Akk.)
hastāvāpam ca māriṣa
und den Armschutz, o Ehrwürdiger (Akk. / Vok.)
kṣurapreṇa sutīkṣṇena
mit einem überaus scharfen Rasiermesserpfeil (Instr. / Instr.)
rājā ciccheda saṃyuge
der König zerschnitt im Kampf (Nom. / 3.Sg.Perf. / Lok.)
Er, mit zerschnittener Rüstung, von den Schlägen der eisernen Pfeile mit zerschundener Haut, zerschnitt, erzürnt, mit einem Breitpfeil Dhṛṣṭadyumnas Bogen.
Wort für Wort
saḥ chinnavarmā nārācaiḥ
er, mit zerschnittener Rüstung, durch eiserne Pfeile (Nom. / Nom. / Instr. Pl.)
prahāraiḥ jarjaracchaviḥ
von den Schlägen, mit zerschundener Haut (Instr. Pl. / Nom.)
dhṛṣṭadyumnasya bhallena
Dhṛṣṭadyumnas, mit einem Breitpfeil (Gen. / Instr.)
kruddhaḥ ciccheda kārmukam
erzürnt zerschnitt den Bogen (Nom. / 3.Sg.Perf. / Akk.)
Dann traf der Herrscher der Erde, sich beeilend, ihn, dessen Bogen zerschnitten war, o König, mit zehn Pfeilen mitten zwischen den Brauen, und durchbohrte ihn mit vielerlei Pfeilen, dem todbringenden Yama am Weltuntergang gleich.
Wort für Wort
atha enam chinnadhanvānam
dann ihn, dessen Bogen zerschnitten war (Adv. / Akk. / Akk.)
tvaramāṇaḥ mahīpatiḥ
sich beeilend, der Herrscher der Erde (Nom. / Nom.)
sāyakaiḥ daśabhī rājan
mit zehn Pfeilen, o König (Instr. Pl. / Instr. Pl. / Vok.)
bhruvoḥ madhye samārdayat
traf mitten zwischen den Brauen (Gen. Du. / Lok. / 3.Sg.Impf.)
vivyādha vividhaiḥ bāṇaiḥ
durchbohrte mit vielerlei Pfeilen (3.Sg.Perf. / Instr. Pl. / Instr. Pl.)
kālāntakayamopamaiḥ
dem todbringenden Yama am Weltuntergang gleich (Instr. Pl.)
tad apāsya dhanuś chinnaṃ dhṛṣṭadyumno mahāmanāḥ / anyad ādatta vegena dhanur bhallāṃś ca ṣoḍaśa / tato duryodhanasyāśvān hatvā sūtaṃ ca pañcabhiḥ / dhanuś ciccheda bhallena jātarūpapariṣkṛtam
Den zerschnittenen Bogen beiseitewerfend, ergriff der hochgesinnte Dhṛṣṭadyumna rasch einen anderen Bogen und sechzehn Breitpfeile; dann erschlug er mit fünf (Pfeilen) Duryodhanas Pferde und den Wagenlenker und zerschnitt mit einem Breitpfeil dessen goldverziertes Bogen.
Wort für Wort
tat apāsya dhanuḥ chinnam
den zerschnittenen Bogen beiseitewerfend (Akk. / Ger. / Akk.)
dhṛṣṭadyumnaḥ mahāmanāḥ
der hochgesinnte Dhṛṣṭadyumna (Nom. / Nom.)
anyat ādatta vegena
ergriff rasch einen anderen (Akk. / 3.Sg.Impf. / Instr.)
dhanuḥ bhallān ca ṣoḍaśa
einen Bogen und sechzehn Breitpfeile (Akk. / Akk. Pl. / Konj. / Akk. Pl.)
tataḥ duryodhanasya aśvān
dann Duryodhanas Pferde (Adv. / Gen. / Akk. Pl.)
hatvā sūtam ca pañcabhiḥ
erschlagend, und den Wagenlenker, mit fünf (Ger. / Akk. / Konj. / Instr. Pl.)
dhanuḥ ciccheda bhallena
zerschnitt den Bogen mit einem Breitpfeil (Akk. / 3.Sg.Perf. / Instr.)
Den Wagen samt Zubehör, den Schirm, den Speer, das Schwert, die Keule, das Banner zerschnitt der Sohn des Pṛṣata mit neun Breitpfeilen; alle Könige sahen das Banner des Kuru-Herrn zerschnitten, den mit gehämmertem Gold verzierten, herrlichen Elefanten aus Juwelen.
Wort für Wort
ratham sopaskaram chatram
den Wagen samt Zubehör, den Schirm (Akk. / Akk. / Akk.)
śaktim khaḍgam gadām dhvajam
den Speer, das Schwert, die Keule, das Banner (Akk. / Akk. / Akk. / Akk.)
bhallaiḥ ciccheda navabhiḥ
zerschnitt mit neun Breitpfeilen (Instr. Pl. / 3.Sg.Perf. / Instr. Pl.)
putrasya tava pārṣataḥ
deines Sohnes, der Sohn des Pṛṣata (Gen. / Gen. / Nom.)
tapanīyāṅgadam citram
mit gehämmertem Gold verziert, herrlich (Akk. / Akk.)
nāgam maṇimayam śubham
einen Elefanten aus Juwelen, prächtig (Akk. / Akk. / Akk.)
dhvajam kurupateḥ chinnam
das Banner des Kuru-Herrn, zerschnitten (Akk. / Gen. / Akk.)
duryodhanaṃ tu virathaṃ chinnasarvāyudhaṃ raṇe / bhrātaraḥ paryarakṣanta sodaryā bharatarṣabha / tam āropya rathe rājan daṇḍadhāro janādhipam / apovāha ca saṃbhrānto dhṛṣṭadyumnasya paśyataḥ
Duryodhana aber, wagenlos und aller Waffen im Kampf beraubt, beschützten seine leiblichen Brüder, o Stier der Bharatas; ihn, den Herrscher der Menschen, hob Daṇḍadhara auf einen Wagen, o König, und fuhr ihn bestürzt davon, vor Dhṛṣṭadyumnas Augen.
Wort für Wort
duryodhanam tu viratham
Duryodhana aber, wagenlos (Akk. / Konj. / Akk.)
chinnasarvāyudham raṇe
aller Waffen beraubt im Kampf (Akk. / Lok.)
bhrātaraḥ paryarakṣanta
die Brüder beschützten (Nom. Pl. / 3.Pl.Impf.)
sodaryāḥ bharatarṣabha
die leiblichen, o Stier der Bharatas (Nom. Pl. / Vok.)
tam āropya rathe rājan
ihn auf den Wagen hebend, o König (Akk. / Ger. / Lok. / Vok.)
daṇḍadhāraḥ janādhipam
Daṇḍadhara, den Herrscher der Menschen (Nom. / Akk.)
apovāha ca saṃbhrāntaḥ
und fuhr davon, bestürzt (3.Sg.Impf. / Konj. / Nom.)
Karṇa aber, der mächtige, nach dem Königreich Begierige, verfolgte, nachdem er Sātyaki besiegt hatte, im Kampf geradewegs den Droṇa-Töter (Dhṛṣṭadyumna), den mit grimmigen Pfeilen Bewaffneten; ihm folgte von hinten rasch der Enkel Śinis (Sātyaki), ihn mit Pfeilen stechend, wie ein Elefant einen anderen an der Hinterhüfte mit den Stoßzähnen sticht.
Das war, o Bhārata, eine gewaltige, große Schlacht der hochgesinnten Krieger zwischen Karṇa und dem Sohn des Pṛṣata, auf deiner Seite; kein Krieger, weder bei den Pāṇḍavas noch bei uns, erschien abgewandt, als Karṇa rasch gegen die Pāñcālas zog.
Wort für Wort
saḥ bhārata mahān āsīt
das war, o Bhārata, gewaltig (Nom. / Vok. / Nom. / 3.Sg.Impf.)
yodhānām sumahātmanām
der hochgesinnten Krieger (Gen. Pl. / Gen. Pl.)
karṇapārṣatayoḥ madhye
zwischen Karṇa und dem Sohn des Pṛṣata (Gen. Du. / Lok.)
tvadīyānām mahāraṇaḥ
deiner Seite, eine große Schlacht (Gen. Pl. / Nom.)
na pāṇḍavānām na asmākam
weder der Pāṇḍavas noch bei uns (Neg. / Gen. Pl. / Neg. / Gen. Pl.)
yodhaḥ kaścit parāṅmukhaḥ
irgendein Krieger abgewandt (Nom. / Nom. / Nom.)
pratyadṛśyata yat karṇaḥ
erschien, als Karṇa (3.Sg.Impf.Pass. / Konj. / Nom.)
pāñcālān tvaritaḥ yayau
rasch gegen die Pāñcālas zog (Akk. Pl. / Nom. / 3.Sg.Perf.)
In jenem Augenblick, o bester der Männer, entstand auf beiden Seiten eine Vernichtung von Elefanten, Pferden und Männern, o König, als der Tag die Mittagszeit erreicht hatte; die Pāñcālas aber, o großer König, siegbegierig, eilten von allen Seiten auf Karṇa zu, wie Vögel auf einen Baum.
Wort für Wort
tasmin kṣaṇe naraśreṣṭha
in jenem Augenblick, o bester der Männer (Lok. / Vok.)
gajavājinarakṣayaḥ
eine Vernichtung von Elefanten, Pferden und Männern (Nom.)
prādurāsīt ubhayataḥ rājan
entstand auf beiden Seiten, o König (3.Sg.Impf. / Adv. / Vok.)
madhyaṃgate ahani
als der Tag die Mittagszeit erreicht hatte (Lok. Abs. / Lok.)
pāñcālāḥ tu mahārāja
die Pāñcālas aber, o großer König (Nom. Pl. / Vok.)
tvaritāḥ vijigīṣavaḥ
eilend, siegbegierig (Nom. Pl. / Nom. Pl.)
sarvataḥ abhyadravan karṇam
eilten von allen Seiten auf Karṇa zu (Adv. / 3.Pl.Impf. / Akk.)
patatriṇaḥ iva drumam
wie Vögel auf einen Baum (Nom. Pl. / Partikel / Akk.)
teṣām ādhirathiḥ kruddho yatamānān manasvinaḥ / vicinvann eva bāṇāgraiḥ samāsādayad agrataḥ / vyāghraketuṃ suśarmāṇaṃ śaṅkuṃ cograṃ dhanaṃjayam / śuklaṃ ca rocamānaṃ ca siṃhasenaṃ ca durjayam
Von jenen sich Bemühenden, den Entschlossenen, erspähte der Sohn des Adhiratha, erzürnt, fürwahr mit den Pfeilspitzen aussuchend, und griff vorne an: Vyāghraketu, Suśarman, Śaṅku und den grimmigen Dhanaṃjaya, Śukla, Rocamāna und den schwer zu bezwingenden Siṃhasena.
Wort für Wort
teṣām ādhirathiḥ kruddhaḥ
von jenen, der Sohn des Adhiratha, erzürnt (Gen. Pl. / Nom. / Nom.)
yatamānān manasvinaḥ
die sich Bemühenden, die Entschlossenen (Akk. Pl. / Akk. Pl.)
vicinvan eva bāṇāgraiḥ
aussuchend fürwahr mit den Pfeilspitzen (Part. Präs. / Partikel / Instr. Pl.)
samāsādayat agrataḥ
griff vorne an (3.Sg.Impf. / Adv.)
vyāghraketum suśarmāṇam
Vyāghraketu, Suśarman (Akk. / Akk.)
śaṅkum ca ugram dhanaṃjayam
Śaṅku und den grimmigen Dhanaṃjaya (Akk. / Konj. / Akk. / Akk.)
śuklam ca rocamānam ca
Śukla und Rocamāna (Akk. / Konj. / Akk. / Konj.)
siṃhasenam ca durjayam
und den schwer zu bezwingenden Siṃhasena (Akk. / Konj. / Akk.)
[Anm.: Dieser Dhanaṃjaya ist nicht Arjuna, sondern ein gleichnamiger anderer Krieger; der Beiname 'Dhanaṃjaya' ('Reichtumserobernder') wird im Mahābhārata gelegentlich auch für andere Figuren verwendet.]
Jene Helden umringten mit der Wucht ihrer Wagen den besten der Männer, Karṇa, der, erzürnt, Pfeile entsandte und im Kampf erstrahlte; jene kämpfenden Helden aber erschlug der mächtige Herrscher der Menschen, der Sohn der Rādhā, acht an der Zahl, mit je acht scharfen Pfeilen.
Wort für Wort
te vīrāḥ rathavegena
jene Helden mit der Wucht der Wagen (Nom. Pl. / Instr.)
parivavruḥ narottamam
umringten den besten der Männer (3.Pl.Perf. / Akk.)
sṛjantam sāyakān kruddham
der Pfeile entsandte, erzürnt (Akk. / Akk. Pl. / Akk.)
karṇam āhavaśobhinam
Karṇa, im Kampf erstrahlend (Akk. / Akk.)
yudhyamānān tu tān śūrān
jene kämpfenden Helden aber (Akk. Pl. / Konj. / Akk. Pl. / Akk. Pl.)
manujendraḥ pratāpavān
der mächtige Herrscher der Menschen (Nom. / Nom.)
aṣṭābhiḥ aṣṭau rādheyaḥ
der Sohn der Rādhā, acht mit je acht (Instr. Pl. / Akk. / Nom.)
nyahanat niśitaiḥ śaraiḥ
erschlug mit scharfen Pfeilen (3.Sg.Impf. / Instr. Pl. / Instr. Pl.)
athāparān mahārāja sūtaputraḥ pratāpavān / jaghāna bahusāhasrān yodhān yuddhaviśāradaḥ / viṣṇuṃ ca viṣṇukarmāṇaṃ devāpiṃ bhadram eva ca / daṇḍaṃ ca samare rājaṃś citraṃ citrāyudhaṃ harim
Dann erschlug, o großer König, der mächtige Sohn des Sūta, kampferfahren, viele Tausende anderer Krieger: Viṣṇu und Viṣṇukarman, Devāpi und Bhadra, und Daṇḍa im Kampf, o König, Citra, Citrāyudha und Hari.
Wort für Wort
atha aparān mahārāja
dann andere, o großer König (Adv. / Akk. Pl. / Vok.)
sūtaputraḥ pratāpavān
der mächtige Sohn des Sūta (Nom. / Nom.)
jaghāna bahusāhasrān
erschlug viele Tausende (3.Sg.Impf. / Akk. Pl.)
yodhān yuddhaviśāradaḥ
Krieger, kampferfahren (Akk. Pl. / Nom.)
viṣṇum ca viṣṇukarmāṇam
Viṣṇu und Viṣṇukarman (Akk. / Konj. / Akk.)
devāpim bhadram eva ca
Devāpi und fürwahr Bhadra (Akk. / Akk. / Partikel / Konj.)
daṇḍam ca samare rājan
und Daṇḍa im Kampf, o König (Akk. / Konj. / Lok. / Vok.)
Siṃhaketu, Rocamāna und den großen Wagenkämpfer Śalabha erschlug er, aufs Äußerste erzürnt, und auch die großen Wagenkämpfer der Cedis; als er ihnen die Leben nahm, war die Gestalt des Sohnes des Adhiratha, mit blutbesprengten Gliedern, wie die mächtige, gewaltige Gestalt Rudras.
Wort für Wort
siṃhaketum rocamānam
Siṃhaketu, Rocamāna (Akk. / Akk.)
śalabham ca mahāratham
und den großen Wagenkämpfer Śalabha (Akk. / Konj. / Akk.)
Dort, o Bhārata, liefen die von Karṇas Pfeilen getroffenen Elefanten voller Furcht nach allen Seiten und stifteten große Verwirrung; von Karṇas Pfeilen gepeinigt, stürzten sie im Kampf zu Boden, vielerlei Laute von sich gebend, wie vom Blitz getroffene Berge.
Wort für Wort
tatra bhārata karṇena
dort, o Bhārata, von Karṇa (Adv. / Vok. / Instr.)
mātaṅgāḥ tāḍitāḥ śaraiḥ
die Elefanten, getroffen von Pfeilen (Nom. Pl. / Nom. Pl. / Instr. Pl.)
sarvataḥ abhyadravan bhītāḥ
liefen nach allen Seiten, voller Furcht (Adv. / 3.Pl.Impf. / Nom. Pl.)
kurvantaḥ mahat ākulam
große Verwirrung stiftend (Nom. Pl. Part. / Akk. / Akk.)
nipetuḥ urvyām samare
stürzten zu Boden im Kampf (3.Pl.Perf. / Lok. / Lok.)
karṇasāyakapīḍitāḥ
von Karṇas Pfeilen gepeinigt (Nom. Pl.)
kurvantaḥ vividhān nādān
vielerlei Laute von sich gebend (Nom. Pl. Part. / Akk. Pl. / Akk. Pl.)
vajranunnāḥ iva acalāḥ
wie vom Blitz getroffene Berge (Nom. Pl. / Partikel / Nom. Pl.)
gajavājimanuṣyaiś ca nipatadbhiḥ samantataḥ / rathaiś cāvagatair mārge paryastīryata medinī / naiva bhīṣmo na ca droṇo nāpy anye yudhi tāvakāḥ / cakruḥ sma tādṛśaṃ karma yādṛśaṃ vai kṛtaṃ raṇe
Durch Elefanten, Pferde und Menschen, die von allen Seiten fielen, und durch Wagen, die den Weg versperrten, wurde die Erde ringsum bedeckt; weder Bhīṣma noch Droṇa noch andere auf deiner Seite vollbrachten im Kampf eine solche Tat, wie sie hier vollbracht wurde.
Wort für Wort
gajavājimanuṣyaiḥ ca
durch Elefanten, Pferde und Menschen (Instr. Pl. / Konj.)
nipatadbhiḥ samantataḥ
die von allen Seiten fielen (Instr. Pl. Part. / Adv.)
rathaiḥ ca avagataiḥ mārge
und durch Wagen, die den Weg versperrten (Instr. Pl. / Konj. / Instr. Pl. / Lok.)
paryastīryata medinī
wurde die Erde ringsum bedeckt (3.Sg.Impf.Pass. / Nom.)
na eva bhīṣmaḥ na ca droṇaḥ
weder Bhīṣma noch Droṇa (Neg. / Partikel / Nom. / Neg. / Konj. / Nom.)
na api anye yudhi tāvakāḥ
noch andere auf deiner Seite im Kampf (Neg. / Partikel / Nom. Pl. / Lok. / Nom. Pl.)
cakruḥ sma tādṛśam karma
vollbrachten eine solche Tat (3.Pl.Perf. / Partikel / Akk. / Akk.)
yādṛśam vai kṛtam raṇe
wie sie hier im Kampf vollbracht wurde (Akk. / Partikel / Akk. / Lok.)
sūtaputreṇa nāgeṣu ratheṣu ca hayeṣu ca / nareṣu ca naravyāghra kṛtaṃ sma kadanaṃ mahat / mṛgamadhye yathā siṃho dṛśyate nirbhayaś caran / pāñcālānāṃ tathā madhye karṇo 'carad abhītavat
Vom Sohn des Sūta wurde unter den Elefanten, den Wagen, den Pferden und den Männern, o Tiger unter den Männern, ein großes Gemetzel angerichtet; wie ein Löwe, furchtlos umherstreifend, inmitten der Rehe zu sehen ist, so streifte Karṇa, ohne Furcht, inmitten der Pāñcālas umher.
Wort für Wort
sūtaputreṇa nāgeṣu
vom Sohn des Sūta unter den Elefanten (Instr. / Lok. Pl.)
ratheṣu ca hayeṣu ca
und den Wagen und den Pferden (Lok. Pl. / Konj. / Lok. Pl. / Konj.)
nareṣu ca naravyāghra
und den Männern, o Tiger unter den Männern (Lok. Pl. / Konj. / Vok.)
kṛtam sma kadanam mahat
wurde ein großes Gemetzel angerichtet (Nom. / Partikel / Nom. / Nom.)
mṛgamadhye yathā siṃhaḥ
wie ein Löwe inmitten der Rehe (Lok. / Adv. / Nom.)
dṛśyate nirbhayaḥ caran
furchtlos umherstreifend zu sehen ist (3.Sg.Präs.Pass. / Nom. / Part. Präs.)
pāñcālānām tathā madhye
so inmitten der Pāñcālas (Gen. Pl. / Adv. / Lok.)
karṇaḥ acarat abhītavat
streifte Karṇa umher, ohne Furcht (Nom. / 3.Sg.Impf. / Adv.)
yathā mṛgagaṇāṃs trastān siṃho drāvayate diśaḥ / pāñcālānāṃ rathavrātān karṇo drāvayate tathā / siṃhāsyaṃ ca yathā prāpya na jīvanti mṛgāḥ kva cit / tathā karṇam anuprāpya na jīvanti mahārathāḥ
Wie ein Löwe erschreckte Rehherden in alle Richtungen jagt, so jagte Karṇa die Wagenscharen der Pāñcālas; und wie Rehe, die dem Rachen des Löwen begegnen, nirgends am Leben bleiben, so bleiben die großen Wagenkämpfer, die auf Karṇa treffen, nicht am Leben.
Wort für Wort
yathā mṛgagaṇān trastān
wie erschreckte Rehherden (Adv. / Akk. Pl. / Akk. Pl.)
siṃhaḥ drāvayate diśaḥ
ein Löwe jagt in alle Richtungen (Nom. / 3.Sg.Präs.Med. / Akk. Pl.)
pāñcālānām rathavrātān
die Wagenscharen der Pāñcālas (Gen. Pl. / Akk. Pl.)
karṇaḥ drāvayate tathā
so jagte Karṇa (Nom. / 3.Sg.Präs.Med. / Adv.)
siṃhāsyam ca yathā prāpya
und wie dem Rachen des Löwen begegnend (Akk. / Konj. / Adv. / Ger.)
na jīvanti mṛgāḥ kva cit
nirgends am Leben bleiben Rehe (Neg. / 3.Pl.Präs. / Nom. Pl. / Adv.)
tathā karṇam anuprāpya
so, auf Karṇa treffend (Adv. / Akk. / Ger.)
na jīvanti mahārathāḥ
bleiben die großen Wagenkämpfer nicht am Leben (Neg. / 3.Pl.Präs. / Nom. Pl.)
Wie Menschen, die das lodernde Vaiśvānara-Feuer berühren, verbrennen, so wurden, o Bhārata, die Sṛñjayas von Karṇas Feuer im Kampf verbrannt; von Karṇa allein wurden unter den Cedis und Pāñcālas, o Bhārata, viele als Helden Angesehene erschlagen, nachdem er ihren Namen verkündet hatte.
Wort für Wort
vaiśvānaram yathā dīptam
wie das lodernde Vaiśvānara-Feuer (Akk. / Adv. / Akk.)
dahyante prāpya vai janāḥ
verbrennen Menschen, es berührend (3.Pl.Präs.Pass. / Ger. / Partikel / Nom. Pl.)
karṇāgninā raṇe tadvat
von Karṇas Feuer im Kampf ebenso (Instr. / Lok. / Adv.)
dagdhāḥ bhārata sṛñjayāḥ
wurden verbrannt, o Bhārata, die Sṛñjayas (Nom. Pl. / Vok. / Nom. Pl.)
karṇena cediṣu ekena
von Karṇa allein unter den Cedis (Instr. / Lok. Pl. / Instr.)
pāñcāleṣu ca bhārata
und den Pāñcālas, o Bhārata (Lok. Pl. / Konj. / Vok.)
viśrāvya nāma nihatāḥ
erschlagen, nachdem er den Namen verkündet hatte (Ger. / Akk. / Nom. Pl.)
bahavaḥ śūrasaṃmatāḥ
viele, als Helden Angesehene (Nom. Pl. / Nom. Pl.)
Und mir kam, o Herrscher der Menschen, als ich Karṇas Tapferkeit sah, der Gedanke: Nicht ein einziger Pāñcālya wird lebend aus dieser Schlacht mit dem Sohn des Adhiratha entkommen.
Wort für Wort
mama ca āsīt manuṣyendra
und mir kam, o Herrscher der Menschen (Gen. / Konj. / 3.Sg.Impf. / Vok.)
dṛṣṭvā karṇasya vikramam
als ich Karṇas Tapferkeit sah (Ger. / Gen. / Akk.)
na ekaḥ api ādhirathaḥ
nicht ein einziger, vom Sohn des Adhiratha (Neg. / Nom. / Partikel / Abl.)
jīvan pāñcālyaḥ mokṣyate yudhi
lebend wird der Pāñcālya entkommen in der Schlacht (Part. Präs. / Nom. / 3.Sg.Fut.Med. / Lok.)
Während der mächtige Sohn des Sūta so die Pāñcālas im Kampf vernichtete — als er Karṇa erblickte, wie er die Pāñcālas in der großen Schlacht weiter niedermachte, wandte er sich, erzürnt, gegen den Sohn des Dharma, Yudhiṣṭhira.
Wort für Wort
pāñcālān vidhaman saṃkhye
die Pāñcālas vernichtend im Kampf (Akk. Pl. / Part. Präs. / Lok.)
sūtaputraḥ pratāpavān
der mächtige Sohn des Sūta (Nom. / Nom.)
pāñcālān atha nighnantam
die Pāñcālas weiter niedermachend (Akk. Pl. / Adv. / Akk. Part.)
karṇam dṛṣṭvā mahāraṇe
Karṇa erblickend in der großen Schlacht (Akk. / Ger. / Lok.)
abhyadhāvata saṃkruddhaḥ
wandte sich zu, erzürnt (3.Sg.Impf.Med. / Nom.)
dharmaputram yudhiṣṭhiram
gegen den Sohn des Dharma, Yudhiṣṭhira (Akk. / Akk.)
dhṛṣṭadyumnaś ca rājānaṃ draupadeyāś ca māriṣa / parivavrur amitraghnaṃ śataśaś cāpare janāḥ / śikhaṇḍī sahadevaś ca nakulo nākulis tathā / janamejayaḥ śiner naptā bahavaś ca prabhadrakāḥ
Dhṛṣṭadyumna und die Söhne der Draupadī, o Ehrwürdiger, umringten den König, den Feindebezwinger, und hundertfach noch andere Männer; Śikhaṇḍin und Sahadeva, Nakula und der Sohn der Nakula ebenso, Janamejaya, der Enkel Śinis (Sātyaki), und viele Prabhadrakas.
Wort für Wort
dhṛṣṭadyumnaḥ ca rājānam
Dhṛṣṭadyumna und den König (Nom. / Konj. / Akk.)
draupadeyāḥ ca māriṣa
und die Söhne der Draupadī, o Ehrwürdiger (Nom. Pl. / Konj. / Vok.)
parivavruḥ amitraghnam
umringten den Feindebezwinger (3.Pl.Perf. / Akk.)
śataśaḥ ca apare janāḥ
und hundertfach andere Männer (Adv. / Konj. / Nom. Pl. / Nom. Pl.)
śikhaṇḍī sahadevaḥ ca
Śikhaṇḍin und Sahadeva (Nom. / Nom. / Konj.)
nakulaḥ nākuliḥ tathā
Nakula, der Sohn der Nakula ebenso (Nom. / Nom. / Adv.)
janamejayaḥ śineḥ naptā
Janamejaya, der Enkel Śinis (Nom. / Gen. / Nom.)
bahavaḥ ca prabhadrakāḥ
und viele Prabhadrakas (Nom. Pl. / Konj. / Nom. Pl.)
Ihnen, den Cedis, Pāñcālas, Pāṇḍavas und Sātyaki, wich der Sohn des Adhiratha (Karṇa) dort im Kampf nicht aus, o großer König; allein stürzte er sich auf die vielen, wie Garuḍa auf Schlangen; mit ihnen wurde Karṇas Kampf furchtbar an Gestalt, o Herrscher der Völker, ebenso, wie er einst zwischen den Göttern und den Dānavas war; jene versammelten großen Bogenschützen, die Regenschauer von Pfeilen niedergehen ließen, überwand er allein, ungestört, wie die Sonne die Finsternis überwindet.
Wort für Wort
tān tatra ādhirathiḥ saṃkhye
ihnen dort der Sohn des Adhiratha im Kampf (Akk. Pl. / Adv. / Nom. / Lok.)
cedipāñcālapāṇḍavān
den Cedis, Pāñcālas, Pāṇḍavas (Akk. Pl.)
sātyakim ca mahārāja
und Sātyaki, o großer König (Akk. / Konj. / Vok.)
na atyavartata saṃyuge
wich nicht aus im Kampf (Neg. / 3.Sg.Impf.Med. / Lok.)
ekaḥ bahūn abhyapatat
allein stürzte er sich auf die vielen (Nom. / Akk. Pl. / 3.Sg.Impf.)
garutman pannagān iva
wie Garuḍa auf Schlangen (Nom. / Akk. Pl. / Partikel)
taiḥ karṇasya abhavat yuddham
mit ihnen wurde Karṇas Kampf (Instr. Pl. / Gen. / 3.Sg.Impf. / Nom.)
ghorarūpam viśām pate
furchtbar an Gestalt, o Herrscher der Völker (Nom. / Gen. Pl. / Vok.)
tādṛk yādṛk purā vṛttam
ebenso, wie es einst war (Nom. / Nom. / Adv. / Nom.)
devānām dānavaiḥ saha
zwischen den Göttern mit den Dānavas (Gen. Pl. / Instr. Pl. / Postp.)
tān sametān maheṣvāsān
jene versammelten großen Bogenschützen (Akk. Pl. / Akk. Pl. / Akk. Pl.)
śaravarṣaughavarṣiṇaḥ
die Regenschauer von Pfeilen niedergehen ließen (Akk. Pl.)
ekaḥ abhyabhavat avyagraḥ
allein überwand er, ungestört (Nom. / 3.Sg.Impf. / Nom.)
tamāṃsi iva divākaraḥ
wie die Sonne die Finsternis (Akk. Pl. / Partikel / Nom.)
Bhīmasena aber, aufs Äußerste erzürnt, schlug die Kurus, die Madras samt den Kekayas von allen Seiten, erzürnt, mit Pfeilen, dem Stab Yamas gleich — die Bāhlīkas, Kekayas, Matsyas, Vāsātyas, Madra-Saindhavas; allein im Kampf, der große Bogenschütze, kämpfend, erstrahlte er gewaltig.
tatra marmasu bhīmena nārācais tāḍitā gajāḥ / prapatanto hatārohāḥ kampayanti sma medinīm / vājinaś ca hatārohāḥ pattayaś ca gatāsavaḥ / śerate yudhi nirbhinnā vamanto rudhiraṃ bahu
Dort erschütterten die von Bhīma an den lebenswichtigen Stellen mit eisernen Pfeilen getroffenen Elefanten, mit erschlagenen Reitern niederstürzend, die Erde; und die Pferde mit erschlagenen Reitern und die Fußsoldaten, deren Leben entwichen war, lagen im Kampf durchbohrt, viel Blut erbrechend.
Wort für Wort
tatra marmasu bhīmena
dort an den lebenswichtigen Stellen von Bhīma (Adv. / Lok. Pl. / Instr.)
nārācaiḥ tāḍitāḥ gajāḥ
mit eisernen Pfeilen getroffene Elefanten (Instr. Pl. / Nom. Pl. / Nom. Pl.)
prapatantaḥ hatārohāḥ
niederstürzend, mit erschlagenen Reitern (Nom. Pl. Part. / Nom. Pl.)
kampayanti sma medinīm
erschütterten die Erde (3.Pl.Präs. / Partikel / Akk.)
vājinaḥ ca hatārohāḥ
und die Pferde mit erschlagenen Reitern (Nom. Pl. / Konj. / Nom. Pl.)
pattayaḥ ca gatāsavaḥ
und die Fußsoldaten, deren Leben entwichen war (Nom. Pl. / Konj. / Nom. Pl.)
śerate yudhi nirbhinnāḥ
lagen im Kampf durchbohrt (3.Pl.Präs.Med. / Lok. / Nom. Pl.)
vamantaḥ rudhiram bahu
viel Blut erbrechend (Nom. Pl. Part. / Akk. / Akk.)
Die von Bhīmasena plötzlich getroffenen Elefanten, o Ehrwürdiger, stürzten mit Wucht nieder, wie vom Blitz zerschmetterte Berge; von jenen erschlagenen, gewaltigen, schnellen Elefanten, o großer König, erstrahlte die Erde, o König, wie mit verstreuten Bergen bedeckt.
Wort für Wort
tāḍitāḥ sahasā nāgāḥ
die plötzlich getroffenen Elefanten (Nom. Pl. / Adv. / Nom. Pl.)
bhīmasenena māriṣa
von Bhīmasena, o Ehrwürdiger (Instr. / Vok.)
nipatanti sma vegena
stürzten mit Wucht nieder (3.Pl.Präs. / Partikel / Instr.)
vajrarugṇāḥ iva acalāḥ
wie vom Blitz zerschmetterte Berge (Nom. Pl. / Partikel / Nom. Pl.)
nihataiḥ taiḥ mahārāja
von jenen erschlagenen, o großer König (Instr. Pl. / Instr. Pl. / Vok.)
vegavadbhiḥ mahāgajaiḥ
gewaltigen, schnellen Elefanten (Instr. Pl. / Instr. Pl.)
śuśubhe vasudhā rājan
erstrahlte die Erde, o König (3.Sg.Perf.Med. / Nom. / Vok.)
vikīrṇaiḥ iva parvataiḥ
wie mit verstreuten Bergen bedeckt (Instr. Pl. / Partikel / Instr. Pl.)
Zu Tausenden erschienen gefallene Wagenkämpfer, ihre Waffen niedergefallen, unverletzt und dennoch leblos, vor Bhīma geflohen; durch Wagenkämpfer, Pferde, Wagenlenker, Fußsoldaten und ebenso Elefanten, von Bhīmasenas Pfeilen zerschnitten, wurde die Erde übersät.
Wort für Wort
sahasraśaḥ ca rathinaḥ
und zu Tausenden Wagenkämpfer (Adv. / Konj. / Nom. Pl.)
patitāḥ patitāyudhāḥ
gefallen, ihre Waffen niedergefallen (Nom. Pl. / Nom. Pl.)
akṣatāḥ samadṛśyanta
unverletzt erschienen sie (Nom. Pl. / 3.Pl.Impf.Pass.)
bhīmāt bhītāḥ gatāsavaḥ
vor Bhīma geflohen, leblos (Abl. / Nom. Pl. / Nom. Pl.)
rathibhiḥ vājibhiḥ sūtaiḥ
durch Wagenkämpfer, Pferde, Wagenlenker (Instr. Pl. / Instr. Pl. / Instr. Pl.)
pattibhiḥ ca tathā gajaiḥ
und Fußsoldaten und ebenso Elefanten (Instr. Pl. / Konj. / Adv. / Instr. Pl.)
Jenes von Bhīmasenas Kraft gequälte Heer Duryodhanas stand, o König, wie erstarrt da, mutlos und verwundet; regungslos, elend erstrahlte es in jenem großen Schlachtgetümmel, wie zuweilen der Ozean mit ruhigem Wasser dasteht, o Herrscher — ebenso stand dein Heer fürwahr regungslos da.
Wort für Wort
tat stambhitam iva atiṣṭhat
jenes stand wie erstarrt da (Nom. / Nom. / Partikel / 3.Sg.Impf.)
bhīmasenabalārditam
von Bhīmasenas Kraft gequält (Nom.)
duryodhanabalam rājan
Duryodhanas Heer, o König (Nom. / Vok.)
nirutsāham kṛtavraṇam
mutlos, verwundet (Nom. / Nom.)
niśceṣṭam tumule dīnam
regungslos, elend, im Getümmel (Nom. / Lok. / Nom.)
babhau tasmin mahāraṇe
erstrahlte in jener großen Schlacht (3.Sg.Perf. / Lok. / Lok.)
prasannasalilaḥ kāle
mit ruhigem Wasser zuweilen (Nom. / Lok.)
yathā syāt sāgaraḥ nṛpa
wie der Ozean dastehen würde, o Herrscher (Adv. / 3.Sg.Opt. / Nom. / Vok.)
tadvat tava balam tat vai
ebenso dein Heer fürwahr (Adv. / Gen. / Nom. / Nom. / Partikel)
manyuvīryabalopetaṃ balāt paryavaropitam / abhavat tava putrasya tat sainyam iṣubhis tadā / tad balaṃ bharataśreṣṭha vadhyamānaṃ parasparam / rudhiraughapariklinnaṃ rudhirārdraṃ babhūva ha / jagāma bharataśreṣṭha vadhyamānaṃ parasparam
Mit Zorn, Tatkraft und Stärke ausgestattet, doch mit Gewalt niedergezwungen, wurde da deines Sohnes Heer durch Pfeile; jenes Heer, o bester der Bharatas, gegenseitig niedergemetzelt, wurde von Strömen von Blut durchtränkt, blutdurchweicht; so erging es ihm, o bester der Bharatas, im gegenseitigen Gemetzel.
Wort für Wort
manyuvīryabalopetam
mit Zorn, Tatkraft und Stärke ausgestattet (Akk.)
balāt paryavaropitam
mit Gewalt niedergezwungen (Abl. / Akk.)
abhavat tava putrasya
wurde deines Sohnes (3.Sg.Impf. / Gen.)
tat sainyam iṣubhiḥ tadā
jenes Heer durch Pfeile, da (Nom. / Nom. / Instr. Pl. / Adv.)
tat balam bharataśreṣṭha
jenes Heer, o bester der Bharatas (Nom. / Nom. / Vok.)
vadhyamānam parasparam
gegenseitig niedergemetzelt (Nom. / Adv.)
rudhiraughapariklinnam
von Strömen von Blut durchtränkt (Nom.)
rudhirārdram babhūva ha
wurde blutdurchweicht, fürwahr (Nom. / 3.Sg.Perf. / Partikel)
jagāma bharataśreṣṭha
so erging es ihm, o bester der Bharatas (3.Sg.Perf. / Vok.)
vadhyamānam parasparam
im gegenseitigen Gemetzel (Nom. / Adv.)
[Anm.: Die Verse dieser Passage weisen im Sanskrit-Text mehrere apparatuseigene Varianten mit teils wiederholtem Wortlaut auf; die Übersetzung folgt dem erschließbaren Sinn.]
Während jene furchtbare, wundersam anzuschauende Schlacht so fortdauerte, und nachdem er inmitten des Heeres viele Scharen der Samśaptakas erschlagen hatte,
Wort für Wort
vartamāne tathā raudre
während jene furchtbare so fortdauerte (Lok. Abs. / Adv. / Lok.)
saṃgrāme adbhutadarśane
die Schlacht, wundersam anzuschauen (Lok. / Lok.)
nihatya pṛtanāmadhye
erschlagen habend, inmitten des Heeres (Ger. / Lok.)
saṃśaptakagaṇān bahūn
viele Scharen der Samśaptakas (Akk. Pl. / Akk. Pl.)
sprach Arjuna, der beste der Sieger, zu Vāsudeva: „Gebrochen ist, fürwahr, dieses kampfbereite Heer, o Janārdana! Diese großen Wagenkämpfer der Samśaptakas fliehen mitsamt ihren Scharen — sie, die selbst von den Göttern samt Vāsava kaum zu bezwingen sind — unfähig, meinen Pfeilen zu widerstehen, wie Rehe dem Löwengebrüll. Und auch die Kurus fliehen, von Furcht vor Bhīmasena gequält. Und das große Heer der Sṛñjayas wird zerrissen in der großen Schlacht; denn jenes Elefantengurt-Banner des weisen Karṇa, o Kṛṣṇa, ist zu sehen, wie es sich immer wieder inmitten des königlichen Heeres bewegt.“
Wort für Wort
arjunaḥ jayatām śreṣṭhaḥ
Arjuna, der beste der Sieger (Nom. / Gen. Pl. / Nom.)
vāsudevam atha abravīt
sprach dann zu Vāsudeva (Akk. / Adv. / 3.Sg.Impf.)
prabhagnam balam etat hi
gebrochen ist fürwahr dieses Heer (Nom. / Nom. / Nom. / Partikel)
yotsyamānam janārdana
kampfbereit, o Janārdana (Nom. / Vok.)
ete dhāvanti sagaṇāḥ
diese fliehen mitsamt ihren Scharen (Nom. Pl. / 3.Pl.Präs. / Nom. Pl.)
saṃśaptakamahārathāḥ
die großen Wagenkämpfer der Samśaptakas (Nom. Pl.)
durjayāḥ hy eva samare
schwer zu bezwingen fürwahr im Kampf (Nom. Pl. / Partikel / Partikel / Lok.)
devaiḥ api savāsavaiḥ
selbst von den Göttern samt Vāsava (Instr. Pl. / Partikel / Instr. Pl.)
na ca karṇaṃ raṇe śaktā jetum anye mahārathāḥ / durjayā hy eṣa samare devadānavarākṣasaiḥ / jānīte hi bhavān karṇaṃ vīryavantaṃ parākrame / tatra yāhi yataḥ karṇo drāvayaty eṣa no balam / varjayitvā raṇe yāhi sūtaputraṃ mahāratham / śramo mā bādhate kṛṣṇa yathā vā tava rocate
„Und keine anderen großen Wagenkämpfer sind fähig, Karṇa im Kampf zu besiegen; denn dieser ist schwer zu bezwingen im Kampf, selbst von Göttern, Dānavas und Rākṣasas. Du selbst kennst ja Karṇas Tapferkeit in der Kampfeskraft. Fahre dorthin, wohin Karṇa unser Heer in die Flucht schlägt — doch meide im Kampf den großen Wagenkämpfer, den Sohn des Sūta selbst; möge die Anstrengung dich nicht belasten, Kṛṣṇa — oder [fahre], wie es dir beliebt.“
Wort für Wort
na ca karṇam raṇe śaktāḥ
und nicht fähig, Karṇa im Kampf (Neg. / Konj. / Akk. / Lok. / Nom. Pl.)
jetum anye mahārathāḥ
zu besiegen, andere große Wagenkämpfer (Inf. / Nom. Pl. / Nom. Pl.)
durjayāḥ hy eṣa samare
schwer zu bezwingen, fürwahr, dieser im Kampf (Nom. Pl. / Partikel / Nom. / Lok.)
devadānavarākṣasaiḥ
selbst von Göttern, Dānavas und Rākṣasas (Instr. Pl.)
jānīte hi bhavān karṇam
du selbst kennst ja Karṇas (3.Sg.Präs.Med. / Partikel / Nom. / Akk.)
Dann drangen die von Govinda angetriebenen, schwanenweißen Pferde, Kṛṣṇa und den Pāṇḍava tragend, in dein großes Heer ein; durch die von Keśava gelenkten, weißen, mit Gold geschmückten Pferde, die eindrangen, wurde dein Heer nach allen vier Seiten durchbrochen; jener Wagen, donnernd wie eine Wolke, mit dem Affenbanner, dessen Standarte flatterte, drang in jenes Heer ein wie ein Himmelswagen in den Himmel.
Wort für Wort
tataḥ tava mahat sainyam
dann dein großes Heer (Adv. / Gen. / Akk. / Akk.)
govindapreritā hayāḥ
die von Govinda angetriebenen Pferde (Nom. Pl. / Nom. Pl.)
haṃsavarṇāḥ praviviśuḥ
schwanenweiß, drangen ein (Nom. Pl. / 3.Pl.Perf.)
vahantaḥ kṛṣṇapāṇḍavau
Kṛṣṇa und den Pāṇḍava tragend (Nom. Pl. Part. / Akk. Du.)
keśavaprahitaiḥ aśvaiḥ
durch die von Keśava gelenkten Pferde (Instr. Pl. / Instr. Pl.)
śvetaiḥ kāñcanabhūṣaṇaiḥ
die weißen, mit Gold geschmückten (Instr. Pl. / Instr. Pl.)
praviśadbhiḥ tava balam
die eindrangen, dein Heer (Instr. Pl. Part. / Gen. / Akk.)
caturdiśam abhidyata
wurde nach allen vier Seiten durchbrochen (Akk. / 3.Sg.Impf.Pass.)
meghastanitanirhrādaḥ
donnernd wie eine Wolke (Nom.)
saḥ rathaḥ vānaradhvajaḥ
jener Wagen mit dem Affenbanner (Nom. / Nom. / Nom.)
calatpatākaḥ tām senām
dessen Standarte flatterte, jenes Heer (Nom. / Akk. / Akk.)
vimānam dyām iva āviśata
drang ein wie ein Himmelswagen in den Himmel (Nom. / Akk. / Partikel / 3.Sg.Impf.)
Jene beiden, Keśava und Arjuna, das große Heer durchbrechend und eindringend, erzürnt, ihre Augen rot vor Erregung, erstrahlten, gewaltig leuchtend; die beiden, kampfeslustig, von den Feinden zum Pfad der Schlacht herbeigerufen, glichen den beiden Aśvin-Göttern, die von Opfernden nach dem Ritus zum Opfer herbeigerufen werden; die beiden Helden, ihre Augen zornrot, gewaltig stark, erstrahlten wie zwei brunstige Elefanten, deren Blick unstet umherschweift.
Wort für Wort
tau vidārya mahāsenām
jene beiden, das große Heer durchbrechend (Nom. Du. / Ger. / Akk.)
praviṣṭau keśavārjunau
eingedrungen, Keśava und Arjuna (Nom. Du. / Nom. Du.)
kruddhau saṃrambharaktākṣau
erzürnt, Augen rot vor Erregung (Nom. Du. / Nom. Du.)
kruddhau tau tu naravyāghrau vegavantau babhūvatuḥ / talaśabdena ruṣitau yathā nāgau mahāhave / vigāhan sa rathānīkam aśvasaṃghāṃś ca phalgunaḥ / vyacarat pṛtanāmadhye pāśahasta ivāntakaḥ
Jene beiden erzürnten Tiger unter den Männern wurden voller Schnelligkeit, durch den Klatschlaut ihrer Handflächen erregt, wie zwei Elefanten in großer Schlacht; die Wagenreihen und Pferdescharen durchbrechend, streifte Phalguna (Arjuna) inmitten des Heeres umher, wie der Todesgott mit der Schlinge in der Hand.
Wort für Wort
kruddhau tau tu naravyāghrau
jene beiden erzürnten Tiger unter den Männern (Nom. Du. / Nom. Du. / Konj. / Nom. Du.)
vegavantau babhūvatuḥ
wurden voller Schnelligkeit (Nom. Du. / 3.Du.Perf.)
talaśabdena ruṣitau
durch den Klatschlaut erregt (Instr. / Nom. Du.)
yathā nāgau mahāhave
wie zwei Elefanten in großer Schlacht (Adv. / Nom. Du. / Lok.)
vigāhan sa rathānīkam
durchbrechend, er, die Wagenreihen (Part. Präs. / Nom. / Akk.)
aśvasaṃghān ca phalgunaḥ
und die Pferdescharen, Phalguna (Akk. Pl. / Konj. / Nom.)
vyacarat pṛtanāmadhye
streifte umher inmitten des Heeres (3.Sg.Impf. / Lok.)
pāśahasta iva antakaḥ
wie der Todesgott mit der Schlinge in der Hand (Nom. / Partikel / Nom.)
taṃ dṛṣṭvā yudhi vikrāntaṃ senāyāṃ tava bhārata / saṃśaptakagaṇān bhūyaḥ putras te samacodayat / tato rathasahasreṇa dviradānāṃ tribhiḥ śataiḥ / caturdaśasahasraiś ca turagāṇāṃ mahāhave / dvābhyāṃ śatasahasrābhyāṃ padātīnāṃ ca dhanvinām / śūrāṇāṃ nāmalabdhānāṃ viditānāṃ samantataḥ / duryodhanena te sārdhaṃ jātavegāḥ samantataḥ / abhyavartanta tau vīrau chādayanto mahārathāḥ / śaravarṣair mahārāja sarvataḥ pāṇḍunandanam
Als er ihn so tapfer kämpfen sah in deinem Heer, o Bhārata, trieb dein Sohn die Scharen der Samśaptakas von neuem an; da griffen mit tausend Wagen, dreihundert Elefanten, vierzehntausend Pferden in jener großen Schlacht, und zweihunderttausend bogentragenden Fußsoldaten — namhaften, überall bekannten Helden — zusammen mit Duryodhana, überall zu voller Geschwindigkeit gelangt, die großen Wagenkämpfer jene beiden Helden an, den Sohn des Pāṇḍu von allen Seiten mit Pfeilschauern bedeckend, o großer König.
Wort für Wort
tam dṛṣṭvā yudhi vikrāntam
ihn tapfer kämpfend im Kampf sehend (Akk. / Ger. / Lok. / Akk.)
senāyām tava bhārata
in deinem Heer, o Bhārata (Lok. / Gen. / Vok.)
saṃśaptakagaṇān bhūyaḥ
die Scharen der Samśaptakas von neuem (Akk. Pl. / Adv.)
putraḥ te samacodayat
dein Sohn trieb an (Nom. / Gen. / 3.Sg.Impf.)
tataḥ rathasahasreṇa
da mit tausend Wagen (Adv. / Instr.)
dviradānām tribhiḥ śataiḥ
mit dreihundert Elefanten (Gen. Pl. / Instr. Pl. / Instr. Pl.)
caturdaśasahasraiḥ ca
und mit vierzehntausend (Instr. Pl. / Konj.)
turagāṇām mahāhave
Pferden, in großer Schlacht (Gen. Pl. / Lok.)
dvābhyām śatasahasrābhyām
mit zweihunderttausend (Instr. Du.)
padātīnām ca dhanvinām
bogentragenden Fußsoldaten (Gen. Pl. / Konj. / Gen. Pl.)
śūrāṇām nāmalabdhānām
namhaften Helden (Gen. Pl. / Gen. Pl.)
viditānām samantataḥ
überall bekannten (Gen. Pl. / Adv.)
duryodhanena te sārdham
zusammen mit Duryodhana (Instr. / Nom. Pl. / Postp.)
jātavegāḥ samantataḥ
überall zu voller Geschwindigkeit gelangt (Nom. Pl. / Adv.)
abhyavartanta tau vīrau
griffen jene beiden Helden an (3.Pl.Impf.Med. / Akk. Du.)
chādayantaḥ mahārathāḥ
bedeckend, die großen Wagenkämpfer (Nom. Pl. Part. / Nom. Pl.)
śaravarṣaiḥ mahārāja
mit Pfeilschauern, o großer König (Instr. Pl. / Vok.)
Er, im Kampf mit Pfeilen bedeckt, der Bezwinger des feindlichen Heeres, seine furchtbare Gestalt zeigend, wie der Todesgott mit der Schlinge in der Hand, wurde Pārtha, die Samśaptakas niedermachend, noch sehenswerter.
Wort für Wort
saḥ chādyamānaḥ samare
er, im Kampf bedeckt (Nom. / Nom. / Lok.)
śaraiḥ parabalārdanaḥ
mit Pfeilen, der Bezwinger des feindlichen Heeres (Instr. Pl. / Nom.)
darśayan raudram ātmānam
seine furchtbare Gestalt zeigend (Part. Präs. / Akk. / Akk.)
pāśahastaḥ iva antakaḥ
wie der Todesgott mit der Schlinge in der Hand (Nom. / Partikel / Nom.)
nighnan saṃśaptakān pārthaḥ
die Samśaptakas niedermachend, Pārtha (Part. Präs. / Akk. Pl. / Nom.)
Dann wurde durch die blitzhellen, mit gehämmertem Gold geschmückten Pfeile, die der Diademträger entsandte, der Himmelsraum wie ununterbrochen [erfüllt]; durch die aus des Diademträgers Armen entsandten, herabstürzenden großen Pfeile erschien alles bedeckt wie von den Söhnen der Kadrū, o Herr; goldbefiederte, hellspitzige Pfeile mit glatten Gelenken zeigte der unermessliche Sohn des Pāṇḍu nach allen Himmelsrichtungen; die Erde, der Himmel, alle Richtungen, die Meere und selbst die Berge, so meinten die Menschen, würden von Pārthas Bogensehnenschlag zerbersten.
Wort für Wort
tataḥ vidyutprabhaiḥ bāṇaiḥ
dann durch blitzhelle Pfeile (Adv. / Instr. Pl. / Instr. Pl.)
kārtasvaravibhūṣitaiḥ
mit gehämmertem Gold geschmückt (Instr. Pl.)
nirantaram iva ākāśam
wie ununterbrochen den Himmelsraum (Akk. / Partikel / Nom.)
āsīt nunnaiḥ kirīṭinā
[erfüllt] wurde, entsandt vom Diademträger (3.Sg.Impf. / Instr. Pl. / Instr.)
kirīṭibhujanirmuktaiḥ
aus des Diademträgers Armen entsandt (Instr. Pl.)
saṃpatadbhiḥ mahāśaraiḥ
durch herabstürzende große Pfeile (Instr. Pl. Part. / Instr. Pl.)
samācchannam babhau sarvam
erschien alles bedeckt (Nom. / 3.Sg.Perf. / Nom.)
kādraveyaiḥ iva prabho
wie von den Söhnen der Kadrū, o Herr (Instr. Pl. / Partikel / Vok.)
rukmapuṅkhān prasannāgrān
goldbefiederte, hellspitzige (Akk. Pl. / Akk. Pl.)
śarān saṃnataparvaṇaḥ
Pfeile mit glatten Gelenken (Akk. Pl. / Akk. Pl.)
adarśayat ameyātmā
zeigte der Unermessliche (3.Sg.Impf. / Nom.)
dikṣu sarvāsu pāṇḍavaḥ
nach allen Himmelsrichtungen, der Sohn des Pāṇḍu (Lok. Pl. / Lok. Pl. / Nom.)
mahī viyat diśaḥ sarvāḥ
die Erde, der Himmel, alle Richtungen (Nom. / Nom. / Nom. Pl. / Nom. Pl.)
samudrāḥ girayaḥ api vā
die Meere, selbst auch die Berge (Nom. Pl. / Nom. Pl. / Partikel / Konj.)
sphuṭanti iti janāḥ jajñuḥ
würden zerbersten, so meinten die Menschen (3.Pl.Präs. / Partikel / Nom. Pl. / 3.Pl.Perf.)
Nachdem er zehntausend Könige erschlagen hatte, eilte der große Wagenkämpfer, der Sohn der Kuntī, rasch auf den äußeren Flügel der Samśaptakas zu; jenen äußeren Flügel, der von den Kambojas bewacht war, erreichend, zermalmte Pārtha ihn mit Gewalt durch Pfeile, wie Vāsava (Indra) die Dānavas.
pracicchedāśu bhallaiś ca dviṣatām ātatāyinām / śastrapāṇīṃs tathā bāhūṃs tathāpi ca śirāṃsy uta / aṅgāṅgāvayavaiś chinnair vyāyudhās te 'patan kṣitau / viṣvagvātābhisaṃbhagnā bahuśākhā iva drumāḥ / kāmbojas tu tataḥ kruddho dṛṣṭvā pārthaṃ mahāratham
Rasch zerschnitt er mit Breitpfeilen den mordlustigen Feinden die waffentragenden Hände, ebenso die Arme, und auch die Häupter dazu; mit zerschnittenen Gliedern und Körperteilen fielen sie, entwaffnet, zu Boden, wie vielästige Bäume, die von Winden aus allen Richtungen zerbrochen wurden; der Kamboja-Fürst aber, erzürnt, als er den großen Wagenkämpfer Pārtha sah,
Wort für Wort
pracicchada āśu bhallaiḥ
rasch zerschnitt er mit Breitpfeilen (3.Sg.Perf. / Adv. / Instr. Pl.)
ca dviṣatām ātatāyinām
der mordlustigen Feinde (Konj. / Gen. Pl. / Gen. Pl.)
śastrapāṇīn tathā bāhūn
die waffentragenden Hände, ebenso die Arme (Akk. Pl. / Adv. / Akk. Pl.)
tathā api ca śirāṃsi uta
und auch die Häupter dazu (Adv. / Partikel / Konj. / Akk. Pl. / Partikel)
aṅgāṅgāvayavaiḥ chinnaiḥ
mit zerschnittenen Gliedern und Körperteilen (Instr. Pl. / Instr. Pl.)
vyāyudhāḥ te apatan kṣitau
entwaffnet fielen sie zu Boden (Nom. Pl. / Nom. Pl. / 3.Pl.Impf. / Lok.)
viṣvagvātābhisaṃbhagnāḥ
von Winden aus allen Richtungen zerbrochen (Nom. Pl.)
bahuśākhāḥ iva drumāḥ
wie vielästige Bäume (Nom. Pl. / Partikel / Nom. Pl.)
kāmbojaḥ tu tataḥ kruddhaḥ
der Kamboja-Fürst aber, da erzürnt (Nom. / Konj. / Adv. / Nom.)
dṛṣṭvā pārtham mahāratham
als er den großen Wagenkämpfer Pārtha sah (Ger. / Akk. / Akk.)
als er Arjuna sah, wie er die Scharen von Elefanten, Pferden, Wagen und Fußsoldaten niedermachte, befahl er seinem Lenker: „Fahre mich geradewegs zu Arjuna!“ Da brachte der Wagenlenker jenen besten der Wagenkämpfer, der im Kampf freigebig an Gaben war, rasch zu Arjunas Wagen.
Wort für Wort
hastyaśvarathapattīnām
von Elefanten, Pferden, Wagen und Fußsoldaten (Gen. Pl.)
vrātān nighnantam arjunam
die Scharen niedermachend, Arjuna (Akk. Pl. / Akk. Part. / Akk.)
acodayata yantāram
befahl seinem Lenker (3.Sg.Impf.Med. / Akk.)
arjunāya eva mām vaha
fahre mich geradewegs zu Arjuna (Dat. / Partikel / Akk. / 2.Sg.Imp.)
tataḥ tam rathinām śreṣṭham
da jenen besten der Wagenkämpfer (Adv. / Akk. / Gen. Pl. / Akk.)
bahudakṣiṇam āhave
im Kampf freigebig an Gaben (Akk. / Lok.)
arjunasya ratham kṣipram
zu Arjunas Wagen rasch (Gen. / Akk. / Adv.)
prāpayām āsa sārathiḥ
brachte der Wagenlenker (3.Sg.Perf. periphr. / Nom.)
Dann, nachdem er Arjuna im Kampf mit drei lastfähigen Pfeilen durchbohrt hatte, traf er, o König, Keśava mit neun an den Armen und an der Brust — Sudakṣiṇas jüngerer Bruder; darauf überschüttete der zornige Pāṇḍava, der Feindeshelden-Töter, ihn mit einem Pfeilregen.
Wort für Wort
tataḥ arjunam tribhiḥ bāṇaiḥ
dann Arjuna mit drei Pfeilen (Adv. / Akk. / Instr. Pl. / Instr. Pl.)
viddhvā bhārasahaiḥ yudhi
durchbohrt habend, lastfähig, im Kampf (Ger. / Instr. Pl. / Lok.)
keśavam navabhī rājan
Keśava mit neun, o König (Akk. / Instr. Pl. / Vok.)
bāhvoḥ urasi ca aparyat
an den Armen und an der Brust traf er (Lok. Du. / Lok. / Konj. / 3.Sg.Impf.)
sudakṣiṇāt avarajaḥ
Sudakṣiṇas jüngerer Bruder (Abl. / Nom.)
śaravṛṣṭyā abhyavīvṛṣat
überschüttete mit einem Pfeilregen (Instr. / 3.Sg.Impf.)
asyāsyato 'rdhacandrābhyāṃ sa bāhū parighopamau / pūrṇacandrābhavaktraṃ ca kṣureṇābhyahanac chiraḥ / sa papāta tato vāhāt svalohitaparisravaḥ / manaḥśilāgireḥ śṛṅgaṃ vajreṇevāvadāritam / sudakṣiṇād avarajaṃ kāmbojaṃ dadṛśur hatam / prāṃśuṃ kamalapatrākṣam atyarthaṃ priyadarśanam / kāñcanastambhasaṃkāśaṃ bhinnaṃ hemagiriṃ yathā
Dem so schießenden [Kamboja-Fürsten] durchtrennte er mit zwei Halbmondpfeilen die beiden Arme, keulengleich, und mit einem Rasiermesserpfeil schlug er ihm das vollmondgleiche Haupt ab; er stürzte darauf vom Wagen, von seinem eigenen Blut überströmt, wie der Gipfel eines Zinnobergebirges, vom Blitz gespalten. Man sah Sudakṣiṇas jüngeren Bruder, den Kamboja-Fürsten, erschlagen — hochgewachsen, lotusäugig, überaus lieblich anzusehen, gleich einer goldenen Säule, wie ein gespaltener goldener Berg.
Wort für Wort
asya āsyataḥ ardhacandrābhyām
ihm, dem so Schießenden, mit zwei Halbmondpfeilen (Gen. / Gen. Part. / Instr. Du.)
sa bāhū parighopamau
die beiden Arme, keulengleich (Akk. Du. / Akk. Du.)
pūrṇacandrābhavaktram ca
und das vollmondgleiche Haupt (Akk. / Konj.)
kṣureṇa abhyahanat śiraḥ
schlug mit einem Rasiermesserpfeil das Haupt ab (Instr. / 3.Sg.Impf. / Akk.)
sa papāta tataḥ vāhāt
er stürzte darauf vom Wagen (Nom. / 3.Sg.Perf. / Adv. / Abl.)
svalohitaparisravaḥ
von seinem eigenen Blut überströmt (Nom.)
manaḥśilāgireḥ śṛṅgam
der Gipfel eines Zinnobergebirges (Gen. / Nom.)
vajreṇa iva avadāritam
wie vom Blitz gespalten (Instr. / Partikel / Nom.)
sudakṣiṇāt avarajam kāmbojam
Sudakṣiṇas jüngeren Bruder, den Kamboja-Fürsten (Abl. / Akk. / Akk.)
tato 'bhavat punar yuddhaṃ ghoram adbhutadarśanam / nānāvasthāś ca yodhānāṃ babhūvus tatra yudhyatām / eteṣv āvarjitair aśvaiḥ kāmbojair yavanaiḥ śakaiḥ / śoṇitāktais tadā raktaṃ sarvam āsīd viśāṃ pate / rathai rathāśvasūtaiś ca hatārohaiś ca vājibhiḥ / dviradaiś ca hatārohair mahāmātrair hatadvipaiḥ / anyonyena mahārāja kṛto ghoro janakṣayaḥ
Dann entbrannte wieder ein furchtbarer, wundersam anzuschauender Kampf, und mancherlei Zustände nahmen die dort kämpfenden Krieger an; unter jenen — den Kambojas, Yavanas und Śakas mit ihren zurückgeschreckten, blutbespritzten Pferden — wurde damals alles rot, o Herrscher der Völker; durch Wagen, Wagenpferde und Wagenlenker, durch Rosse, deren Reiter erschlagen waren, durch Elefanten, deren Lenker erschlagen waren, und durch große Elefantentreiber, deren Elefanten erschlagen waren, wurde, o großer König, gegenseitig ein furchtbares Sterben der Menschen bewirkt.
Wort für Wort
tataḥ abhavat punaḥ yuddham
dann entbrannte wieder ein Kampf (Adv. / 3.Sg.Impf. / Adv. / Nom.)
ghoram adbhutadarśanam
furchtbar, wundersam anzuschauen (Nom. / Nom.)
nānāvasthāḥ ca yodhānām
und mancherlei Zustände der Krieger (Nom. Pl. / Konj. / Gen. Pl.)
babhūvuḥ tatra yudhyatām
nahmen an, der dort Kämpfenden (3.Pl.Perf. / Adv. / Gen. Pl. Part.)
eteṣu āvarjitaiḥ aśvaiḥ
unter jenen, mit zurückgeschreckten Pferden (Lok. Pl. / Instr. Pl. / Instr. Pl.)
kāmbojaiḥ yavanaiḥ śakaiḥ
den Kambojas, Yavanas, Śakas (Instr. Pl. / Instr. Pl. / Instr. Pl.)
śoṇitāktaiḥ tadā raktam
blutbespritzt, damals rot (Instr. Pl. / Adv. / Nom.)
sarvam āsīt viśām pate
alles wurde, o Herrscher der Völker (Nom. / 3.Sg.Impf. / Gen. Pl. / Vok.)
rathaiḥ rathāśvasūtaiḥ ca
durch Wagen, Wagenpferde und Wagenlenker (Instr. Pl. / Instr. Pl. / Konj.)
hatārohaiḥ ca vājibhiḥ
und durch Rosse mit erschlagenen Reitern (Instr. Pl. / Konj. / Instr. Pl.)
dviradaiḥ ca hatārohaiḥ
und durch Elefanten mit erschlagenen Lenkern (Instr. Pl. / Konj. / Instr. Pl.)
mahāmātraiḥ hatadvipaiḥ
durch große Elefantentreiber mit erschlagenen Elefanten (Instr. Pl. / Instr. Pl.)
anyonyena mahārāja
gegenseitig, o großer König (Instr. / Vok.)
kṛtaḥ ghoraḥ janakṣayaḥ
wurde bewirkt ein furchtbares Sterben der Menschen (Nom. / Nom. / Nom.)
Während so der äußere und der [Haupt-]Flügel vom großherzigen [Arjuna] vernichtet wurde, kam Drauṇi (Aśvatthāman) eilends heran, gegen Arjuna, den besten der Sieger.
Wort für Wort
tasmin prapakṣe pakṣe ca
an jenem äußeren und [Haupt-]Flügel (Lok. / Lok. / Konj.)
vadhyamāne mahātmanā
vernichtet vom Großherzigen (Lok. Abs. / Instr.)
arjunam jayatām śreṣṭham
gegen Arjuna, den besten der Sieger (Akk. / Gen. Pl. / Akk.)
tvaritaḥ drauṇiḥ āyayau
eilends kam Drauṇi heran (Nom. / Nom. / 3.Sg.Perf.)
Seinen großen, mit gehämmertem Gold geschmückten Bogen schwingend, furchtbare Pfeile hervorziehend, wie die Sonne ihre eigenen Strahlen, sein Gesicht vor Zorn und Ungeduld verzerrt, blutrot die Augen, erstrahlte der Starke, wie der zornige Todesgott am Weltende, den Stab seiner Diener tragend; dann entsandte er in Massen furchtbare Pfeilschauer; von jenen entsandten [Pfeilen], o großer König, floh das Heer der Pāṇḍavas; er aber, als er den Nachkommen des Daśārha (Kṛṣṇa) auf dem Wagen stehen sah, o Herrscher der Völker, entsandte abermals furchtbare Pfeilschauer, o Ehrwürdiger.
Wort für Wort
vidhunvānaḥ mahat cāpam
seinen großen Bogen schwingend (Nom. Part. / Akk. / Akk.)
Zwischen den beiden Dharma-Brüdern (Waffenbrüdern gleichen Lehrers) entbrannte ein gewaltiger, ihrer Bindung unangemessener Kampf, da jeder von ihnen die Welt in Erstaunen versetzen und höchsten Ruhm gewinnen wollte; der Sohn der Kuntī [kämpfte] gegen die Samśaptakas, und ebenso Vṛkodara gegen die Kurus, der Sohn des Sūta aber schlug wieder eilends mit Pfeilen die Pāñcālas; so war dies, o großer König, die Vernichtung der Herrscher der Erde, während Arjuna erzürnt war, und Karṇa, und der furchtbare Bhīmasena; und so war der furchtbare Kampf, während sich die Front des Heeres dreifach teilte.
Wort für Wort
tayoḥ āsīt mahat yuddham
zwischen den beiden entbrannte ein gewaltiger Kampf (Gen. Du. / 3.Sg.Impf. / Nom. / Nom.)
dharmabhrātroḥ anaiṣṭhikam
der beiden Dharma-Brüder, unangemessen (Gen. Du. / Nom.)
visiṣmāpayiṣoḥ lokam
der die Welt in Erstaunen versetzen wollte (Gen. Part. / Akk.)
yaśaḥ ca uttamam icchatoḥ
und höchsten Ruhm wollte (Akk. / Konj. / Akk. / Gen. Du. Part.)
saṃśaptakān tu kaunteyaḥ
der Sohn der Kuntī aber, gegen die Samśaptakas (Akk. Pl. / Konj. / Nom.)
kurūn ca api vṛkodaraḥ
und Vṛkodara ebenso, gegen die Kurus (Akk. Pl. / Konj. / Partikel / Nom.)
sūtaputraḥ tu pāñcālān
der Sohn des Sūta aber, die Pāñcālas (Nom. / Konj. / Akk. Pl.)
bhūyaḥ aghnan tvaritāḥ śaraiḥ
schlug wieder eilends mit Pfeilen (Adv. / 3.Pl.Impf. / Nom. Pl. / Instr. Pl.)
evam eṣa mahārāja vināśaḥ
so war dies, o großer König, die Vernichtung (Adv. / Nom. / Vok. / Nom.)
pṛthivīkṣitām āsīt
der Herrscher der Erde, war (Gen. Pl. / 3.Sg.Impf.)
kruddhe arjune karṇe
während Arjuna erzürnt war, Karṇa (Lok. Abs. / Lok. / Lok.)
bhīmasene ca dāruṇe
und der furchtbare Bhīmasena (Lok. / Konj. / Lok.)
yuddham ghoram tathā tv āsīt
so war der furchtbare Kampf (Nom. / Nom. / Adv. / Partikel / 3.Sg.Impf.)
tridhābhūte camūmukhe
während sich die Front des Heeres dreifach teilte (Lok. Abs. / Lok.)
[Anm.: 'Dharmabhrātror' bezeichnet Aśvatthāman und Arjuna als gemeinsame Schüler Droṇas, also 'Waffenbrüder' im Sinne der Lehrer-Schüler-Gemeinschaft, nicht leibliche Brüder.]
Durch jene, von Drauṇi entsandten, von allen Seiten niedergehenden [Pfeile], o großer König, wurden die beiden, Kṛṣṇa und Dhanaṃjaya, auf dem Wagen stehend, bedeckt; dann machte der mächtige Sohn des Bharadvāja (Aśvatthāman) mit hunderten scharfer Pfeile beide, den Mādhava und den Pāṇḍava, im Kampf regungslos.
Wort für Wort
taiḥ patadbhiḥ mahārāja
durch jene niedergehenden, o großer König (Instr. Pl. / Instr. Pl. Part. / Vok.)
drauṇimuktaiḥ samantataḥ
von Drauṇi entsandt, von allen Seiten (Instr. Pl. / Adv.)
saṃchāditau rathasthau
bedeckt, auf dem Wagen stehend (Nom. Du. / Nom. Du.)
tau ubhau kṛṣṇadhanaṃjayau
die beiden, Kṛṣṇa und Dhanaṃjaya (Nom. Du. / Nom. Du. / Nom. Du.)
tataḥ śaraśataiḥ tīkṣṇaiḥ
dann mit hunderten scharfer Pfeile (Adv. / Instr. Pl. / Instr. Pl.)
bhāradvājaḥ pratāpavān
der mächtige Sohn des Bharadvāja (Nom. / Nom.)
niśceṣṭau tau ubhau cakre
machte beide regungslos (Akk. Du. / Akk. Du. / Akk. Du. / 3.Sg.Perf.Med.)
yuddhe mādhavapāṇḍavau
im Kampf, den Mādhava und den Pāṇḍava (Lok. / Akk. Du.)
hāhākṛtam abhūt sarvaṃ jaṅgamaṃ sthāvaraṃ tathā / carācarasya goptārau dṛṣṭvā saṃchāditau śaraiḥ / siddhacāraṇasaṃghāś ca saṃpetur vai samantataḥ / cintayanto bhaved adya lokānāṃ svasty apīty aha
Ein Ruf des „Wehe!“ erhob sich von allem, was sich regt, und ebenso von allem Unbeweglichen, als man die beiden Beschützer alles Beweglichen und Unbeweglichen mit Pfeilen bedeckt sah; und Scharen von Siddhas und Cāraṇas kamen fürwahr von allen Seiten zusammen, in Sorge denkend: „Möge den Welten heute doch Sicherheit sein!“
Wort für Wort
hāhākṛtam abhūt sarvam
ein Ruf des Wehe erhob sich von allem (Nom. / 3.Sg.Impf. / Nom.)
jaṅgamam sthāvaram tathā
was sich regt, und ebenso Unbeweglichem (Nom. / Nom. / Adv.)
carācarasya goptārau
die beiden Beschützer alles Beweglichen und Unbeweglichen (Gen. / Akk. Du.)
dṛṣṭvā saṃchāditau śaraiḥ
als man sah, mit Pfeilen bedeckt (Ger. / Akk. Du. / Instr. Pl.)
siddhacāraṇasaṃghāḥ ca
und Scharen von Siddhas und Cāraṇas (Nom. Pl. / Konj.)
saṃpetuḥ vai samantataḥ
kamen fürwahr von allen Seiten zusammen (3.Pl.Perf. / Partikel / Adv.)
cintayantaḥ bhavet adya
in Sorge denkend, möge heute sein (Nom. Pl. Part. / 3.Sg.Opt. / Adv.)
lokānām svasti api iti aha
den Welten Sicherheit, so [dachten sie] (Gen. Pl. / Nom. / Partikel / Partikel / Partikel)
Niemals zuvor, o König, hatte ich eine solche Tapferkeit gesehen, wie sie in Drauṇi entstand, der die beiden Kṛṣṇas [Kṛṣṇa und Arjuna] überdecken wollte; den Klang von Drauṇis Bogen, den feindeschreckenden, hörte ich im Kampf, o König, immer wieder, wie das Brüllen eines Löwen; und seine Bogensehne, während er im Kampf umherzog und links und rechts schoss, erschien wie ein Blitz, aufleuchtend inmitten von Wolkenmassen.
Wort für Wort
na mayā tādṛśaḥ rājan
nicht von mir eine solche, o König (Neg. / Instr. / Nom. / Vok.)
dṛṣṭapūrvaḥ parākramaḥ
zuvor gesehene Tapferkeit (Nom. / Nom.)
saṃjajñe yādṛśaḥ drauṇeḥ
entstand, wie sie in Drauṇi (3.Sg.Perf.Med. / Nom. / Gen.)
kṛṣṇau saṃchādayiṣyataḥ
der die beiden Kṛṣṇas überdecken wollte (Akk. Du. / Gen. Part.)
drauṇeḥ tu dhanuṣaḥ śabdam
Drauṇis Bogens Klang aber (Gen. / Konj. / Gen. / Akk.)
ahitatrāsanam raṇe
den feindeschreckenden, im Kampf (Akk. / Lok.)
aśrauṣam bahuśaḥ rājan
hörte ich immer wieder, o König (1.Sg.Aor. / Adv. / Vok.)
siṃhasya nadataḥ yathā
wie das Brüllen eines Löwen (Gen. / Gen. Part. / Adv.)
jyā ca asya carataḥ yuddhe
und seine Bogensehne, während er im Kampf umherzog (Nom. / Konj. / Gen. / Gen. Part. / Lok.)
savyadakṣiṇam asyataḥ
links und rechts schießend (Akk. / Gen. Part.)
vidyut ambudamadhyasthā
ein Blitz, inmitten von Wolkenmassen stehend (Nom. / Nom.)
bhrājamānā iva sā abhavat
erschien wie aufleuchtend (Nom. / Partikel / Nom. / 3.Sg.Impf.)
sa tathā kṣiprakārī ca dṛḍhahastaś ca pāṇḍavaḥ / saṃmohaṃ paramaṃ gatvā praikṣata droṇajaṃ tataḥ / sa vikramaṃ hṛtaṃ mene ātmanaḥ sumahātmanā / tathāsya samare rājan vapur āsīt sudurdṛśam / drauṇipāṇḍavayor evaṃ vartamāne mahāraṇe / vardhamāne ca rājendra droṇaputre mahābale / hīyamāne ca kaunteye kṛṣṇaṃ roṣaḥ samabhyayāt
Er, der Pāṇḍava, sonst so schnell handelnd und festhändig, geriet in tiefste Bestürzung und blickte nur noch auf den Sohn Droṇas; er glaubte, seine eigene Tapferkeit sei ihm vom Hochbeseelten genommen worden; so war, o König, seine Gestalt im Kampf sehr schwer anzuschauen; während dieser große Kampf zwischen Drauṇi und dem Pāṇḍava so fortdauerte, und der mächtige Sohn Droṇas erstarkte, o Herrscher der Könige, der Sohn der Kuntī aber ermattete, kam Zorn über Kṛṣṇa.
Wort für Wort
sa tathā kṣiprakārī ca
er, sonst so schnell handelnd (Nom. / Adv. / Nom. / Konj.)
dṛḍhahastaḥ ca pāṇḍavaḥ
und festhändig, der Pāṇḍava (Nom. / Konj. / Nom.)
saṃmoham paramam gatvā
in tiefste Bestürzung geraten (Akk. / Akk. / Ger.)
praikṣata droṇajam tataḥ
blickte auf den Sohn Droṇas (3.Sg.Impf.Med. / Akk. / Adv.)
sa vikramam hṛtam mene
er glaubte, die Tapferkeit genommen (Nom. / Akk. / Akk. / 3.Sg.Perf.Med.)
ātmanaḥ sumahātmanā
die eigene, vom Hochbeseelten (Gen. / Instr.)
tathā asya samare rājan
so war seine im Kampf, o König (Adv. / Gen. / Lok. / Vok.)
vapuḥ āsīt sudurdṛśam
Gestalt war sehr schwer anzuschauen (Nom. / 3.Sg.Impf. / Nom.)
drauṇipāṇḍavayoḥ evam
zwischen Drauṇi und dem Pāṇḍava so (Gen. Du. / Adv.)
vartamāne mahāraṇe
während fortdauerte der große Kampf (Lok. Abs. / Lok.)
vardhamāne ca rājendra
und während erstarkte, o Herrscher der Könige (Lok. Abs. / Konj. / Vok.)
droṇaputre mahābale
der mächtige Sohn Droṇas (Lok. / Lok.)
hīyamāne ca kaunteye
während ermattete der Sohn der Kuntī (Lok. Abs. / Konj. / Lok.)
kṛṣṇam roṣaḥ samabhyayāt
kam Zorn über Kṛṣṇa (Akk. / Nom. / 3.Sg.Impf.)
[Anm.: 'sudurdṛśam' ('sehr schwer anzuschauen') meint hier wohl Arjunas verzweifelt-bedrängte Erscheinung, nicht Furchterregendes.]
sa roṣān niḥśvasan rājan nirdahann iva cakṣuṣā / drauṇiṃ hy apaśyat saṃgrāme phalgunaṃ ca muhur muhuḥ / tataḥ kruddho 'bravīt kṛṣṇaḥ pārthaṃ sapraṇayaṃ tadā / atyadbhutam idaṃ pārtha tava paśyāmi saṃyuge / atiśete hi yatra tvā droṇaputro 'dya bhārata / kaccid vīryaṃ yathāpūrvaṃ bhujayor vā balaṃ tava / kaccit te gāṇḍivaṃ haste rathe tiṣṭhasi cārjuna / kaccit kuśalinau bāhū kaccid vīryaṃ tad eva te / udīryamāṇaṃ hi raṇe paśyāmi drauṇim āhave / guruputra iti hy enaṃ mānayan bharatarṣabha / upekṣāṃ kuru mā pārtha nāyaṃ kāla upekṣitum
Er, vor Zorn seufzend, o König, wie mit den Augen verbrennend, blickte fürwahr immer wieder auf Drauṇi in der Schlacht, und auf Phalguna; dann sprach Kṛṣṇa, erzürnt und dennoch liebevoll, zu Pārtha: „Höchst wunderlich ist das, Pārtha, was ich von dir in diesem Kampf sehe — dass der Sohn Droṇas dich heute übertrifft, o Bhārata! Ist deine Tapferkeit noch wie zuvor, oder die Kraft deiner beiden Arme? Bleibt dir Gāṇḍīva noch fest in der Hand, stehst du noch fest auf dem Wagen, Arjuna? Sind deine beiden Arme noch geschickt? Ist jene Tapferkeit noch immer dieselbe? Denn ich sehe Drauṇi im Kampf, im Gefecht, sich erheben — ihn bloß als 'Sohn des Lehrers' ehrend, o Stier der Bharatas, zeige ihm keine Nachlässigkeit mehr, Pārtha — dies ist nicht die Zeit für Nachlässigkeit!“
Wort für Wort
sa roṣāt niḥśvasan rājan
er, vor Zorn seufzend, o König (Nom. / Abl. / Part. Präs. / Vok.)
nirdahan iva cakṣuṣā
wie mit den Augen verbrennend (Part. Präs. / Partikel / Instr.)
drauṇim hy apaśyat saṃgrāme
blickte fürwahr auf Drauṇi in der Schlacht (Akk. / Partikel / 3.Sg.Impf. / Lok.)
phalgunam ca muhur muhuḥ
und auf Phalguna, immer wieder (Akk. / Konj. / Adv.)
So von Kṛṣṇa angesprochen, schleuderte er vierzehn Breitpfeile und zerschnitt, sich beeilend in der Zeit der Eile, Drauṇis Bogen; das Banner, den Schirm, die Standarte, den Wagen, den Speer, die Keule ebenso, und traf ihn heftig am Schlüsselbein mit 'Kalbszahn'-Pfeilen; er, in tiefe Ohnmacht sinkend, hielt sich an seinem Flaggenstab fest; ihn, bewusstlos, o großer König, von Furcht vor dem Diademträger gequält, führte sein Wagenlenker aus der Schlacht davon, ihn vor Dhanaṃjaya schützend.
Wort für Wort
evam uktaḥ tu kṛṣṇena
so angesprochen aber von Kṛṣṇa (Adv. / Nom. / Konj. / Instr.)
kṣiptvā bhallān caturdaśa
vierzehn Breitpfeile schleudernd (Ger. / Akk. Pl. / Num.)
In eben diesem Augenblick aber erschlug Vijaya (Arjuna), der Feindepeiniger, dein Heer zu Hunderten und dann zu Tausenden, vor den Augen deines Sohnes, jenes Helden, o Bhārata; so geschah dieser Untergang der Deinigen zusammen mit den Feinden — grausam, mörderisch, furchtbar, o König, durch deinen schlechten Rat; und der Sohn der Kuntī gegen die Samśaptakas, und ebenso Vṛkodara gegen die Kurus, und der Pāñcālya zerstreute Vasuṣeṇa (Karṇa) im Kampf gänzlich; während so diese furchtbare Vernichtung der besten Helden fortdauerte, o König, erhoben sich unzählbare rumpfartige Leiber von allen Seiten; und Yudhiṣṭhira selbst, im Kampf von Schlägen schwer geschmerzt, wich einen Krośa zurück und blieb stehen, o bester der Bharatas.
Wort für Wort
etasmin eva kāle tu
in eben diesem Augenblick aber (Lok. / Partikel / Lok. / Konj.)
vijayaḥ śatrutāpanaḥ
Vijaya, der Feindepeiniger (Nom. / Nom.)
nyavadhīt tāvakam sainyam
erschlug dein Heer (3.Sg.Impf. / Akk. / Akk.)
śataśaḥ atha sahasraśaḥ
zu Hunderten und dann zu Tausenden (Adv. / Adv. / Adv.)
paśyataḥ tava putrasya
vor den Augen deines Sohnes (Gen. Part. / Gen. / Gen.)
tasya vīrasya bhārata
jenes Helden, o Bhārata (Gen. / Gen. / Vok.)
evam eṣa kṣayaḥ vṛttaḥ
so geschah dieser Untergang (Adv. / Nom. / Nom. / Nom.)
tāvakānām paraiḥ saha
der Deinigen zusammen mit den Feinden (Gen. Pl. / Instr. Pl. / Postp.)
o König, durch deinen schlechten Rat (Vok. / Lok. Abs. / Gen.)
saṃśaptakān ca kaunteyaḥ
und der Sohn der Kuntī gegen die Samśaptakas (Akk. Pl. / Konj. / Nom.)
kurūn ca api vṛkodaraḥ
und ebenso Vṛkodara gegen die Kurus (Akk. Pl. / Konj. / Partikel / Nom.)
vasuṣeṇam ca pāñcālaḥ
und Vasuṣeṇa der Pāñcālya (Akk. / Konj. / Nom.)
kṛtsnena vyadhamat raṇe
zerstreute gänzlich im Kampf (Instr. / 3.Sg.Impf. / Lok.)
vartamāne tathā raudre
während so furchtbar fortdauerte (Lok. Abs. / Adv. / Lok.)
rājan vīravarakṣaye
o König, die Vernichtung der besten Helden (Vok. / Lok.)
utthitāni agaṇeyāni
erhoben sich unzählbare (Nom. Pl. / Nom. Pl.)
kabandhāni samantataḥ
rumpfartige Leiber von allen Seiten (Nom. Pl. / Adv.)
yudhiṣṭhiraḥ api saṃgrāme
und Yudhiṣṭhira selbst im Kampf (Nom. / Partikel / Lok.)
prahāraiḥ gāḍhavedanaḥ
von Schlägen schwer geschmerzt (Instr. Pl. / Nom.)
krośamātram apakramya
einen Krośa zurückweichend (Akk. / Ger.)
tasthau bharatasattama
blieb stehen, o bester der Bharatas (3.Sg.Perf. / Vok.)
[Anm.: Die Wendung 'vasuṣeṇaṃ ca pāñcālaḥ ... vyadhamad' scheint sich auf eine kurzzeitige Bedrängnis Karṇas durch einen Pāñcālya-Krieger zu beziehen, nicht auf dessen endgültige Niederlage — Karṇa bleibt im weiteren Verlauf dominant.]
„Dieses durch Zufall erlangte Tor des Himmels steht offen; glückliche Kṣatriyas, Karṇa, erlangen einen solchen Kampf wie diesen — wenn Helden gegen ebenbürtige, heldenhafte Kṣatriyas im Kampf kämpfen. Was ersehnt wird, o Sohn der Rādhā, das ist nun herangekommen: Habt ihr im Kampf die Pāṇḍavas erschlagen, so werdet ihr die reiche Erde gewinnen; oder, vom Feind im Kampf erschlagen, werdet ihr die Welt der Helden gewinnen!“
Wort für Wort
yadṛcchayā upasaṃprāptam
durch Zufall erlangt (Instr. / Nom.)
svargadvāram apāvṛtam
das Tor des Himmels steht offen (Nom. / Nom.)
sukhinaḥ kṣatriyāḥ karṇa
glückliche Kṣatriyas, Karṇa (Nom. Pl. / Nom. Pl. / Vok.)
labhante yuddham īdṛśam
erlangen einen solchen Kampf (3.Pl.Präs.Med. / Akk. / Akk.)
sadṛśaiḥ kṣatriyaiḥ śūraiḥ
gegen ebenbürtige, heldenhafte Kṣatriyas (Instr. Pl. / Instr. Pl. / Instr. Pl.)
śūrāṇām yudhyatām yudhi
der Helden, die kämpfen, im Kampf (Gen. Pl. / Gen. Pl. Part. / Lok.)
iṣṭam bhavati rādheya
was ersehnt wird, o Sohn der Rādhā (Nom. / 3.Sg.Präs. / Vok.)
tat idam samupasthitam
das ist nun herangekommen (Nom. / Nom. / Nom.)
hatvā vā pāṇḍavān yuddhe
erschlagen habend oder, die Pāṇḍavas im Kampf (Ger. / Konj. / Akk. Pl. / Lok.)
sphītām urvīm avāpsyatha
werdet ihr die reiche Erde gewinnen (Akk. / Akk. / 2.Pl.Fut.)
nihatāḥ vā paraiḥ yuddhe
oder erschlagen vom Feind im Kampf (Nom. Pl. / Konj. / Instr. Pl. / Lok.)
vīralokam avāpsyatha
werdet ihr die Welt der Helden gewinnen (Akk. / 2.Pl.Fut.)
pratyakṣaṃ sarvasainyānāṃ bhavatāṃ cāpi paśyatām / nyastaśastro mama pitā dhṛṣṭadyumnena pātitaḥ / sa tenāham amarṣeṇa mitrārthe cāpi pārthivāḥ / satyaṃ vaḥ pratijānāmi tad vākyaṃ me nibodhata / dhṛṣṭadyumnam ahatvāhaṃ na vimokṣyāmi daṃśanam / anṛtāyāṃ pratijñāyāṃ nāhaṃ svargam avāpnuyām / arjuno bhīmasenaś ca yaś ca māṃ pratyudeṣyati / sarvāṃs tān pramathiṣye 'ham iti me nāsti saṃśayaḥ
„Vor den Augen aller Heere, und auch vor euch, die ihr zuschaut, wurde mein Vater, der seine Waffen niedergelegt hatte, von Dhṛṣṭadyumna niedergestreckt. Durch jenen Groll darüber, und auch um des Freundes willen, o Fürsten, gebe ich euch ein wahres Gelübde; vernehmt dieses mein Wort: Ohne Dhṛṣṭadyumna erschlagen zu haben, werde ich mein Rüstzeug nicht ablegen; sollte mein Gelübde sich als falsch erweisen, so möge ich niemals den Himmel erlangen! Arjuna, Bhīmasena, und wer immer mir entgegentreten wird — sie alle werde ich zermalmen, daran habe ich keinen Zweifel!“
Wort für Wort
pratyakṣam sarvasainyānām
vor den Augen aller Heere (Akk. / Gen. Pl.)
bhavatām ca api paśyatām
und auch von euch, die ihr zuschaut (Gen. Pl. / Konj. / Partikel / Gen. Pl. Part.)
nyastaśastraḥ mama pitā
mein Vater, der seine Waffen niedergelegt hatte (Nom. / Gen. / Nom.)
Jenes Zusammentreffen der großherzigen Anführer der Wagenscharen, o Bhārata, war betörend — eine Vernichtung von Menschen, dem Ende des Weltzeitalters gleich, brach hervor an der Spitze zwischen den Kurus und den Sṛñjayas. Als dann in der Schlacht dieser Zusammenstoß begann, versammelten sich alle Wesen mitsamt den Göttern, zusammen mit den Apsaras, begierig, die besten Helden unter den Männern zu erblicken; mit himmlischen Kränzen und mancherlei Düften, mit himmlischen Juwelen mancherlei Art überschütteten die entzückten Apsaras die vortrefflichsten Männer, die besten Helden, die im Kampf ihr eigenes Werk vollbrachten.
Wort für Wort
sa saṃnipātaḥ rathayūthapānām
jenes Zusammentreffen der Anführer der Wagenscharen (Nom. / Nom. / Gen. Pl.)
mahātmanām bhārata mohanīyaḥ
der Großherzigen, o Bhārata, betörend (Gen. Pl. / Vok. / Nom.)
janakṣayaḥ kālayugāntakalpaḥ
eine Vernichtung von Menschen, dem Weltzeitende gleich (Nom. / Nom.)
prāvartata agre kurusṛñjayānām
brach hervor an der Spitze zwischen Kurus und Sṛñjayas (3.Sg.Impf. / Adv. / Gen. Pl.)
tataḥ pravṛtte yudhi saṃprahāre
als dann in der Schlacht der Zusammenstoß begann (Adv. / Lok. Abs. / Lok. / Lok.)
bhūtāni sarvāṇi sadaivatāni
alle Wesen mitsamt den Göttern (Nom. Pl. / Nom. Pl. / Nom. Pl.)
āsan sametāni sahāpsarobhiḥ
versammelten sich zusammen mit den Apsaras (3.Pl.Impf. / Nom. Pl. / Instr. Pl.)
didṛkṣamāṇāni narapravīrān
begierig zu erblicken die besten Helden (Nom. Pl. Part. / Akk. Pl.)
divyaiḥ ca mālyaiḥ vividhaiḥ
mit himmlischen Kränzen mancherlei Art (Instr. Pl. / Konj. / Instr. Pl. / Instr. Pl.)
ca gandhaiḥ divyaiḥ ca ratnaiḥ
und Düften, und himmlischen Juwelen (Konj. / Instr. Pl. / Instr. Pl. / Konj. / Instr. Pl.)
vividhaiḥ narāgryān raṇe
mancherlei Art die vortrefflichsten Männer im Kampf (Instr. Pl. / Akk. Pl. / Lok.)
svakarmodvahataḥ pravīrān
die ihr eigenes Werk vollbrachten, die besten Helden (Akk. Pl. / Akk. Pl.)
avākiran apsarasaḥ prahṛṣṭāḥ
überschütteten die entzückten Apsaras (3.Pl.Impf. / Nom. Pl. / Nom. Pl.)
samīraṇas tāṃś ca niṣevya gandhān siṣeva sarvān api yodhamukhyān / niṣevyamāṇās tv anilena yodhāḥ parasparaghnā dharaṇīṃ nipetuḥ / sā divyapuṣpair avakīryamāṇā suvarṇapuṅkhaiś ca śarair vicitraiḥ / nakṣatrasaṃghair iva citritā dyauḥ kṣitair babhau yodhavarair vicitrā / tato 'ntarikṣād api sādhuvādair vāditraghoṣaiḥ samudīryamāṇaḥ / jyāghoṣanemisvananādacitraḥ samākulaḥ so 'bhavat saṃprahāraḥ
Der Wind, nachdem er jene Düfte genossen hatte, umschmeichelte auch alle vornehmsten Krieger; die vom Wind so umschmeichelten Krieger, sich gegenseitig tötend, fielen zu Boden; jene Erde, mit himmlischen Blumen bestreut und mit goldbefiederten, bunten Pfeilen, erschien bunt wie der mit Sternenmassen geschmückte Himmel, auf dem Boden schimmernd durch die besten Krieger, mannigfaltig. Dann wurde, begleitet auch aus dem Luftraum von Zurufen des „Wohlgetan!“ und vom Dröhnen der Instrumente, jener Zusammenstoß, bunt vom Klang der Bogensehnen, dem Dröhnen der Radfelgen und den Schlachtrufen, zu einem gewaltigen Getümmel.
Wort für Wort
samīraṇaḥ tān ca niṣevya
der Wind, jene genossen habend (Nom. / Akk. Pl. / Konj. / Ger.)
gandhān siṣeva sarvān api
die Düfte, umschmeichelte auch alle (Akk. Pl. / 3.Sg.Perf. / Akk. Pl. / Partikel)
yodhamukhyān niṣevyamānāḥ
die vornehmsten Krieger, umschmeichelt (Akk. Pl. / Nom. Pl.)
tv anilena yodhāḥ
vom Wind, die Krieger (Konj. / Instr. / Nom. Pl.)
parasparaghnāḥ dharaṇīm nipetuḥ
sich gegenseitig tötend, fielen zu Boden (Nom. Pl. / Akk. / 3.Pl.Perf.)
sā divyapuṣpaiḥ avakīryamāṇā
jene, mit himmlischen Blumen bestreut (Nom. / Instr. Pl. / Nom.)
suvarṇapuṅkhaiḥ ca śaraiḥ vicitraiḥ
und mit goldbefiederten, bunten Pfeilen (Instr. Pl. / Konj. / Instr. Pl. / Instr. Pl.)
nakṣatrasaṃghaiḥ iva citritā dyauḥ
bunt wie der mit Sternenmassen geschmückte Himmel (Instr. Pl. / Partikel / Nom. / Nom.)
kṣitaiḥ babhau yodhavaraiḥ vicitrā
auf dem Boden schimmernd durch die besten Krieger, mannigfaltig (Instr. Pl. / 3.Sg.Perf. / Instr. Pl. / Nom.)
tataḥ antarikṣāt api sādhuvādaiḥ
dann auch aus dem Luftraum, mit Zurufen des Wohlgetan (Adv. / Abl. / Partikel / Instr. Pl.)
vāditraghoṣaiḥ samudīryamāṇaḥ
begleitet vom Dröhnen der Instrumente (Instr. Pl. / Nom.)
jyāghoṣanemisvananādacitraḥ
bunt vom Klang der Bogensehnen, dem Dröhnen der Radfelgen und den Schlachtrufen (Nom.)
samākulaḥ saḥ abhavat saṃprahāraḥ
zu einem Getümmel wurde jener Zusammenstoß (Nom. / Nom. / 3.Sg.Impf. / Nom.)
Als jenes Getümmel so fortdauerte, konnte Duryodhana, der Stärkste, seinen Zorn nicht ertragen; er trat an den starken Bhīma heran und setzte ihm hundert Kṣudrakas entgegen; Duḥśāsana, der Held Citrasena, und ebenso der Spieler (Śakuni), der Sohn des Subala, näherten sich mit Elefantenscharen plötzlich von allen Seiten dem so bedrängten Bhīmasena.
Wort für Wort
tathā tu tasmin tumule
so aber, als jenes Getümmel (Adv. / Konj. / Lok. / Lok.)
pravṛtte duryodhanaḥ
fortdauerte, Duryodhana (Lok. Abs. / Nom.)
krodham amṛṣyamāṇaḥ
seinen Zorn nicht ertragend (Akk. / Nom.)
abhyetya bhīmam balinam
an den starken Bhīma herantretend (Ger. / Akk. / Akk.)
baliṣṭhaḥ samarpayat
der Stärkste, setzte entgegen (Nom. / 3.Sg.Impf.)
kṣudrakāṇām śatena
mit hundert Kṣudrakas (Gen. Pl. / Instr.)
duḥśāsanaḥ citrasenaḥ ca vīraḥ
Duḥśāsana, der Held Citrasena (Nom. / Nom. / Konj. / Nom.)
tathā ca evam kitavaḥ saubalaḥ ca
und ebenso der Spieler, der Sohn des Subala (Adv. / Konj. / Adv. / Nom. / Nom. / Konj.)
gajānīkaiḥ sarvataḥ bhīmasenam
mit Elefantenscharen von allen Seiten Bhīmasena (Instr. Pl. / Adv. / Akk.)
tathā viṣaktam sahasā eva
so, den Bedrängten, plötzlich fürwahr (Adv. / Akk. / Adv. / Partikel)
Als er jene heranstürmende Elefantenschar erblickte, überschüttete Vṛkodara, der Mächtigarmige, Duryodhana mit Pfeilschauern; und Bhīma, der starke Pāṇḍava, wandte Duryodhana mit hunderten scharfer Pfeile ab und stürmte dann auf die Elefanten los.
Dann quälte Bhīma, der Sohn des Pāṇḍu, mit feuergleichen, gekrümmten Pfeilen jene Elefanten, wie Heuschrecken [Bäume quälen]; dann zerstreute der mächtige Bhīmasena mit scharfen Pfeilen die Elefantenherden, wie der Wind große Wolkenmassen.
Wort für Wort
tataḥ pāvakasaṃkāśaiḥ
dann mit feuergleichen (Adv. / Instr. Pl.)
bhīmaḥ bāṇaiḥ avakragaiḥ
Bhīma mit gekrümmten Pfeilen (Nom. / Instr. Pl. / Instr. Pl.)
śalabhaiḥ iva nāgān tān
wie Heuschrecken, jene Elefanten (Instr. Pl. / Partikel / Akk. Pl. / Akk. Pl.)
ardayām āsa pāṇḍavaḥ
quälte der Sohn des Pāṇḍu (3.Sg.Perf. periphr. / Nom.)
tataḥ kuñjarayūthāni
dann die Elefantenherden (Adv. / Akk. Pl.)
bhīmasenaḥ mahābalaḥ
der mächtige Bhīmasena (Nom. / Nom.)
vyadhaman niśitaiḥ bāṇaiḥ
zerstreute mit scharfen Pfeilen (3.Sg.Impf. / Instr. Pl.)
mahābhrāṇi iva mārutaḥ
wie der Wind große Wolkenmassen (Akk. Pl. / Partikel / Nom.)
anvayus tad rathānīkaṃ maṇijālaiś ca kuñjarāḥ / rūpyajāmbūnadābhāsāḥ kṣuramālyābhyalaṃkṛtāḥ / vadhyamānāḥ śarai rājan bhīmasenena te gajāḥ / vibhinnahṛdayāḥ ke cit tatraivābhyapatan bhuvi
Mit Juwelennetzen [geschmückt] hatten die Elefanten jene Wagenreihe begleitet, silber- und goldglänzend, mit Rasiermesser-Girlanden geschmückt; jene Elefanten, von Bhīmasenas Pfeilen getroffen, o König, stürzten, manche mit durchbohrtem Herzen, gerade dort zu Boden.
Wort für Wort
anvayuḥ tat rathānīkam
hatten begleitet jene Wagenreihe (3.Pl.Perf. / Akk. / Akk.)
maṇijālaiḥ ca kuñjarāḥ
mit Juwelennetzen die Elefanten (Instr. Pl. / Konj. / Nom. Pl.)
rūpyajāmbūnadābhāsāḥ
silber- und goldglänzend (Nom. Pl.)
kṣuramālyābhyalaṃkṛtāḥ
mit Rasiermesser-Girlanden geschmückt (Nom. Pl.)
vadhyamānāḥ śaraiḥ rājan
getroffen von Pfeilen, o König (Nom. Pl. / Instr. Pl. / Vok.)
bhīmasenena te gajāḥ
von Bhīmasena, jene Elefanten (Instr. / Nom. Pl. / Nom. Pl.)
vibhinnahṛdayāḥ ke cit
manche mit durchbohrtem Herzen (Nom. Pl. / Nom. Pl.)
tatra eva abhyapatan bhuvi
stürzten gerade dort zu Boden (Adv. / Partikel / 3.Pl.Impf. / Lok.)
nipatadbhir mahāvegair hemabhāṇḍavibhūṣitaiḥ / aśobhata mahārāja dhātucitrair ivācalaiḥ / dīptābharaṇavadbhiś ca gajapṛṣṭhān nipātitaiḥ / sa raṇaḥ śuśubhe rājan kṣīṇapuṇyair ivāmaraiḥ
Durch die mit großer Wucht niederstürzenden, mit goldenem Schmuckwerk gezierten [Elefanten] erstrahlte, o großer König, [das Feld] wie mit mineralbunten Bergen bedeckt; und durch die vom Elefantenrücken herabgestürzten [Schmuckstücke] mit blitzendem Geschmeide erstrahlte jenes Schlachtfeld, o König, wie mit Göttern, deren Verdienst erschöpft ist [und die daher vom Himmel fallen].
Wort für Wort
nipatadbhiḥ mahāvegaiḥ
durch die mit großer Wucht Niederstürzenden (Instr. Pl. Part. / Instr. Pl.)
hemabhāṇḍavibhūṣitaiḥ
mit goldenem Schmuckwerk gezierten (Instr. Pl.)
aśobhata mahārāja
erstrahlte, o großer König (3.Sg.Impf. / Vok.)
dhātucitraiḥ iva acalaiḥ
wie mit mineralbunten Bergen (Instr. Pl. / Partikel / Instr. Pl.)
dīptābharaṇavadbhiḥ ca
und mit blitzendem Geschmeide (Instr. Pl. / Konj.)
gajapṛṣṭhāt nipātitaiḥ
vom Elefantenrücken herabgestürzten (Abl. / Instr. Pl.)
sa raṇaḥ śuśubhe rājan
jenes Schlachtfeld erstrahlte, o König (Nom. / Nom. / 3.Sg.Perf.Med. / Vok.)
kṣīṇapuṇyaiḥ iva amaraiḥ
wie mit Göttern, deren Verdienst erschöpft ist (Instr. Pl. / Partikel / Instr. Pl.)
Man sah Bhīmasenas beide Arme, großen eisernen Keulen gleich, mit Sandel und Aguru gesalbt, den Bogen schwingend; als sie den Klang seiner Bogensehne und Handfläche hörten, während er links und rechts schoss, stürmten die von Furcht gequälten Elefanten fürwahr auf Bhīmasena zu.
Wort für Wort
mahāparighasaṃkāśau
großen eisernen Keulen gleich (Akk. Du.)
candanāgarurūṣitau
mit Sandel und Aguru gesalbt (Akk. Du.)
apaśyan bhīmasenasya
man sah Bhīmasenas (3.Pl.Impf. / Gen.)
dhanuḥ vikṣipataḥ bhujau
den Bogen schwingend, die beiden Arme (Akk. / Gen. Part. / Akk. Du.)
tasya jyātalanirghoṣam
seiner Bogensehne und Handfläche Klang (Gen. / Akk.)
asyataḥ savyadakṣiṇam
während er links und rechts schoss (Gen. Part. / Akk.)
śrutvā hy abhyadravan nāgāḥ
gehört habend, stürmten fürwahr die Elefanten zu (Ger. / Partikel / 3.Pl.Impf. / Nom. Pl.)
bhīmasenam bhayārditāḥ
auf Bhīmasena, von Furcht gequält (Akk. / Nom. Pl.)
So war dies die gewaltige Schlacht der Herrscher der Erde, während Arjuna erzürnt war, und ebenso Karṇa, und der Pāṇḍava Bhīmasena; nachdem er den Sohn Droṇas besiegt und auch andere große Wagenkämpfer bezwungen hatte,
Wort für Wort
evam eṣa mahān āsīt
so war dies die gewaltige (Adv. / Nom. / Nom. / 3.Sg.Impf.)
saṃgrāmaḥ pṛthivīkṣitām
Schlacht der Herrscher der Erde (Nom. / Gen. Pl.)
kruddhe arjune tathā karṇe
während Arjuna erzürnt war, und ebenso Karṇa (Lok. Abs. / Lok. / Adv. / Lok.)
bhīmasene ca pāṇḍave
und der Pāṇḍava Bhīmasena (Lok. / Konj. / Lok.)
droṇaputram parājitya
den Sohn Droṇas besiegt habend (Akk. / Ger.)
jitvā ca anyān mahārathān
und auch andere große Wagenkämpfer bezwungen habend (Ger. / Konj. / Akk. Pl. / Akk. Pl.)
sprach Arjuna, o König, zu Vāsudeva dieses Wort: „Sieh, Kṛṣṇa, Mächtigarmiger, das fliehende Heer der Pāṇḍavas; und sieh Karṇa in der Schlacht, wie er die großen Wagenkämpfer dem Tode zutreibt; doch ich sehe nicht, o Nachkomme des Daśārha, den Dharma-König Yudhiṣṭhira; auch das Banner des Dharma-Königs ist nicht zu sehen, o bester der Kämpfer. Und ein Drittel dieses Tages ist noch übrig, o Janārdana; und keiner der Söhne Dhṛtarāṣṭras kämpft im Kampf gegen mich. Darum fahre, mir zuliebe, dorthin, wo Yudhiṣṭhira ist; wenn ich den Sohn des Dharma, wohlbehalten im Kampf, samt seinen jüngeren Brüdern gesehen habe, werde ich wieder kämpfen, o Nachkomme des Vṛṣṇi, gegen die Feinde im Kampf!“
Da fuhr Hari (Kṛṣṇa) auf Bībhatsus (Arjunas) Wort hin rasch mit dem Wagen dorthin, wo König Yudhiṣṭhira und die großen Wagenkämpfer der Sṛñjayas gegen die Deinigen kämpften, den Tod zu ihrem Wendepunkt gemacht habend.
Wort für Wort
tataḥ prāyāt rathena āśu
da fuhr rasch mit dem Wagen (Adv. / 3.Sg.Impf. / Instr. / Adv.)
bībhatsoḥ vacanāt hariḥ
auf Bībhatsus Wort hin, Hari (Gen. / Abl. / Nom.)
yataḥ yudhiṣṭhiraḥ rājā
dorthin, wo König Yudhiṣṭhira (Adv. / Nom. / Nom.)
sṛñjayāḥ ca mahārathāḥ
und die großen Wagenkämpfer der Sṛñjayas (Nom. Pl. / Konj. / Nom. Pl.)
ayudhyan tāvakaiḥ sārdham
kämpften gegen die Deinigen (3.Pl.Impf. / Instr. Pl. / Postp.)
mṛtyum kṛtvā nivartanam
den Tod zu ihrem Wendepunkt gemacht habend (Akk. / Ger. / Akk.)