Rāmāyaṇa · Bālakāṇḍa
Sarga 24: Malada-Karūṣa-Vṛttāntaḥ Tāṭakā-Vana-Varṇanam ca
Die Geschichte von Malada und Karūṣa und die Beschreibung von Tāṭakās Wald
tataḥ prabhāte vimale kṛta āhnikam arindamau |
viśvāmitram puraskṛtya nadyāḥ tīram upāgatau ||
Dann, bei reinem Morgengrauen, verrichteten die beiden Feindbezwinger ihre Tagesriten und gelangten, Viśvāmitra vorangehen lassend, zum Flussufer.
Wort für Wort tataḥ prabhāte vimale dann bei reinem Morgengrauen kṛta-āhnikam arindamau die beiden Feindbezwinger, nach Vollzug der Tagesriten viśvāmitram puraskṛtya Viśvāmitra vorangehen lassend nadyāḥ tīram upāgatau gelangten sie zum Flussufer te ca sarve mahātmāno munayaḥ saṃśrita vratāḥ |
upasthāpya śubhām nāvam viśvāmitram atha abruvan ||
Und alle jene hochgesinnten, ihren Gelübden ergebenen Weisen brachten ein günstiges Boot herbei und sprachen sodann zu Viśvāmitra:
Wort für Wort te ca sarve mahātmāno munayaḥ und alle jene hochgesinnten Weisen saṃśrita-vratāḥ ihren Gelübden ergeben upasthāpya śubhām nāvam ein günstiges Boot herbeibringend viśvāmitram atha abruvan sprachen sodann zu Viśvāmitra ārohatu bhavān nāvam rājaputra puraskṛtaḥ |
ariṣṭam gaccha panthānam mā bhūt kāla viparyayaḥ ||
„Möge Euer Ehrwürden das Boot besteigen, mit dem Königssohn vorangehen lassend; geht auf unbeschadetem Wege, lasst keine Zeit verstreichen.“
Wort für Wort ārohatu bhavān nāvam möge Euer Ehrwürden das Boot besteigen rājaputra puraskṛtaḥ den Königssohn vorangehen lassend ariṣṭam gaccha panthānam geht auf unbeschadetem Weg mā bhūt kāla-viparyayaḥ lasst keinen Zeitverlust entstehen viśvāmitraḥ tathā iti uktvā tān ṛṣīn pratipūjya ca |
tatāra sahitaḥ tābhyām saritam sāgaram gamām ||
Viśvāmitra sprach „So sei es“, ehrte jene Weisen und durchquerte zusammen mit den beiden den zum Ozean strömenden Fluss.
Wort für Wort viśvāmitraḥ tathā iti uktvā Viśvāmitra, 'so sei es' sprechend tān ṛṣīn pratipūjya ca und jene Weisen ehrend tatāra sahitaḥ tābhyām durchquerte er zusammen mit den beiden saritam sāgaram gamām den zum Ozean strömenden Fluss tatra śuśrāva vai śabdam toya saṃrambha vardhitam |
madhyam āgaṃya toyasya tasya śabdasya niścayam ||
Dort vernahm er ein Geräusch, das durch das Aufwallen des Wassers anschwoll; in der Mitte des Wassers angekommen (wollte man) die Gewissheit über jenes Geräusch (erlangen).
Wort für Wort tatra śuśrāva vai śabdam dort vernahm er wahrlich ein Geräusch toya-saṃrambha-vardhitam durch das Aufwallen des Wassers angeschwollen madhyam āgamya toyasya in die Mitte des Wassers gelangt tasya śabdasya niścayam die Gewissheit über jenes Geräusch jñātu kāmo mahātejā saha rāmaḥ kanīyasā |
atha rāmaḥ sarin madhye papraccha muni puṅgavam ||
wünschend zu erfahren, der Gewaltige, zusammen mit Rāma, dem Jüngeren; da fragte Rāma inmitten des Flusses den Stier unter den Weisen:
Wort für Wort jñātu kāmo mahātejā der Gewaltige, wissen wollend saha rāmaḥ kanīyasā zusammen mit dem jüngeren Rāma (Lakṣmaṇa) atha rāmaḥ sarin-madhye da Rāma inmitten des Flusses papraccha muni-puṅgavam fragte den Stier unter den Weisen vāriṇo bhidyamānasya kim ayam tumulo dhvaniḥ |
rāghavasya vacaḥ śrutvā kautūhala samanvitam ||
„Was ist dies für ein tosendes Geräusch des sich teilenden Wassers?“ Als er die von Neugier erfüllten Worte des Rāghava gehört hatte,
Wort für Wort vāriṇo bhidyamānasya des sich teilenden Wassers kim ayam tumulo dhvaniḥ was ist dies für ein tosendes Geräusch rāghavasya vacaḥ śrutvā nachdem er die Worte des Rāghava gehört hatte kautūhala-samanvitam die von Neugier erfüllt waren kathayāmāsa dharmātmā tasya śabdasya niścayam |
kailāsa parvate rāma manasā nirmitam param ||
erklärte der Rechtschaffene die Gewissheit über jenes Geräusch: „Am Berg Kailāsa, Rāma, wurde durch bloßen Willen (manas) ein erhabener (See) erschaffen,
Wort für Wort kathayāmāsa dharmātmā erklärte der Rechtschaffene tasya śabdasya niścayam die Gewissheit über jenes Geräusch kailāsa parvate rāma am Berg Kailāsa, Rāma manasā nirmitam param durch bloßen Geist erschaffen, ein erhabener (See) brahmaṇā naraśārdūla tena idam mānasam saraḥ |
tasmāt susrāva sarasaḥ sā ayodhyām upagūhate ||
von Brahmā, o Tiger unter den Menschen; deshalb heißt dieser See Mānasa. Aus jenem See entsprang sie und umarmt Ayodhyā.
Wort für Wort brahmaṇā naraśārdūla von Brahmā, o Tiger unter den Menschen tena idam mānasam saraḥ daher (heißt) dieser See Mānasa tasmāt susrāva sarasaḥ aus jenem See entsprang sie sā ayodhyām upagūhate sie umarmt Ayodhyā saraḥ pravṛttā sarayūḥ puṇyā brahma saraḥ cyutā |
tasya ayam atulaḥ śabdo jāhnavīm abhivartate ||
Aus dem See entsprungen, ist die heilige Sarayū dem Brahma-See entströmt; dieses ihr unvergleichliches Geräusch nähert sich der Jāhnavī (Gaṅgā).
Wort für Wort saraḥ pravṛttā sarayūḥ aus dem See entsprungen, die Sarayū puṇyā brahma-saraḥ cyutā heilig, dem Brahma-See entströmt tasya ayam atulaḥ śabdo dies ist ihr unvergleichliches Geräusch jāhnavīm abhivartate es nähert sich der Jāhnavī (Gaṅgā) vāri saṃkṣobhajo rāma praṇāmam niyataḥ kuru |
tābhyām tu tāvubhau kṛtvā praṇāmam atidhārmikau ||
Es ist ein aus der Aufwallung der Wasser geborenes Geräusch, Rāma; erweise, gesammelten Sinnes, deine Verbeugung.“ Die beiden höchst Rechtschaffenen, nachdem sie beide diese Verbeugung dargebracht hatten,
Wort für Wort vāri-saṃkṣobhajo rāma aus der Wasseraufwallung entstanden, Rāma praṇāmam niyataḥ kuru erweise, gesammelten Sinnes, die Verbeugung tābhyām tu tāvubhau kṛtvā als die beiden nun beide (dies) getan hatten praṇāmam atidhārmikau die Verbeugung, die beiden höchst Rechtschaffenen tīram dakṣiṇam āsādya jagmatur laghu vikramau |
sa vanam ghora saṃkāśam dṛṣṭvā naravarātmajaḥ ||
erreichten das Südufer und schritten leichtfüßig voran. Als der Sohn des besten der Männer jenen Wald von schrecklichem Aussehen erblickte,
Wort für Wort tīram dakṣiṇam āsādya das Südufer erreichend jagmatur laghu-vikramau die beiden schritten leichtfüßig voran sa vanam ghora-saṃkāśam dṛṣṭvā als er jenen Wald von schrecklichem Aussehen sah naravara-ātmajaḥ der Sohn des besten der Männer aviprahatam aikṣvākaḥ papraccha muni puṃgavam |
aho vanam idam durgam jhillikā gaṇa saṃyutam ||
unberührt, unwegsam, fragte der Ikṣvāku-Spross den Stier unter den Weisen: „Ach, dieser unzugängliche Wald, von Grillenscharen erfüllt,
Wort für Wort aviprahatam aikṣvākaḥ der Ikṣvāku-Spross, unberührt/unwegsam papraccha muni-puṃgavam fragte den Stier unter den Weisen aho vanam idam durgam ach, dieser unzugängliche Wald jhillikā-gaṇa-saṃyutam von Grillenscharen erfüllt bhairavaiḥ śvāpadaiḥ kīrṇam śakunaiḥ dāruṇa āravaiḥ |
nānā prakāraiḥ śakunaiḥ vāśyadbhiḥ bhairava svanaiḥ ||
übersät mit furchtbaren Raubtieren, mit schrecklich schreienden Vögeln, mit Vögeln vielerlei Art, die mit furchtbaren Lauten kreischen,
Wort für Wort bhairavaiḥ śvāpadaiḥ kīrṇam mit furchtbaren Raubtieren übersät śakunaiḥ dāruṇa-āravaiḥ mit Vögeln von schrecklichem Geschrei nānā-prakāraiḥ śakunaiḥ mit Vögeln vielerlei Art vāśyadbhiḥ bhairava-svanaiḥ die mit furchtbaren Lauten kreischen siṃha vyāghra varāhaiḥ ca vāraṇaiḥ ca api śobhitam |
dhava aśvakarṇa kakubhaiḥ bilva tinduka pāṭalaiḥ ||
geschmückt mit Löwen, Tigern, Ebern und auch Elefanten, mit Dhava-, Aśvakarṇa- und Kakubha-Bäumen, mit Bilva-, Tinduka- und Pāṭala-Bäumen,
Wort für Wort siṃha-vyāghra-varāhaiḥ ca mit Löwen, Tigern, Ebern vāraṇaiḥ ca api śobhitam und auch mit Elefanten geschmückt dhava-aśvakarṇa-kakubhaiḥ mit Dhava-, Aśvakarṇa- und Kakubha-Bäumen bilva-tinduka-pāṭalaiḥ mit Bilva-, Tinduka- und Pāṭala-Bäumen saṃkīrṇam badarībhiḥ ca kim nu etat dāruṇam vanam |
tam uvāca mahātejā viśvāmitro mahāmuniḥ ||
durchsetzt auch mit Jujube-Bäumen — was ist dies für ein furchtbarer Wald?“ Ihm antwortete der gewaltige, große Weise Viśvāmitra:
Wort für Wort saṃkīrṇam badarībhiḥ ca und durchsetzt mit Jujube-Bäumen kim nu etat dāruṇam vanam was ist dies für ein furchtbarer Wald tam uvāca mahātejā ihm antwortete der Gewaltige viśvāmitro mahāmuniḥ der große Weise Viśvāmitra śrūyatām vatsa kākutstha yasya etat dāruṇam vanam |
etau janapadau sphītau pūrvam āstām narauttama ||
„So höre, mein Kind Kākutstha, wem dieser furchtbare Wald einst gehörte. Diese beiden Landschaften waren einst blühend, o Bester der Männer,
Wort für Wort śrūyatām vatsa kākutstha so höre, mein Kind Kākutstha yasya etat dāruṇam vanam wem dieser furchtbare Wald (gehörte) etau janapadau sphītau diese beiden blühenden Landschaften pūrvam āstām narauttama waren einst, o Bester der Männer maladāḥ ca karūṣāḥ ca deva nirmāṇa nirmitau |
purā vṛtra vadhe rāma malena samabhiplutam ||
(sie hießen) Malada und Karūṣa, von göttlicher Schöpfung erschaffen. Einst, bei der Erschlagung Vṛtras, o Rāma, war (Indra) von Unreinheit überflutet,
Wort für Wort maladāḥ ca karūṣāḥ ca Malada und Karūṣa deva-nirmāṇa-nirmitau von göttlicher Schöpfung erschaffen purā vṛtra-vadhe rāma einst bei der Erschlagung Vṛtras, Rāma malena samabhiplutam von Unreinheit überflutet kṣudhā caiva sahasrākṣam brahma hatyā sam āviśat |
tam indram malinam devā ṛṣayaḥ ca tapodhanāḥ ||
und auch von Hunger; die Sünde des Brahmanenmordes befiel den Tausendäugigen (Indra). Diesen befleckten Indra badeten die Götter und die an Askese reichen Weisen
Wort für Wort kṣudhā caiva sahasrākṣam und Hunger den Tausendäugigen (Indra) brahma-hatyā sam āviśat die Sünde des Brahmanenmordes befiel (ihn) tam indram malinam devā diesen befleckten Indra die Götter ṛṣayaḥ ca tapodhanāḥ und die an Askese reichen Weisen kalaśaiḥ snāpayāmāsuḥ malam ca asya pramocayan |
iha bhūṃyām malam dattvā devāḥ kāruṣam eva ca ||
mit Wasserkrügen und befreiten ihn so von seiner Unreinheit; hier auf diesem Boden setzten die Götter die Unreinheit ab, und ebenso die Erschöpfung —
Wort für Wort kalaśaiḥ snāpayāmāsuḥ mit Wasserkrügen badeten sie (ihn) malam ca asya pramocayan und befreiten ihn von seiner Unreinheit iha bhūṃyām malam dattvā hier auf dem Boden die Unreinheit ablegend devāḥ kāruṣam eva ca die Götter, und ebenso die Erschöpfung (kāruṣa) śarīrajam mahendrasya tato harṣam prapedire |
nirmalo niṣkarūṣaḥ ca śuddha indro yathā abhavat ||
die aus dem Körper des großen Indra stammte; dann erlangten sie Freude, als Indra so unbefleckt, unermüdet und rein wurde.
Wort für Wort śarīrajam mahendrasya die aus dem Körper des großen Indra stammende tato harṣam prapedire da erlangten sie Freude nirmalo niṣkarūṣaḥ ca unbefleckt und unermüdet śuddha indro yathā abhavat wie Indra rein wurde tato deśasya suprīto varam prādād anuttamam |
imau janapadau sphītau khyātim loke gamiṣyataḥ ||
Da, dem Land hocherfreut, verlieh (Indra) einen unübertrefflichen Segen: „Diese beiden blühenden Landschaften werden Ruhm in der Welt erlangen —
Wort für Wort tato deśasya suprīto da, dem Land hocherfreut varam prādād anuttamam verlieh er einen unübertrefflichen Segen imau janapadau sphītau diese beiden blühenden Landschaften khyātim loke gamiṣyataḥ werden Ruhm in der Welt erlangen maladāḥ ca karūṣāḥ ca mama aṃga mala dhāriṇau |
sādhu sādhu iti tam devāḥ pākaśāsanam abruvan ||
Malada und Karūṣa, die Träger meiner Körper-Unreinheit.“ „Wohlgetan, wohlgetan!“, sprachen die Götter zu ihm, dem Bezwinger Pākas (Indra),
Wort für Wort maladāḥ ca karūṣāḥ ca Malada und Karūṣa mama aṃga-mala-dhāriṇau die Träger meiner Körper-Unreinheit sādhu sādhu iti tam devāḥ 'wohlgetan, wohlgetan', sprachen die Götter zu ihm pākaśāsanam abruvan zum Bezwinger Pākas (Indra) deśasya pūjām tām dṛṣṭvā kṛtām śakreṇa dhīmatā |
etau janapadau sphītau dīrgha kālam arindama ||
als sie jene Ehrung des Landes sahen, die der weise Śakra vollzogen hatte. Diese beiden Landschaften waren lange Zeit blühend, o Feindbezwinger,
Wort für Wort deśasya pūjām tām dṛṣṭvā als sie jene Ehrung des Landes sahen kṛtām śakreṇa dhīmatā die vom weisen Śakra vollzogen war etau janapadau sphītau diese beiden blühenden Landschaften dīrgha-kālam arindama lange Zeit, o Feindbezwinger maladāḥ ca karūṣāḥ ca muditā dhana dhānyataḥ |
kasya cit atha kālasya yakṣī kāma rūpiṇī ||
Malada und Karūṣa, erfreut durch Reichtum und Getreide. Doch nach einiger Zeit erschien eine Yakṣī von wandelbarer Gestalt,
Wort für Wort maladāḥ ca karūṣāḥ ca Malada und Karūṣa muditā dhana-dhānyataḥ erfreut durch Reichtum und Getreide kasya cit atha kālasya nach einiger Zeit aber yakṣī kāma-rūpiṇī eine Yakṣī von wandelbarer (Wunsch-)Gestalt balam nāga sahasrasya dhārayantī tadā hi ābhūt |
tāṭakā nāma bhadram te bhāryā sundasya dhīmataḥ ||
die die Kraft von tausend Elefanten besaß — sie war es, Tāṭakā genannt, Heil dir, die Gattin des weisen Sunda,
Wort für Wort balam nāga-sahasrasya die Kraft von tausend Elefanten dhārayantī tadā hi ābhūt besitzend, existierte sie da tāṭakā nāma bhadram te Tāṭakā genannt, Heil dir bhāryā sundasya dhīmataḥ die Gattin des weisen Sunda mārīco rākṣasaḥ putro yasyāḥ śakra parākramaḥ |
vṛtta bāhur mahā śīrṣo vipulā asya tanur mahān ||
deren Sohn der Rākṣasa Mārīca ist, dessen Tapferkeit der Śakras gleicht; mit rundlichen Armen, gewaltigem Haupt, ist sein Leib groß und ausladend.
Wort für Wort mārīco rākṣasaḥ putro der Rākṣasa Mārīca (ihr) Sohn yasyāḥ śakra-parākramaḥ dessen Tapferkeit der Śakras (gleicht) vṛtta-bāhur mahā-śīrṣo mit rundlichen Armen, gewaltigem Haupt vipulā asya tanur mahān sein Leib ist groß und ausladend rākṣaso bhairava ākāro nityam trāsayate prajāḥ |
imau janapadau nityam vināśayati rāghava ||
Ein Rākṣasa von furchterregender Gestalt, ständig erschreckt er die Bewohner; ständig verwüstet er diese beiden Landschaften, o Rāghava,
Wort für Wort rākṣaso bhairava-ākāro ein Rākṣasa von furchterregender Gestalt nityam trāsayate prajāḥ ständig erschreckt er die Untertanen imau janapadau nityam diese beiden Landschaften ständig vināśayati rāghava verwüstet er, o Rāghava maladāṃśca karūṣāṃśca tāṭakā duṣṭa cāriṇī |
sā iyam panthānam āvṛtya vasati adhyardha yojane ||
Malada und Karūṣa (verwüstet) die bösartig umherstreifende Tāṭakā; sie hier haust, den Weg versperrend, anderthalb Yojanas von hier.
Wort für Wort maladāṃś ca karūṣāṃś ca Malada und Karūṣa tāṭakā duṣṭa-cāriṇī die bösartig umherstreifende Tāṭakā sā iyam panthānam āvṛtya sie, hier, den Weg versperrend vasati adhyardha-yojane haust anderthalb Yojanas (entfernt) ata eva ca gantavyam tāṭakāyā vanam yataḥ |
sva bāhu balam āśritya jahi imām duṣṭa cāriṇīm ||
Eben deshalb müssen wir durch Tāṭakās Wald gehen; auf die Kraft deines eigenen Armes vertrauend, töte diese Bösartige, Umherstreifende.
Wort für Wort ata eva ca gantavyam eben deshalb müssen wir gehen tāṭakāyā vanam yataḥ durch Tāṭakās Wald, weshalb sva-bāhu-balam āśritya auf die Kraft deines eigenen Armes vertrauend jahi imām duṣṭa-cāriṇīm töte diese Bösartige, Umherstreifende mat niyogāt imam deśam kuru niṣkaṇṭakam punaḥ |
na hi kaścit imam deśam śakto hi āgantum īdṛśam ||
Mache auf mein Geheiß dieses Land wieder dornenfrei; denn niemand vermag, in ein solches Land, wie es jetzt ist, hierher zu kommen,
Wort für Wort mat niyogāt imam deśam auf mein Geheiß dieses Land kuru niṣkaṇṭakam punaḥ mache es wieder dornenfrei na hi kaścit imam deśam denn niemand (vermag) in dieses Land śakto hi āgantum īdṛśam zu kommen, so wie es jetzt ist yakṣiṇyā ghorayā rāma utsāditam asahyayā |
etat te sarvam ākhyātam yathā etat dāruṇam vanam ||
verwüstet, wie es ist, von der furchtbaren, unerträglichen Yakṣī, Rāma. Dies alles habe ich dir erzählt, wie dieser Wald so furchtbar wurde.“
Wort für Wort yakṣiṇyā ghorayā rāma von der furchtbaren Yakṣī, Rāma utsāditam asahyayā verwüstet von der Unerträglichen etat te sarvam ākhyātam dies alles habe ich dir erzählt yathā etat dāruṇam vanam wie dieser Wald so furchtbar (wurde)
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