Quellen der Menschheit

Rāmāyaṇa · Bālakāṇḍa

Sarga 14: Aśvamedha-Samāptiḥ Vollzug des großen Rossopfers und Verheißung der vier Söhne

atha saṃvatsare pūrṇe tasmin prāpte turaṃgame | sarayvāḥ ca uttare tīre rājño yajño abhyavartata ||

Als jenes Jahr voll geworden und das Pferd zurückgekehrt war, begann des Königs Opfer am Nordufer der Sarayū.

Wort für Wort
saṃvatsare pūrṇe
als das Jahr voll war
prāpte turaṃgame
als das Pferd zurückgekehrt war
sarayvāḥ uttare tīre
am Nordufer der Sarayū
rājñaḥ yajñaḥ abhyavartata
des Königs Opfer begann

ṛṣyaśṛṅgaṃ puraskṛtya karma cakruḥ dvijarṣabhāḥ | aśvamedhe mahāyajñe rājño.asya sumahātmanaḥ ||

Ṛṣyaśṛṅga voranstellend, vollzogen die Stiere unter den Zweifachgeborenen die Handlung bei diesem großen Rossopfer des hochgesinnten Königs.

Wort für Wort
ṛṣyaśṛṅgam puraskṛtya
Ṛṣyaśṛṅga voranstellend
dvijarṣabhāḥ karma cakruḥ
die Stiere unter den Zweifachgeborenen vollzogen die Handlung
aśvamedhe mahāyajñe
beim großen Rossopfer
sumahātmanaḥ
des hochgesinnten [Königs]

karma kurvanti vidhivat yājakā vedapāragāḥ | yathā vidhi yathā nyāyaṃ parikrāmanti śāstrataḥ ||

Die im Veda bewanderten Opferpriester vollzogen die Handlung vorschriftsmäßig; gemäß der Vorschrift, gemäß der Regel schritten sie, den Lehrschriften folgend, um den Altar.

Wort für Wort
yājakāḥ vedapāragāḥ
die im Veda bewanderten Opferpriester
karma kurvanti vidhivat
sie vollziehen die Handlung vorschriftsmäßig
yathā vidhi yathā nyāyam
gemäß Vorschrift, gemäß Regel
parikrāmanti śāstrataḥ
sie schreiten gemäß der Lehre umher

pravargyaṃ śāstrataḥ kṛtvā tathā eva upasadaṃ dvijāḥ | cakruś ca vidhivat sarvam adhikaṃ karma śāstrataḥ ||

Nachdem die Zweifachgeborenen den Pravargya-Ritus gemäß der Lehre vollzogen hatten, ebenso den Upasad-Ritus, vollzogen sie vorschriftsmäßig alle weiteren Handlungen gemäß der Lehre.

Wort für Wort
pravargyam kṛtvā
nachdem sie den Pravargya-Ritus vollzogen hatten
upasadam
den Upasad-Ritus (Vorbereitungsritus)
adhikam karma śāstrataḥ
die weitere Handlung gemäß der Lehre

abhipūjya tadā hṛṣṭāḥ sarve cakruḥ yathāvidhi | prātaḥsavanapūrvāṇi karmāṇi munipuṃgavāḥ ||

Da vollzogen alle Stiere unter den Weisen, erfreut und ehrerbietig, vorschriftsmäßig zuerst die Handlungen der Morgen-Somapressung.

Wort für Wort
abhipūjya hṛṣṭāḥ
ehrerbietig, erfreut
yathāvidhi cakruḥ
sie vollzogen vorschriftsmäßig
prātaḥsavanapūrvāṇi karmāṇi
die Handlungen, beginnend mit der Morgen-Somapressung
munipuṃgavāḥ
die Stiere unter den Weisen

aindraś ca vidhivad datto rājā ca abhiṣuto.anaghaḥ | madhyaṃdinaṃ ca savanam prāvartata yathākramam ||

Und die Indra-Spende wurde vorschriftsmäßig dargebracht, und der schuldlose König wurde geweiht; und die Mittags-Somapressung begann der Ordnung gemäß.

Wort für Wort
aindraḥ vidhivat dattaḥ
die Indra-[Spende] wurde vorschriftsmäßig gegeben
rājā abhiṣutaḥ anaghaḥ
der schuldlose König wurde geweiht
madhyaṃdinam savanam
die Mittags-Somapressung

tṛtīyasavanaṃ caiva rājño.asya sumahātmanaḥ | cakruste śāstrato dṛṣṭvā tathā brāhmaṇapuṃgavāḥ ||

Und auch die dritte Somapressung dieses hochgesinnten Königs vollzogen jene Stiere unter den Brahmanen, alles nach den Lehrschriften prüfend.

Wort für Wort
tṛtīyasavanam
die dritte Somapressung
śāstrataḥ dṛṣṭvā
nach den Lehrschriften prüfend
brāhmaṇapuṃgavāḥ
die Stiere unter den Brahmanen

āhvānaṃ cakrire tatra śakrādīn vibudhottamān | ṛṣyaśṛṅgādayo mantraiḥ śikṣākṣarasamanvitaiḥ ||

Dort riefen sie, mit Ṛṣyaśṛṅga an der Spitze, durch Mantras, versehen mit den rechten Lauten der Aussprachelehre, Indra und die anderen höchsten Götter herbei.

Wort für Wort
āhvānam cakrire
sie vollzogen die Anrufung
śakrādīn vibudhottamān
Indra und die anderen höchsten Götter
ṛṣyaśṛṅgādayaḥ
die mit Ṛṣyaśṛṅga an der Spitze
śikṣākṣarasamanvitaiḥ mantraiḥ
durch Mantras mit den rechten Lauten der Aussprachelehre

gītibhir madhurair snigdhair mantrāhvānair yathārhataḥ | hotāro dadur āvāhya havirbhāgān divaukasām ||

Mit süßen, sanften Gesängen und gebührenden Anrufungsformeln luden die Opferpriester die Götter ein und gaben den Himmelsbewohnern ihre Opferanteile.

Wort für Wort
gītibhiḥ madhuraiḥ snigdhaiḥ
mit süßen, sanften Gesängen
mantrāhvānaiḥ yathārhataḥ
mit gebührenden Anrufungsformeln
hotāraḥ āvāhya daduḥ
die Opferpriester luden ein und gaben
havirbhāgān divaukasām
die Opferanteile der Himmelsbewohner

na ca ahutaṃ abhūt tatra skhalitaṃ vā na kiṃcana | dṛśyate brahmavat sarvaṃ kṣemayuktaṃ hi cakrire ||

Und nichts blieb dort unverbrannt, und kein Fehler wurde sichtbar; alles geschah wie durch das Heilige geweiht, denn sie vollzogen es mit Sorgfalt.

Wort für Wort
na ahutam abhūt
nichts blieb unverbrannt/undargebracht
na skhalitam dṛśyate
kein Fehler wurde sichtbar
brahmavat sarvam
alles wie durch das Heilige [geweiht]
kṣemayuktam cakrire
sie vollzogen es mit Sorgfalt/Wohlergehen

na teṣv ahassu śrānto vā kṣudhito vā na dṛśyate | na avidvān brāhmaṇaḥ kaścin na aśiṣṭo.anucaras tathā ||

An jenen Tagen war niemand erschöpft oder hungrig zu sehen; kein unkundiger Brahmane war da, und ebenso kein ungespeister Diener.

Wort für Wort
na śrāntaḥ na kṣudhitaḥ dṛśyate
niemand erschöpft oder hungrig war zu sehen
na avidvān brāhmaṇaḥ
kein unkundiger Brahmane
anucaraḥ
Diener, Gefolgsmann

brāhmaṇā bhuñjate nityaṃ nāthavantaś ca bhuñjate | tāpasā bhuñjate ca api śramaṇāś caiva bhuñjate ||

Die Brahmanen speisten beständig, und auch die Abhängigen speisten; auch die Asketen speisten, und auch die Bettelmönche speisten.

Wort für Wort
brāhmaṇāḥ bhuñjate nityam
die Brahmanen speisen beständig
nāthavantaḥ
die Beschützten/Abhängigen
tāpasāḥ
die Asketen
śramaṇāḥ
die Bettelmönche

vṛddhāś ca vyādhitāś ca eva strībālās tathā eva ca | aniśaṃ bhuñjamānānāṃ na tṛptir upalabhyate ||

Und die Alten, und die Kranken, und ebenso Frauen und Kinder – bei denen, die unaufhörlich speisten, war kein Ende der Sättigung zu bemerken.

Wort für Wort
vṛddhāḥ vyādhitāḥ
die Alten, die Kranken
strībālāḥ
Frauen und Kinder
aniśam bhuñjamānānām
bei den unaufhörlich Speisenden
na tṛptiḥ upalabhyate
kein Ende der Sättigung wird bemerkt

dīyatāṃ dīyatām annaṃ vāsāṃsi vividhāni ca | iti saṃcoditās tatra tathā cakrur anekaśaḥ ||

„Gebt Nahrung, gebt immer weiter, und mancherlei Gewänder!“ – so angetrieben, taten sie dort vielfach so.

Wort für Wort
dīyatām dīyatām annam
es werde Nahrung gegeben, immer weiter
vāsāṃsi vividhāni
mancherlei Gewänder
saṃcoditāḥ
angetrieben
cakruḥ anekaśaḥ
sie taten es vielfach

annakūṭāś ca dṛśyante bahavaḥ parvatopamāḥ | divase divase tatra siddhasya vidhivat tadā ||

Und Berge von gekochter Speise, bergegleich, waren dort Tag für Tag zu sehen, vorschriftsmäßig zubereitet.

Wort für Wort
annakūṭāḥ parvatopamāḥ
Speisehaufen, bergegleich
divase divase
Tag für Tag
siddhasya vidhivat
des vorschriftsmäßig Zubereiteten

nānādeśād anuprāptāḥ puruṣāḥ strīgaṇās tathā | annapānaiḥ suvihitās tasmin yajñe mahātmanaḥ ||

Männer, aus verschiedenen Ländern angekommen, und ebenso Scharen von Frauen, wurden bei diesem Opfer des Hochgesinnten mit Speise und Trank wohlversorgt.

Wort für Wort
nānādeśāt anuprāptāḥ
aus verschiedenen Ländern angekommen
strīgaṇāḥ
Scharen von Frauen
annapānaiḥ suvihitāḥ
mit Speise und Trank wohlversorgt

annaṃ hi vidhivat svādu praśaṃsanti dvijarṣabhāḥ | aho tṛptāḥ sma bhadraṃ te iti śuśrāva rāghavaḥ ||

Die Stiere unter den Zweifachgeborenen priesen die vorschriftsmäßig zubereitete, wohlschmeckende Speise: „Ach, wir sind gesättigt, Heil dir!“ – so hörte es der Nachkomme Raghus.

Wort für Wort
annam vidhivat svādu
die vorschriftsmäßige, wohlschmeckende Speise
praśaṃsanti dvijarṣabhāḥ
die Stiere der Zweifachgeborenen preisen
tṛptāḥ sma bhadram te
wir sind gesättigt, Heil dir
śuśrāva rāghavaḥ
der Nachkomme Raghus [Daśaratha] hörte es

svalaṃkṛtāś ca puruṣā brāhmaṇān paryaveṣayan | upāsante ca tān anye sumṛṣṭamaṇikuṇḍalāḥ ||

Und reich geschmückte Männer bedienten die Brahmanen bei Tisch, und andere, mit blank polierten Juwelenohrringen, warteten ihnen auf.

Wort für Wort
svalaṃkṛtāḥ puruṣāḥ
reich geschmückte Männer
brāhmaṇān paryaveṣayan
sie bedienten die Brahmanen bei Tisch
sumṛṣṭamaṇikuṇḍalāḥ
mit blank polierten Juwelenohrringen

karmāntare tadā viprā hetuvādān bahūn api | prāhuḥ suvāgmino dhīrāḥ paraspara jigīṣayā ||

In den Pausen der Handlung führten die Brahmanen, wortgewandt und weise, im Wetteifer miteinander viele Streitreden über Beweisgründe.

Wort für Wort
karmāntare
in der Pause der Handlung
hetuvādān prāhuḥ
sie führten Streitreden über Beweisgründe
suvāgminaḥ dhīrāḥ
wortgewandt, weise
paraspara jigīṣayā
im gegenseitigen Wetteifer

divase divase tatra saṃstare kuśalā dvijāḥ | sarvakarmāṇi cakrus te yathāśāstraṃ pracoditāḥ ||

Tag für Tag vollzogen dort die im Ritual-Aufbau kundigen Zweifachgeborenen alle Handlungen, wie es die Lehrschrift vorschrieb.

Wort für Wort
saṃstare kuśalāḥ
kundig im Ritual-Aufbau
sarvakarmāṇi cakruḥ
sie vollzogen alle Handlungen
yathāśāstram pracoditāḥ
wie von der Lehrschrift vorgeschrieben

na aṣaḍaṅgavid atrāsīn na avrato na abahuśrutaḥ | sadasyas tasya vai rājño na avādakuśalā dvijāḥ ||

Dort war kein Ratsmitglied dieses Königs, das nicht die sechs Veda-Hilfswissenschaften kannte, keines ohne Gelübde, keines ungelehrt; alle waren in der Rede kundige Zweifachgeborene.

Wort für Wort
aṣaḍaṅgavit
Kenner der sechs Veda-Hilfswissenschaften
sadasyaḥ tasya rājñaḥ
die Ratsmitglieder jenes Königs
avādakuśalāḥ dvijāḥ
in der Rede kundige Zweifachgeborene

prāpte yūpocchraye tasmin ṣaḍ bailvāḥ khādirās tathā | tāvanto bilvasahitāḥ parṇinaś ca tathāpare ||

Als die Zeit für die Aufrichtung der Opferpfähle kam, wurden sechs aus Bilva-Holz, ebenso sechs aus Khadira-Holz, ebenso viele mit Bilva versehene und andere aus Parṇa-Holz aufgestellt.

Wort für Wort
yūpocchraye prāpte
als die Aufrichtung der Opferpfähle anstand
ṣaḍ bailvāḥ khādirāḥ
sechs aus Bilva-, sechs aus Khadira-Holz
parṇinaḥ
aus Parṇa-Holz

śleṣmātakamayo diṣṭo devadārumayas tathā | dvāv eva tatra vihitau bāhuvyastaparigrahau ||

Einer aus Śleṣmātaka-Holz war bestimmt, ebenso einer aus Devadāru-Holz; nur zwei wurden dort aufgestellt, mit weit auseinandergespreizten Armen.

Wort für Wort
śleṣmātakamayaḥ
aus Śleṣmātaka-Holz
devadārumayaḥ
aus Devadāru(-Zedern)-Holz
bāhuvyastaparigrahau
mit weit auseinandergespreizten Armen/Querhölzern

kāritāḥ sarva evaite śāstrajñair yajñakovidaiḥ | śobhārthaṃ tasya yajñasya kāñcanālaṃkṛtā abhavan ||

All diese wurden von den Lehrkundigen, den im Opfer Erfahrenen, hergestellt; zur Zierde dieses Opfers waren sie golden geschmückt.

Wort für Wort
śāstrajñaiḥ yajñakovidaiḥ
von den Lehrkundigen, im Opfer Erfahrenen
kāritāḥ
hergestellt
śobhārtham
zur Zierde
kāñcanālaṃkṛtāḥ
golden geschmückt

ekaviṃśatiyūpāste ekaviṃśadaratnayaḥ | vāsobhir ekaviṃśadbhir ekaikaṃ samalaṃkṛtāḥ ||

Jene einundzwanzig Opferpfähle, einundzwanzig Ellen hoch, wurden mit je einundzwanzig Gewändern, jeder einzeln, geschmückt.

Wort für Wort
ekaviṃśati yūpāḥ
einundzwanzig Opferpfähle
ekaviṃśat aratnayaḥ
einundzwanzig Ellen hoch
ekaikam samalaṃkṛtāḥ
jeder einzeln geschmückt

vinyastā vidhivat sarve śilpibhiḥ sukṛtā dṛḍhāḥ | aṣṭāsrayaḥ sarva eva ślakṣṇarūpasamanvitāḥ ||

Alle wurden vorschriftsmäßig von Handwerkern aufgestellt, wohlgefertigt und fest; alle hatten acht Kanten und waren von glatter, schöner Form.

Wort für Wort
vinyastāḥ vidhivat śilpibhiḥ
vorschriftsmäßig von Handwerkern aufgestellt
sukṛtāḥ dṛḍhāḥ
wohlgefertigt, fest
aṣṭāsrayaḥ
achtkantig

ācchāditās te vāsobhiḥ puṣpair gandhaiś ca pūjitāḥ | sapta ṛṣayo dīptimanto virājante yathā divi ||

Mit Gewändern bedeckt, mit Blumen und Düften geehrt, erstrahlten sie glanzvoll wie die Sieben Weisen am Himmel.

Wort für Wort
ācchāditāḥ vāsobhiḥ
mit Gewändern bedeckt
puṣpaiḥ gandhaiḥ pūjitāḥ
mit Blumen und Düften geehrt
sapta ṛṣayaḥ dīptimantaḥ
die sieben glanzvollen Weisen (Sternbild)

iṣṭakāś ca yathānyāyaṃ kāritāś ca pramāṇataḥ | cito.agnir brāhmaṇais tatra kuśalaiḥ śilpakarmaṇi ||

Und die Ziegel wurden vorschriftsmäßig, nach Maß, hergestellt; das Opferfeuer wurde dort von den in der Handwerkskunst erfahrenen Brahmanen aufgeschichtet.

Wort für Wort
iṣṭakāḥ yathānyāyam kāritāḥ
die Ziegel wurden vorschriftsmäßig hergestellt
citaḥ agniḥ
das aufgeschichtete Feuer (der Altar)
kuśalaiḥ śilpakarmaṇi
von den in der Handwerkskunst Erfahrenen

sacityo rājasiṃhasya saṃcitaḥ kuśalair dvijaiḥ | garuḍo rukmapakṣo vai triguṇo.aṣṭādaśātmakaḥ ||

Der Feueraltar des Löwen unter den Königen wurde von den kundigen Zweifachgeborenen aufgeschichtet, in Gestalt des Garuḍa mit goldenen Flügeln, dreifach gestuft, aus achtzehn Schichten bestehend.

Wort für Wort
sacityaḥ saṃcitaḥ
der aufgeschichtete Altar wurde aufgeschichtet
garuḍaḥ rukmapakṣaḥ
in Gestalt Garuḍas mit goldenen Flügeln
triguṇaḥ aṣṭādaśātmakaḥ
dreifach, aus achtzehn Schichten bestehend

niyuktās tatra paśavas tattad uddiśya daivatam | uragāḥ pakṣiṇaś caiva yathāśāstraṃ pracoditāḥ ||

Dort wurden Tiere bestimmt, jeweils der jeweiligen Gottheit zugeordnet, Schlangen und Vögel ebenso, wie es die Lehrschrift vorschrieb.

Wort für Wort
niyuktāḥ paśavaḥ
die bestimmten/zugeordneten Tiere
tattad uddiśya daivatam
jeweils der jeweiligen Gottheit zugeordnet
uragāḥ pakṣiṇaḥ
Schlangen und Vögel

śāmitre tu hayas tatra tathā jalacarāś ca ye | ṛṣibhiḥ sarvam eva tan niyuktaṃ śāstrataḥ tadā ||

Dem Śamitṛ-Priester aber wurde dort das Pferd zugeteilt, und ebenso die Wasserwesen; all dies wurde von den Sehern gemäß der Lehre zugeordnet.

Wort für Wort
śāmitre hayaḥ
dem Śamitṛ (zugeordnet) das Pferd
jalacarāḥ
die Wasserwesen
ṛṣibhiḥ niyuktam śāstrataḥ
von den Sehern gemäß der Lehre zugeordnet

paśūnāṃ triśataṃ tatra yūpeṣu niyataṃ tadā | aśvaratnam uttamaṃ tasya rājño daśarathasya ha ||

Dreihundert Tiere wurden dort an die Opferpfähle gebunden, und das kostbarste Pferd jenes Königs Daśaratha.

Wort für Wort
paśūnām triśatam
dreihundert Tiere
yūpeṣu niyatam
an die Opferpfähle gebunden
aśvaratnam uttamam
das kostbarste Pferd

kausalyā taṃ hayaṃ tatra paricarya samantataḥ | kṛpāṇais triśaśāsainaṃ tribhiḥ paramayā mudā ||

Kausalyā, nachdem sie jenes Pferd ringsum bedient hatte, zerteilte es dort mit drei Schwertern, in höchster Freude.

Wort für Wort
kausalyā paricarya samantataḥ
Kausalyā, nachdem sie ringsum bedient hatte
kṛpāṇaiḥ tribhiḥ viśaśāsa
sie zerteilte mit drei Schwertern
paramayā mudā
in höchster Freude

patatriṇā tadā sārdhaṃ susthitena ca cetasā | avasad rajanīm ekāṃ kausalyā dharmakāmyayā ||

Da verbrachte Kausalyā, mit ruhigem Sinn, eine Nacht zusammen mit dem gefiederten Pferd, aus Verlangen nach dem Recht.

Wort für Wort
patatriṇā sārdham
zusammen mit dem gefiederten (Pferd)
susthitena cetasā
mit ruhigem Sinn
avasat rajanīm ekām
sie verbrachte eine Nacht
dharmakāmyayā
aus Verlangen nach dem Recht

hotādhvaryus tathodgātā hastena samayojayan | mahiṣyāḥ parivṛttyātha vāvātām aparāṃ tathā ||

Der Hotṛ, der Adhvaryu und ebenso der Udgātṛ verbanden mit der Hand die Königin; nach der Hauptgemahlin auch die andere, Vāvātā.

Wort für Wort
hotā adhvaryuḥ udgātā
die drei Opferpriester
hastena samayojayan
sie verbanden mit der Hand
mahiṣyāḥ parivṛttyā
nach der Hauptgemahlin
vāvātām aparām
die andere, Vāvātā (Nebenfrau)

patatriṇas tasya vapām uddhṛtya niyatendriyaḥ | ṛtvik paramasaṃpannaḥ śrapayāmāsa śāstrataḥ ||

Nachdem er das Bauchfell jenes gefiederten Tieres herausgenommen hatte, kochte es der höchst vollkommene, sinnenbeherrschte Opferpriester gemäß der Lehre.

Wort für Wort
vapām uddhṛtya
nachdem er das Bauchfell/Fett herausgenommen hatte
niyatendriyaḥ ṛtvik
der sinnenbeherrschte Opferpriester
śrapayāmāsa śāstrataḥ
er kochte es gemäß der Lehre

dhūmagandhaṃ vapāyās tu jighrati sma narādhipaḥ | yathākālaṃ yathānyāyaṃ nirṇudan pāpam ātmanaḥ ||

Den Rauchgeruch des Fettes roch der Herrscher der Menschen ein, zur rechten Zeit, nach der Regel, seine eigene Schuld damit vertreibend.

Wort für Wort
dhūmagandham vapāyāḥ
den Rauchgeruch des Fettes
jighrati sma narādhipaḥ
der Herrscher der Menschen roch ihn ein
nirṇudan pāpam ātmanaḥ
seine eigene Schuld vertreibend

hayasya yāni ca aṅgāni tāni sarvāṇi brāhmaṇāḥ | agnau prāsyanti vidhivat samastāḥ ṣoḍaśa ṛtvijaḥ ||

Und alle Glieder des Pferdes warfen die sechzehn Opferpriester, insgesamt, vorschriftsmäßig ins Feuer.

Wort für Wort
hayasya aṅgāni
die Glieder des Pferdes
agnau prāsyanti
sie werfen ins Feuer
ṣoḍaśa ṛtvijaḥ
die sechzehn Opferpriester

plakṣaśākhāsu yajñānām anyeṣāṃ kriyate haviḥ | aśvamedhasya yajñasya vaitaso bhāga iṣyate ||

Bei anderen Opfern wird die Opferspende auf Feigenbaumzweigen dargebracht; beim Rossopfer aber gilt der Anteil auf Weidenholz als vorgeschrieben.

Wort für Wort
plakṣaśākhāsu
auf Feigenbaumzweigen
anyeṣām yajñānām haviḥ kriyate
bei anderen Opfern wird die Spende dargebracht
vaitasaḥ bhāgaḥ iṣyate
der Anteil auf Weidenholz gilt als vorgeschrieben

tryaho.aśvamedhaḥ saṃkhyātaḥ kalpasūtreṇa brāhmaṇaiḥ | catuṣṭomam ahas tasya prathamaṃ parikalpitam ||

Das Rossopfer wird von den Brahmanen im Kalpa-Sūtra als dreitägig gezählt; sein erster Tag ist als Catuṣṭoma bestimmt.

Wort für Wort
tryahaḥ aśvamedhaḥ saṃkhyātaḥ
das Rossopfer wird als dreitägig gezählt
kalpasūtreṇa brāhmaṇaiḥ
im Kalpa-Sūtra von den Brahmanen
catuṣṭomam prathamam ahaḥ
der erste Tag als Catuṣṭoma

ukthyaṃ dvitīyaṃ saṃkhyātam atirātraṃ tathottaram | kāritās tatra bahavo vihitāḥ śāstradarśanāt ||

Der zweite wird als Ukthya gezählt, und der folgende als Atirātra; dort wurden nach der Einsicht der Lehrschrift viele weitere Riten ausgeführt.

Wort für Wort
ukthyam dvitīyam saṃkhyātam
der zweite wird als Ukthya gezählt
atirātram uttaram
der folgende als Atirātra
śāstradarśanāt kāritāḥ
nach der Einsicht der Lehrschrift ausgeführt

jyotiṣṭoma āyuṣī ca evam atirātrau vinirmitau | abhijid viśvajic caivam āptoryāmo mahākratuḥ ||

Jyotiṣṭoma und Āyuṣī, so wurden zwei Atirātra-Riten vollzogen; Abhijit, Viśvajit, und ebenso der große Opferritus Āptoryāma.

Wort für Wort
jyotiṣṭomaḥ āyuṣī
Jyotiṣṭoma und Āyuṣī (Ritennamen)
atirātrau vinirmitau
zwei Atirātra-Riten vollzogen
āptoryāmaḥ mahākratuḥ
der große Opferritus Āptoryāma

prācīṃ hotre dadau rājā diśaṃ svakulavardhanaḥ | adhvaryave pratīcīṃ tu brahmaṇe dakṣiṇāṃ diśam ||

Der König, der Mehrer seines Geschlechts, gab dem Hotṛ die östliche Himmelsrichtung, dem Adhvaryu die westliche, dem Brahman-Priester die südliche Richtung.

Wort für Wort
prācīm diśam hotre dadau
er gab dem Hotṛ die östliche Richtung
adhvaryave pratīcīm
dem Adhvaryu die westliche
brahmaṇe dakṣiṇām diśam
dem Brahman-Priester die südliche Richtung

udgātre ca tathodīcīṃ dakṣiṇaiṣā vinirmitā | aśvamedhe mahāyajñe svayaṃbhūvihite purā ||

Und dem Udgātṛ die nördliche; dies ist die Ehrengabe, die beim großen Rossopfer, das einst vom Selbstentstandenen eingerichtet wurde, festgelegt ist.

Wort für Wort
udgātre udīcīm
dem Udgātṛ die nördliche Richtung
dakṣiṇā vinirmitā
die Ehrengabe ist festgelegt
svayaṃbhūvihite purā
einst vom Selbstentstandenen (Brahmā) eingerichtet

kratuṃ samāpya tu tadā nyāyataḥ puruṣarṣabhaḥ | ṛtvigbhyo hi dadau rājā dharāṃ tāṃ kulavardhanaḥ ||

Nachdem er den Opferritus vorschriftsmäßig vollendet hatte, gab da der Stier unter den Männern, der Mehrer des Geschlechts, den Opferpriestern jene Erde als Gabe.

Wort für Wort
kratum samāpya nyāyataḥ
nachdem er den Ritus vorschriftsmäßig vollendet hatte
ṛtvigbhyaḥ dharām dadau
er gab den Opferpriestern die Erde
kulavardhanaḥ
der Mehrer des Geschlechts

evaṃ dattvā prahṛṣṭo.abhūt śrīmān ikṣvākunandanaḥ | ṛtvijas tv abruvan sarve rājānaṃ gatakilbiṣam ||

Nachdem er so gegeben hatte, wurde der glanzvolle Erfreuer der Ikṣvāku froh; die Opferpriester aber sprachen alle zu dem von Schuld befreiten König:

Wort für Wort
evam dattvā prahṛṣṭaḥ
so gegeben habend, froh geworden
ikṣvākunandanaḥ
der Erfreuer der Ikṣvāku
gatakilbiṣam rājānam
zum von Schuld befreiten König

bhavān eva mahīṃ kṛtsnām eko rakṣitum arhati | na bhūmyā kāryam asmākaṃ na hi śaktāḥ sma pālane ||

„Du allein bist geeignet, die ganze Erde zu beschützen; wir haben keine Verwendung für Land, denn wir sind nicht fähig zur Herrschaft.

Wort für Wort
bhavān eva mahīm kṛtsnām
du allein die ganze Erde
ekaḥ rakṣitum arhati
bist allein geeignet zu beschützen
na bhūmyā kāryam asmākam
wir haben keine Verwendung für Land

ratāḥ svādhyāyakaraṇe vayaṃ nityaṃ hi bhūmipa | niṣkrayaṃ kiṃcid eveha prayacchatu bhavān iti ||

Wir sind stets dem Studium der heiligen Texte hingegeben, o Herrscher der Erde; gib du uns hier irgendein anderes Lösegeld“, so sprachen sie.

Wort für Wort
ratāḥ svādhyāyakaraṇe
dem Studium (der heiligen Texte) hingegeben
bhūmipa
o Herrscher der Erde (Anrede)
niṣkrayam kiṃcit prayacchatu
er gebe irgendein anderes Lösegeld

maṇiratnaṃ suvarṇaṃ vā gāvo yad vā samudyatam | tat prayaccha naraśreṣṭha dharaṇyā na prayojanam ||

„Juwelen, Kostbarkeiten, Gold, oder Kühe, was auch bereitgestellt ist – das gib, bester der Männer; mit dem Land haben wir keinen Nutzen.“

Wort für Wort
maṇiratnam suvarṇam
Juwelen, Gold
gāvaḥ samudyatam
Kühe, was bereitgestellt ist
dharaṇyā na prayojanam
mit dem Land haben wir keinen Nutzen

evam ukto narapatir brāhmaṇair vedapāragaiḥ | gavāṃ śatasahasrāṇi daśa tebhyo dadau nṛpaḥ ||

So von den im Veda bewanderten Brahmanen angesprochen, gab ihnen der König zehn Hunderttausend Kühe.

Wort für Wort
evam uktaḥ narapatiḥ
so angesprochen, der Herrscher der Menschen
gavām śatasahasrāṇi daśa
zehn Hunderttausend an Kühen
tebhyaḥ dadau
er gab ihnen

daśa koṭi suvarṇasya rajatasya caturguṇam | ṛtvijaś ca tataḥ sarve pradaduḥ sahitā vasu ||

Zehn Koṭi an Gold und das Vierfache an Silber; und danach gaben alle Opferpriester gemeinsam weitere Güter.

Wort für Wort
daśa koṭi suvarṇasya
zehn Koṭi an Gold
rajatasya caturguṇam
das Vierfache an Silber
ṛtvijaḥ sahitāḥ pradaduḥ vasu
die Opferpriester gaben gemeinsam Güter

ṛṣyaśṛṅgāya munaye vasiṣṭhāya ca dhīmate | tataḥ te nyāyataḥ kṛtvā pravibhāgaṃ dvijottamāḥ ||

Besonderes gab er dem Weisen Ṛṣyaśṛṅga und dem klugen Vasiṣṭha; dann verteilten jene besten Zweifachgeborenen alles vorschriftsmäßig unter sich auf.

Wort für Wort
ṛṣyaśṛṅgāya munaye
dem Weisen Ṛṣyaśṛṅga
vasiṣṭhāya dhīmate
dem klugen Vasiṣṭha
nyāyataḥ pravibhāgam kṛtvā
nachdem sie vorschriftsmäßig die Aufteilung gemacht hatten

suprītamanasaḥ sarve pratyūcur muditā bhṛśam | tataḥ prasarpakebhyas tu hiraṇyaṃ susamāhitaḥ ||

Alle, mit hocherfreutem Gemüt, sehr froh, erwiderten ihren Dank; dann gab der König den Wandernden Bittstellern wohlgesammelt Gold,

Wort für Wort
suprītamanasaḥ muditāḥ bhṛśam
mit hocherfreutem Gemüt, sehr froh
prasarpakebhyaḥ hiraṇyam
den Wandernden (Bittstellern) Gold
susamāhitaḥ
wohlgesammelt/sorgsam

jāmbūnadaṃ koṭisaṃkhyaṃ brāhmaṇebhyo dadau tadā | daridrāya dvijāyātha hastābharaṇam uttamam ||

Jāmbūnada-Gold, in Koṭi gezählt, gab er den Brahmanen; und einem armen Zweifachgeborenen gab er sogar seinen eigenen kostbaren Armschmuck.

Wort für Wort
jāmbūnadam koṭisaṃkhyam
Jāmbūnada-Gold, in Koṭi gezählt
daridrāya dvijāya
einem armen Zweifachgeborenen
hastābharaṇam uttamam
den kostbarsten Armschmuck

kasmaicid yācamānāya dadau rāghavanandanaḥ | tataḥ prīteṣu vidhivad dvijeṣu dvijavatsalaḥ ||

Der Erfreuer der Raghus gab ihn einem, der darum bat; als so die Zweifachgeborenen vorschriftsmäßig zufrieden waren, der König, der die Zweifachgeborenen liebt,

Wort für Wort
kasmaicit yācamānāya dadau
er gab einem Bittenden
rāghavanandanaḥ
der Erfreuer der Raghus (Daśaratha)
dvijavatsalaḥ
der die Zweifachgeborenen Liebende

praṇāmam akarot teṣāṃ harṣavyākulitendriyaḥ | tasyāśiṣo.atha vividhā brāhmaṇaiḥ samudāhṛtāḥ ||

verneigte er sich vor ihnen, seine Sinne von Freude überwältigt; und mancherlei Segenssprüche wurden von den Brahmanen über ihn ausgesprochen,

Wort für Wort
praṇāmam akarot teṣām
er verneigte sich vor ihnen
harṣavyākulitendriyaḥ
seine Sinne von Freude überwältigt
āśiṣaḥ vividhāḥ samudāhṛtāḥ
mancherlei Segenssprüche wurden ausgesprochen

udārasya nṛvīrasya dharaṇyāṃ patitasya ca | tataḥ prītamanā rājā prāpya yajñam anuttamam ||

über den Edelmütigen, den Helden unter den Männern, der sich zur Erde niedergeworfen hatte; da war der König, freudigen Sinnes, nachdem er das unübertreffliche Opfer erlangt hatte,

Wort für Wort
udārasya nṛvīrasya
über den Edelmütigen, den Helden unter den Männern
dharaṇyām patitasya
der sich zur Erde niedergeworfen hatte
yajñam anuttamam prāpya
nachdem er das unübertreffliche Opfer erlangt hatte

pāpāpahaṃ svarnayanaṃ dustaraṃ pārthivarṣabhaiḥ | tato.abravīd ṛṣyaśṛṅgaṃ rājā daśarathas tadā ||

das Opfer, welches die Schuld hinwegnimmt, zum Himmel führt, für die Stiere unter den Königen sonst schwer zu vollbringen ist – da sprach König Daśaratha zu Ṛṣyaśṛṅga:

Wort für Wort
pāpāpaham svarnayanam
die Schuld hinwegnehmend, zum Himmel führend
dustaram pārthivarṣabhaiḥ
schwer zu vollbringen für die Stiere unter den Königen
abravīt ṛṣyaśṛṅgam
er sprach zu Ṛṣyaśṛṅga

kulasya vardhanaṃ tvaṃ tu kartum arhasi suvrata | tatheti ca sa rājānam uvāca dvijasattamaḥ ||

„Du, o Wohlgelübdeter, bist geeignet, die Mehrung meines Geschlechts zu bewirken.“ Und „So sei es“, sprach der beste der Zweifachgeborenen zum König;

Wort für Wort
kulasya vardhanam
die Mehrung des Geschlechts
kartum arhasi suvrata
du bist geeignet zu bewirken, o Wohlgelübdeter
tathā iti uvāca
er sprach 'so sei es'

bhaviṣyanti sutā rājaṃś catvāras te kulodvahāḥ | sa tasya vākyaṃ madhuraṃ niśamya praṇamya tasmai prayato nṛpendra ||

„Vier Söhne wirst du haben, o König, Fortsetzer deines Geschlechts.“ Er, nachdem er dessen süßes Wort vernommen hatte, verneigte sich, geläutert, vor ihm, o Herrscherfürst.

Wort für Wort
bhaviṣyanti sutāḥ catvāraḥ
vier Söhne werden dir sein
kulodvahāḥ
Fortsetzer/Träger des Geschlechts
vākyam madhuram niśamya
nachdem er das süße Wort vernommen hatte
praṇamya prayataḥ
sich verneigend, geläutert

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