Quellen der Menschheit

Rāmāyaṇa · Bālakāṇḍa

Sarga 18: Rāma-Janma, Viśvāmitrāgamanam Die Geburt der vier Prinzen und die Ankunft des Weisen Viśvāmitra

nirvṛtte tu kratau tasmin hayamedhe mahātmanaḥ | pratigṛhya amarā bhāgān pratijagmuḥ yathāgatam ||

Als jenes Rossopfer des Hochgesinnten vollendet war, kehrten die Unsterblichen, nachdem sie ihre Anteile empfangen hatten, zurück, wie sie gekommen waren.

Wort für Wort
nirvṛtte kratau
als der Opferritus vollendet war
hayamedhe mahātmanaḥ
beim Rossopfer des Hochgesinnten
amarāḥ bhāgān pratigṛhya
die Unsterblichen, nachdem sie die Anteile empfangen hatten
pratijagmuḥ yathāgatam
sie kehrten zurück, wie sie gekommen waren

samāptadīkṣāniyamaḥ patnīgaṇasamanvitaḥ | praviveśa purīm rājā sabhṛtyabalavāhanaḥ ||

Der König, dessen Weihegelübde vollendet war, zusammen mit der Schar seiner Gattinnen, zog in die Stadt ein, mit Dienerschaft, Heer und Fahrzeugen.

Wort für Wort
samāptadīkṣāniyamaḥ
dessen Weihegelübde vollendet war
patnīgaṇasamanvitaḥ
zusammen mit der Schar der Gattinnen
praviveśa purīm
er zog in die Stadt ein
sabhṛtyabalavāhanaḥ
mit Dienerschaft, Heer, Fahrzeugen

yathārhaṃ pūjitās tena rājñā ca pṛthivīśvarāḥ | muditāḥ prayayur deśān praṇamya munipuṃgavam ||

Von jenem König gebührend geehrt, zogen die Herrscher der Erde, froh, nachdem sie sich vor dem Stier unter den Weisen verneigt hatten, in ihre Länder.

Wort für Wort
yathārham pūjitāḥ
gebührend geehrt
pṛthivīśvarāḥ muditāḥ
die Herrscher der Erde, froh
praṇamya munipuṃgavam
sich vor dem Stier unter den Weisen verneigend
prayayuḥ deśān
sie zogen in ihre Länder

śrīmatāṃ gacchatāṃ teṣāṃ svagṛhāṇi purāt tataḥ | balāni rājñāṃ śubhrāṇi prahṛṣṭāni cakāśire ||

Als jene Glanzvollen von der Stadt zu ihren eigenen Häusern zogen, erstrahlten die glänzenden Heere der Könige, hocherfreut.

Wort für Wort
śrīmatām gacchatām teṣām
als jene Glanzvollen zogen
svagṛhāṇi purāt
zu den eigenen Häusern von der Stadt
balāni rājñām śubhrāṇi
die glänzenden Heere der Könige
prahṛṣṭāni cakāśire
hocherfreut erstrahlten sie

gateṣu pṛthivīśeṣu rājā daśarathaḥ punaḥ | praviveśa purīm śrīmān puraskṛtya dvijottamān ||

Als die Herrscher der Erde gegangen waren, zog König Daśaratha, der Glanzvolle, wieder in die Stadt ein, die besten Zweifachgeborenen voranstellend.

Wort für Wort
gateṣu pṛthivīśeṣu
als die Herrscher der Erde gegangen waren
punaḥ praviveśa purīm
er zog wieder in die Stadt ein
puraskṛtya dvijottamān
die besten Zweifachgeborenen voranstellend

śāntayā prayayau sārdham ṛṣyaśṛṅgaḥ supūjitaḥ | anugamyamāno rājñā ca sānuyātreṇa dhīmatā ||

Ṛṣyaśṛṅga, wohlgeehrt, zog zusammen mit Śāntā fort, begleitet vom klugen König samt seinem Gefolge.

Wort für Wort
ṛṣyaśṛṅgaḥ supūjitaḥ
der wohlgeehrte Ṛṣyaśṛṅga
śāntayā sārdham prayayau
er zog mit Śāntā fort
anugamyamānaḥ rājñā dhīmatā
begleitet vom klugen König

evaṃ visṛjya tān sarvān rājā saṃpūrṇamānasaḥ | uvāsa sukhitas tatra putrotpattiṃ vicintayan ||

Nachdem er so alle jene verabschiedet hatte, weilte der König, seines Sinnes erfüllt, glücklich dort, über die Geburt eines Sohnes nachdenkend.

Wort für Wort
visṛjya tān sarvān
nachdem er alle jene verabschiedet hatte
saṃpūrṇamānasaḥ
seines Sinnes erfüllt
uvāsa sukhitaḥ
er weilte glücklich
putrotpattim vicintayan
über die Geburt eines Sohnes nachdenkend

tato yajñe samāpte tu ṛtūnāṃ ṣaṭ samatyayuḥ | tataś ca dvādaśe māse caitre nāvamike tithau ||

Nachdem das Opfer vollendet war, vergingen sechs Jahreszeiten; und dann, im zwölften Monat, im Caitra, am neunten Tag der Mondphase,

Wort für Wort
yajñe samāpte
nachdem das Opfer vollendet war
ṛtūnām ṣaṭ samatyayuḥ
sechs Jahreszeiten vergingen
dvādaśe māse caitre
im zwölften Monat, im Caitra
nāvamike tithau
am neunten Tag der Mondphase

nakṣatre aditidaivatye svoccasaṃstheṣu pañcasu | graheṣu karkaṭe lagne vākpatāv indunā saha ||

unter dem Sternbild, dessen Gottheit Aditi ist, mit fünf Planeten in ihren Erhöhungshäusern stehend, mit dem Aszendenten im Krebs, mit Jupiter zusammen mit dem Mond,

Wort für Wort
nakṣatre aditidaivatye
unter dem Sternbild mit der Gottheit Aditi (Punarvasu)
svoccasaṃstheṣu pañcasu graheṣu
mit fünf Planeten in ihrer Erhöhung
karkaṭe lagne
mit dem Aszendenten im Krebs
vākpatau indunā saha
Jupiter zusammen mit dem Mond

prodyamāne jagannātham sarvalokanamaskṛtam | kausalyā ajanayat rāmaṃ sarvalakṣaṇasaṃyutam ||

als diese Konstellation anbrach, gebar Kausalyā den Herrn der Welt, den von aller Welt Verehrten, Rāma, mit allen glückverheißenden Kennzeichen versehen.

Wort für Wort
prodyamāne
als [die Konstellation] anbrach
kausalyā ajanayat rāmam
Kausalyā gebar Rāma
jagannātham sarvalokanamaskṛtam
den Herrn der Welt, von aller Welt Verehrten
sarvalakṣaṇasaṃyutam
mit allen glückverheißenden Kennzeichen versehen

viṣṇor ardhaṃ mahābhāgaṃ putram aikṣvākunandanam | lohitākṣaṃ mahābāhuṃ raktoṣṭhaṃ dundubhisvanam ||

Die Hälfte Viṣṇus, den hochgesegneten Sohn, den Erfreuer der Ikṣvāku, mit rötlichen Augen, langarmig, mit roten Lippen, mit einer Stimme wie eine Pauke.

Wort für Wort
viṣṇoḥ ardham
die Hälfte Viṣṇus
aikṣvākunandanam
den Erfreuer der Ikṣvāku
lohitākṣam mahābāhum
mit rötlichen Augen, langarmig
dundubhisvanam
mit einer Stimme wie eine Pauke

kausalyā śuśubhe tena putreṇa amitatejasā | yathā vareṇa devānām aditir vajrapāṇinā ||

Kausalyā erstrahlte durch diesen Sohn von unermesslichem Glanz, wie Aditi durch den mit dem Blitz Bewaffneten, den besten der Götter.

Wort für Wort
śuśubhe tena putreṇa
sie erstrahlte durch diesen Sohn
amitatejasā
von unermesslichem Glanz
aditiḥ vajrapāṇinā
Aditi durch den mit dem Blitz Bewaffneten (Indra)

bharato nāma kaikeyyāṃ jajñe satyaparākramaḥ | sākṣād viṣṇoś caturthabhāgaḥ sarvaiḥ samudito guṇaiḥ ||

Bharata, von wahrhafter Tapferkeit, wurde von Kaikeyī geboren – wahrlich das vierte Viertel Viṣṇus, mit allen guten Eigenschaften ausgestattet.

Wort für Wort
bharataḥ jajñe kaikeyyām
Bharata wurde von Kaikeyī geboren
satyaparākramaḥ
von wahrhafter Tapferkeit
sākṣāt viṣṇoḥ caturthabhāgaḥ
wahrlich das vierte Viertel Viṣṇus

atha lakṣmaṇaśatrughnau sumitrā ajanayat sutau | vīrau sarvāstrakuśalau viṣṇor ardhasamanvitau ||

Und Sumitrā gebar die beiden Söhne Lakṣmaṇa und Śatrughna, Helden, kundig in allen Waffen, mit der Hälfte des restlichen Viertels Viṣṇus versehen.

Wort für Wort
sumitrā ajanayat sutau
Sumitrā gebar die beiden Söhne
vīrau sarvāstrakuśalau
Helden, kundig in allen Waffen
viṣṇoḥ ardhasamanvitau
mit der Hälfte [des restlichen Viertels] Viṣṇus

puṣye jātas tu bharato mīnalagne prasannadhīḥ | sārpe jātau tu saumitrī kulīre abhyudite ravau ||

Bharata aber, klaren Geistes, wurde unter dem Sternbild Puṣya, mit dem Aszendenten in den Fischen, geboren; die beiden Söhne Sumitrās aber unter dem Sternbild Āśleṣā, als die Sonne im Krebs aufging.

Wort für Wort
puṣye jātaḥ bharataḥ
unter Puṣya geboren, Bharata
mīnalagne
mit dem Aszendenten in den Fischen
sārpe jātau saumitrī
unter Āśleṣā geboren, die Söhne Sumitrās
kulīre abhyudite ravau
als die Sonne im Krebs aufging

rājñaḥ putrā mahātmānaḥ catvāro jajñire pṛthak | guṇavantaḥ anurūpāś ca rucyā proṣṭhapadopamāḥ ||

Die vier hochgesinnten Söhne des Königs wurden je einzeln geboren, tugendhaft, wohlgestaltet, an Glanz den Proṣṭhapada-Sternen gleich.

Wort für Wort
rājñaḥ putrāḥ catvāraḥ
die vier Söhne des Königs
jajñire pṛthak
sie wurden je einzeln geboren
proṣṭhapadopamāḥ
den Proṣṭhapada-Sternen gleich

jaguḥ kalaṃ ca gandharvā nanṛtuś ca apsarogaṇāḥ | devadundubhayo neduḥ puṣpavṛṣṭiś ca khāt patat ||

Die Gandharvas sangen lieblich, und die Scharen der Apsaras tanzten; die Göttertrommeln erklangen, und ein Blumenregen fiel vom Himmel.

Wort für Wort
jaguḥ kalam gandharvāḥ
die Gandharvas sangen lieblich
nanṛtuḥ apsarogaṇāḥ
die Scharen der Apsaras tanzten
devadundubhayaḥ neduḥ
die Göttertrommeln erklangen
puṣpavṛṣṭiḥ khāt patat
ein Blumenregen fiel vom Himmel

rathyāś ca janasaṃbādhā naṭanartakasaṃkulāḥ | gāyanaiś ca virāviṇyo vādanaiś ca tathāparaiḥ ||

Die Straßen, gedrängt voll Menschen, wimmelnd von Schauspielern und Tänzern, erschallten von Sängern und ebenso von anderen Musikanten,

Wort für Wort
rathyāḥ janasaṃbādhāḥ
die Straßen, gedrängt voll Menschen
naṭanartakasaṃkulāḥ
wimmelnd von Schauspielern und Tänzern
gāyanaiḥ virāviṇyaḥ
erschallend von Sängern

virejur vipulās tatra sarvaratnasamanvitāḥ |

erstrahlten dort weithin, mit allerlei Juwelen versehen.

Wort für Wort
virejuḥ vipulāḥ tatra
sie erstrahlten dort weithin
sarvaratnasamanvitāḥ
mit allerlei Juwelen versehen

pradeyāṃś ca dadau rājā sūtamāgadhavandinām | brāhmaṇebhyo dadau vittaṃ godhanāni sahasraśaḥ ||

Der König gab den Barden, Sängern und Lobpreisern die zustehenden Gaben; den Brahmanen gab er Reichtum und Kuhbesitz zu Tausenden.

Wort für Wort
pradeyān dadau rājā
der König gab die zustehenden Gaben
sūtamāgadhavandinām
den Barden, Sängern und Lobpreisern
brāhmaṇebhyaḥ vittam godhanāni
den Brahmanen Reichtum und Kuhbesitz

atītya ekādaśāhaṃ tu nāmakarma tathā akarot | jyeṣṭhaṃ rāmaṃ mahātmānaṃ bharataṃ kaikayīsutam ||

Nachdem der elfte Tag verstrichen war, vollzog er die Namensgebungszeremonie: den Ältesten, den hochgesinnten Rāma, und Bharata, den Sohn Kaikeyīs,

Wort für Wort
atītya ekādaśāham
nachdem der elfte Tag verstrichen war
nāmakarma akarot
er vollzog die Namensgebungszeremonie
jyeṣṭham rāmam mahātmānam
den ältesten, hochgesinnten Rāma

saumitrim lakṣmaṇam iti śatrughnam aparaṃ tathā | vasiṣṭhaḥ paramaprīto nāmāni kurute tadā ||

und den Sohn Sumitrās, Lakṣmaṇa genannt, und ebenso den anderen, Śatrughna – Vasiṣṭha, höchst erfreut, gab da die Namen.

Wort für Wort
saumitrim lakṣmaṇam
den Sohn Sumitrās, Lakṣmaṇa
śatrughnam aparam
den anderen, Śatrughna
vasiṣṭhaḥ nāmāni kurute
Vasiṣṭha gibt die Namen

brāhmaṇān bhojayāmāsa paurān jānapadān api | udadad brāhmaṇānāṃ ca ratnaugham amalaṃ bahu ||

Er speiste die Brahmanen und auch die Städter und Landbewohner; und er schenkte den Brahmanen eine reiche Fülle makelloser Juwelen.

Wort für Wort
bhojayāmāsa brāhmaṇān
er speiste die Brahmanen
paurān jānapadān api
auch die Städter und Landbewohner
udadat ratnaugham amalam
er schenkte eine reiche Fülle makelloser Juwelen

teṣāṃ janmakriyādīni sarvakarmāṇi akārayat | teṣāṃ ketur iva jyeṣṭho rāmo ratikaraḥ pituḥ ||

Er ließ für sie die Geburtsriten und alle anderen Zeremonien vollziehen; unter ihnen war der Älteste, Rāma, wie ein Banner, die Freude seines Vaters.

Wort für Wort
janmakriyādīni sarvakarmāṇi akārayat
er ließ die Geburtsriten und alle Zeremonien vollziehen
ketuḥ iva jyeṣṭhaḥ rāmaḥ
der Älteste, Rāma, wie ein Banner
ratikaraḥ pituḥ
die Freude des Vaters bewirkend

babhūva bhūyo bhūtānāṃ svayambhūr iva sammataḥ | sarve vedavidaḥ śūrāḥ sarve lokahite ratāḥ ||

Er wurde von den Geschöpfen noch mehr geschätzt, wie der Selbstentstandene; alle waren des Veda kundig, tapfer, alle dem Wohl der Welt zugetan,

Wort für Wort
babhūva sammataḥ bhūtānām
er wurde von den Geschöpfen geschätzt
svayambhūḥ iva
wie der Selbstentstandene
sarve vedavidaḥ śūrāḥ
alle des Veda kundig, tapfer
lokahite ratāḥ
dem Wohl der Welt zugetan

sarve jñānopasaṃpannāḥ sarve samuditā guṇaiḥ | teṣām api mahātejā rāmaḥ satyaparākramaḥ ||

alle mit Wissen ausgestattet, alle mit guten Eigenschaften erfüllt; unter ihnen aber war der hochglänzende Rāma von wahrhafter Tapferkeit,

Wort für Wort
sarve jñānopasaṃpannāḥ
alle mit Wissen ausgestattet
samuditāḥ guṇaiḥ
erfüllt mit [guten] Eigenschaften
mahātejāḥ satyaparākramaḥ
hochglänzend, von wahrhafter Tapferkeit

iṣṭaḥ sarvasya lokasya śaśāṅka iva nirmalaḥ | gajaskandhe aśvapṛṣṭhe ca rathacaryāsu sammataḥ ||

der ganzen Welt lieb, makellos wie der Mond; auf dem Rücken des Elefanten, auf dem Pferderücken und im Wagenlenken geschätzt,

Wort für Wort
iṣṭaḥ sarvasya lokasya
der ganzen Welt lieb
śaśāṅkaḥ iva nirmalaḥ
makellos wie der Mond
gajaskandhe aśvapṛṣṭhe rathacaryāsu sammataḥ
geschätzt auf Elefant, Pferd, im Wagenlenken

dhanurvede ca nirataḥ pituḥ śuśrūṣaṇe rataḥ | bālyāt prabhṛti susnigdho lakṣmaṇo lakṣmivardhanaḥ ||

der Bogenkunst ergeben, dem Dienst am Vater zugetan; von Kindheit an ihm sehr zugetan war Lakṣmaṇa, der Mehrer des Glücks,

Wort für Wort
dhanurvede nirataḥ
der Bogenkunst ergeben
pituḥ śuśrūṣaṇe rataḥ
dem Dienst am Vater zugetan
bālyāt prabhṛti susnigdhaḥ
von Kindheit an sehr zugetan
lakṣmivardhanaḥ
der Mehrer des Glücks

rāmasya lokarāmasya bhrātur jyeṣṭhasya nityaśaḥ | sarvapriyakaras tasya rāmasyāpi śarīrataḥ ||

stets dem Rāma zugetan, der die Welt erfreut, dem älteren Bruder – allen Menschen lieb, wie ein zweiter Leib jenes Rāma selbst.

Wort für Wort
rāmasya lokarāmasya
dem Rāma, der die Welt erfreut
bhrātuḥ jyeṣṭhasya nityaśaḥ
dem älteren Bruder, stets
sarvapriyakaraḥ
allen lieb machend
śarīrataḥ
leiblich, wie [ein zweiter] Leib

lakṣmaṇo lakṣmisaṃpanno bahiḥ prāṇa iva aparaḥ | na ca tena vinā nidrāṃ labhate puruṣottamaḥ ||

Lakṣmaṇa, mit Glück begabt, war wie ein äußerlicher, zweiter Lebensatem; und ohne ihn fand der beste der Männer keinen Schlaf.

Wort für Wort
lakṣmaṇaḥ lakṣmisaṃpannaḥ
Lakṣmaṇa, mit Glück begabt
bahiḥ prāṇaḥ iva aparaḥ
wie ein äußerlicher, zweiter Lebensatem
na nidrām labhate
er findet keinen Schlaf
puruṣottamaḥ
der beste der Männer [Rāma]

mṛṣṭam annam upānītam aśnāti na hi taṃ vinā | yadā hi hayam ārūḍho mṛgayāṃ yāti rāghavaḥ ||

Feine Speise, die ihm gebracht wurde, aß er nicht ohne ihn; und wenn der Nachkomme Raghus, das Pferd besteigend, zur Jagd ritt,

Wort für Wort
mṛṣṭam annam upānītam
feine, gebrachte Speise
aśnāti na tam vinā
er isst nicht ohne ihn
hayam ārūḍhaḥ mṛgayām yāti
das Pferd besteigend zur Jagd reitet

atha enam pṛṣṭhataḥ abhyeti sa dhanuḥ paripālayan | bharatasyāpi śatrughno lakṣmaṇāvarajo hi saḥ ||

dann folgte ihm dieser von hinten, seinen Bogen bewachend. Auch Śatrughna, der jüngere Bruder Lakṣmaṇas, war dem Bharata

Wort für Wort
pṛṣṭhataḥ abhyeti
er folgt von hinten
dhanuḥ paripālayan
den Bogen bewachend
śatrughnaḥ lakṣmaṇāvarajaḥ
Śatrughna, der jüngere Bruder Lakṣmaṇas

prāṇaiḥ priyataro nityaṃ tasya ca āsīt tathā priyaḥ | sa caturbhir mahābhāgaiḥ putraiḥ daśarathaḥ priyaiḥ ||

stets lieber als das Leben, und ebenso war jener ihm lieb. Er, Daśaratha, mit seinen vier hochgesegneten, geliebten Söhnen,

Wort für Wort
prāṇaiḥ priyataraḥ nityam
stets lieber als das Leben
tasya āsīt priyaḥ
war jenem lieb
caturbhiḥ mahābhāgaiḥ putraiḥ priyaiḥ
mit den vier hochgesegneten, geliebten Söhnen

babhūva paramaprīto devair iva pitāmahaḥ | te yadā jñānasaṃpannāḥ sarvaiḥ samuditā guṇaiḥ ||

war höchst erfreut, wie der Großvater mit den Göttern. Als sie mit Wissen ausgestattet waren, mit allen guten Eigenschaften erfüllt,

Wort für Wort
babhūva paramaprītaḥ
er war höchst erfreut
devaiḥ iva pitāmahaḥ
wie der Großvater [Brahmā] mit den Göttern
jñānasaṃpannāḥ samuditāḥ guṇaiḥ
mit Wissen ausgestattet, erfüllt mit Eigenschaften

hrīmantaḥ kīrtimantaś ca sarvajñā dīrghadarśinaḥ | teṣām evaṃ prabhāvāṇāṃ sarveṣāṃ dīptatejasām ||

schamhaft, ruhmreich, allwissend, weitblickend – von diesen, die solche Macht besaßen, allen, von leuchtendem Glanz,

Wort für Wort
hrīmantaḥ kīrtimantaḥ
schamhaft, ruhmreich
sarvajñāḥ dīrghadarśinaḥ
allwissend, weitblickend
prabhāvāṇām dīptatejasām
von solcher Macht, von leuchtendem Glanz

pitā daśaratho hṛṣṭo brahmā lokādhipo yathā | te ca api manujavyāghrā vaidikādhyayane ratāḥ ||

war der Vater Daśaratha erfreut, wie Brahmā, der Herr der Welten. Und diese Tiger unter den Menschen waren dem Studium der vedischen Texte zugetan,

Wort für Wort
pitā daśarathaḥ hṛṣṭaḥ
der Vater Daśaratha war erfreut
brahmā lokādhipaḥ yathā
wie Brahmā, der Herr der Welten
manujavyāghrāḥ vaidikādhyayane ratāḥ
die Tiger unter den Menschen, dem vedischen Studium zugetan

pitṛśuśrūṣaṇaratā dhanurvede ca niṣṭhitāḥ | atha rājā daśarathaḥ teṣāṃ dārakriyāṃ prati ||

dem Dienst am Vater zugetan, in der Bogenkunst wohlgegründet. Da bedachte König Daśaratha, betreffend deren Verheiratung,

Wort für Wort
pitṛśuśrūṣaṇaratāḥ
dem Dienst am Vater zugetan
dhanurvede niṣṭhitāḥ
in der Bogenkunst wohlgegründet
dārakriyām prati
betreffend die Verheiratung

cintayāmāsa dharmātmā saha upādhyāyaiḥ sabāndhavaiḥ | tasya cintayamānasya mantrimadhye mahātmanaḥ ||

der Rechtschaffene, zusammen mit den Lehrern und Verwandten. Während er, der Hochgesinnte, inmitten seiner Minister so nachsann,

Wort für Wort
cintayāmāsa dharmātmā
der Rechtschaffene bedachte
saha upādhyāyaiḥ sabāndhavaiḥ
zusammen mit Lehrern und Verwandten
mantrimadhye cintayamānasya
während er inmitten der Minister nachsann

abhyāgacchan mahātejā viśvāmitro mahāmuniḥ | sa rājño darśanākāṅkṣī dvārādhyakṣān uvāca ha ||

kam der hochglänzende große Weise Viśvāmitra herbei; er, im Verlangen nach einer Audienz beim König, sprach zu den Torwächtern:

Wort für Wort
abhyāgacchat mahātejāḥ viśvāmitraḥ
es kam der hochglänzende Viśvāmitra
rājñaḥ darśanākāṅkṣī
im Verlangen nach einer Audienz beim König
dvārādhyakṣān uvāca
er sprach zu den Torwächtern

śīghram ākhyāta māṃ prāptaṃ kauśikaṃ gādhinaḥ sutam | tac chrutvā vacanaṃ tasya rājño veśma pradudruvuḥ ||

„Meldet rasch, dass ich, Kauśika, der Sohn Gādhis, angekommen bin.“ Als sie dieses sein Wort gehört hatten, eilten sie zum Haus des Königs.

Wort für Wort
ākhyāta mām prāptam
meldet, dass ich angekommen bin! (Imp.)
kauśikam gādhinaḥ sutam
Kauśika, den Sohn Gādhis
rājñaḥ veśma pradudruvuḥ
sie eilten zum Haus des Königs

saṃbhrāntamanasaḥ sarve tena vākyena coditāḥ | te gatvā rājabhavanaṃ viśvāmitram ṛṣiṃ tadā ||

Alle, von jenem Wort aufgescheucht, ihres Sinnes bestürzt, gingen zum Königspalast und meldeten da, dass der Seher Viśvāmitra

Wort für Wort
saṃbhrāntamanasaḥ sarve
alle, ihres Sinnes bestürzt
tena vākyena coditāḥ
von jenem Wort aufgescheucht
gatvā rājabhavanam
zum Königspalast gehend

prāptam āvedayāmāsuḥ nṛpāyaikṣvākave tadā | teṣāṃ tad vacanaṃ śrutvā sapurodhāḥ samāhitaḥ ||

angekommen sei, dem König aus dem Ikṣvāku-Geschlecht. Als er deren Wort gehört hatte, eilte er, samt seinem Hauspriester, gesammelten Sinnes,

Wort für Wort
āvedayāmāsuḥ prāptam
sie meldeten die Ankunft
nṛpāya aikṣvākave
dem König aus dem Ikṣvāku-Geschlecht
sapurodhāḥ samāhitaḥ
samt Hauspriester, gesammelten Sinnes

pratyujjagāma saṃhṛṣṭaḥ brahmāṇam iva vāsavaḥ | taṃ dṛṣṭvā jvalitaṃ dīptyā tapasā saṃśitavratam ||

hocherfreut ihm entgegen, wie Indra dem Brahmā. Als er ihn erblickte, glänzend vor Strahlkraft, durch Askese in seinem Gelübde geläutert,

Wort für Wort
pratyujjagāma saṃhṛṣṭaḥ
er eilte hocherfreut entgegen
brahmāṇam iva vāsavaḥ
wie Indra dem Brahmā
jvalitam dīptyā
glänzend vor Strahlkraft
tapasā saṃśitavratam
durch Askese im Gelübde geläutert

prahṛṣṭavadano rājā tato.arghyam upahārayat | sa rājñaḥ pratigṛhya arghyaṃ śāstradṛṣṭena karmaṇā ||

überreichte der König, mit frohem Antlitz, ihm da die Ehrengabe. Nachdem er die Ehrengabe des Königs, gemäß der von der Lehre geoffenbarten Handlung, empfangen hatte,

Wort für Wort
prahṛṣṭavadanaḥ rājā
der König mit frohem Antlitz
arghyam upahārayat
er überreichte die Ehrengabe
pratigṛhya arghyam śāstradṛṣṭena karmaṇā
die Ehrengabe empfangend gemäß der Lehre

kuśalaṃ ca avyayaṃ ca eva paryapṛcchan narādhipam | pure kośe janapade bāndhaveṣu suhṛtsu ca ||

erkundigte er sich beim Herrscher der Menschen nach Wohlergehen und Unversehrtheit, in Bezug auf Stadt, Schatzkammer, Land, Verwandte und Freunde.

Wort für Wort
kuśalam avyayam paryapṛcchat
er erkundigte sich nach Wohlergehen und Unversehrtheit
pure kośe janapade
in Bezug auf Stadt, Schatzkammer, Land
bāndhaveṣu suhṛtsu
Verwandte, Freunde

kuśalaṃ kauśiko rājñaḥ paryapṛcchat sudhārmikaḥ | api te saṃnatāḥ sarve sāmantaripavo jitāḥ ||

Der höchst rechtschaffene Kauśika erkundigte sich beim König nach dessen Wohlergehen: „Sind dir wohl alle Nachbarfürsten untertan, die feindlichen Nachbarn besiegt?

Wort für Wort
kauśikaḥ sudhārmikaḥ
der höchst rechtschaffene Kauśika
kuśalam rājñaḥ paryapṛcchat
er erkundigte sich nach dem Wohlergehen des Königs
saṃnatāḥ sāmantaripavaḥ jitāḥ
die Nachbarfeinde untertan, besiegt

daivaṃ ca mānuṣaṃ ca eva karma te sādhu anuṣṭhitam | vasiṣṭhaṃ ca samāgamya kuśalaṃ munipuṃgavaḥ ||

Werden die göttlichen und die menschlichen Pflichten von dir gut erfüllt?“ Und nachdem er zu Vasiṣṭha getreten war, erkundigte sich der Stier unter den Weisen nach dessen Wohlergehen,

Wort für Wort
daivam mānuṣam karma sādhu anuṣṭhitam
die göttlichen und menschlichen Pflichten gut erfüllt
vasiṣṭham samāgamya
nachdem er zu Vasiṣṭha getreten war
kuśalam munipuṃgavaḥ
der Stier unter den Weisen [erkundigte sich] nach Wohlergehen

ṛṣīṃś ca tān yathānyāyaṃ mahābhāga uvāca ha | te sarve hṛṣṭamanasaḥ tasya rājño niveśanam ||

und ebenso, wie es sich gebührt, sprach der Hochgesegnete zu jenen anderen Sehern. Alle jene, frohen Sinnes, betraten

Wort für Wort
ṛṣīn yathānyāyam uvāca
er sprach zu den Sehern, wie es sich gebührt
mahābhāgaḥ
der Hochgesegnete
hṛṣṭamanasaḥ
frohen Sinnes

viviśuḥ pūjitās tena niṣeduś ca yathārhataḥ | atha hṛṣṭamanā rājā viśvāmitraṃ mahāmunim ||

das Haus jenes Königs, von ihm geehrt, und setzten sich gebührend nieder. Da sprach der König, frohen Sinnes, zu dem großen Weisen Viśvāmitra,

Wort für Wort
viviśuḥ pūjitāḥ tena
sie betraten, von ihm geehrt
niṣeduḥ yathārhataḥ
sie setzten sich gebührend nieder
hṛṣṭamanāḥ rājā
der König, frohen Sinnes

uvāca paramodāraḥ hṛṣṭas taṃ abhipūjayan | yathā amṛtasya saṃprāptiḥ yathā varṣam anūdake ||

höchst edelmütig, erfreut, ihn ehrend: „Wie das Erlangen von Ambrosia, wie Regen in wasserlosem Land,

Wort für Wort
uvāca paramodāraḥ hṛṣṭaḥ
er sprach, höchst edelmütig, erfreut
tam abhipūjayan
ihn ehrend
amṛtasya saṃprāptiḥ
das Erlangen von Ambrosia
varṣam anūdake
Regen in wasserlosem Land

yathā sadṛśadāreṣu putrajanma aprajasya vai | praṇaṣṭasya yathā lābho yathā harṣo mahodaye ||

wie die Geburt eines Sohnes bei einer ebenbürtigen Gattin für einen Kinderlosen, wie das Wiederfinden eines Verlorenen, wie die Freude bei großem Aufstieg,

Wort für Wort
sadṛśadāreṣu putrajanma
die Geburt eines Sohnes bei einer ebenbürtigen Gattin
aprajasya
für einen Kinderlosen
praṇaṣṭasya lābhaḥ
das Wiederfinden eines Verlorenen
harṣaḥ mahodaye
die Freude bei großem Aufstieg

tathā eva āgamanaṃ manye svāgataṃ te mahāmune | kaṃ ca te paramaṃ kāmaṃ karomi kim u harṣitaḥ ||

ebenso betrachte ich deine Ankunft; sei mir willkommen, großer Weiser! Welchen höchsten Wunsch soll ich dir erfüllen, was, freudig erregt?

Wort für Wort
tathā eva āgamanam manye
ebenso betrachte ich [deine] Ankunft
svāgatam te mahāmune
sei willkommen, großer Weiser
paramam kāmam karomi
ich erfülle den höchsten Wunsch

pātrabhūto.asi me brahman diṣṭyā prāpto.asi mānada | adya me saphalaṃ janma jīvitaṃ ca sujīvitam ||

Du bist mir ein würdiger Empfänger geworden, Brahmane; durch Geschick bist du gekommen, du Ehrenspender. Heute ist meine Geburt fruchtbar und mein Leben ein wohlgelebtes Leben,

Wort für Wort
pātrabhūtaḥ asi me
du bist mir ein würdiger Empfänger geworden
diṣṭyā prāptaḥ asi
durch Geschick bist du gekommen
mānada
o Ehrenspender (Anrede)
saphalam janma jīvitam sujīvitam
fruchtbare Geburt, ein wohlgelebtes Leben

yasmād viprendram adrākṣaṃ suprabhātā niśā mama | pūrvaṃ rājarṣiśabdena tapasā dyotitaprabhaḥ ||

weil ich den besten der Brahmanen erblickt habe; eine gutgemorgene Nacht ist mir heute. Früher warst du durch den Titel eines königlichen Sehers bekannt, durch Askese von erleuchtetem Glanz,

Wort für Wort
viprendram adrākṣam
ich habe den besten der Brahmanen erblickt
suprabhātā niśā mama
eine gutgemorgene Nacht ist mir
rājarṣiśabdena
durch den Titel eines königlichen Sehers
tapasā dyotitaprabhaḥ
durch Askese von erleuchtetem Glanz

brahmarṣitvam anuprāptaḥ pūjyo.asi bahudhā mayā | tad adbhutam abhūt vipra pavitraṃ paramaṃ mama ||

jetzt hast du den Rang eines Brahmanen-Sehers erlangt; vielfach bist du von mir zu verehren. Das ist mir ein Wunder, Brahmane, meine höchste Reinigung,

Wort für Wort
brahmarṣitvam anuprāptaḥ
du hast den Rang eines Brahmanen-Sehers erlangt
pūjyaḥ asi bahudhā mayā
du bist vielfach von mir zu verehren
adbhutam pavitram paramam mama
ein Wunder, meine höchste Reinigung

śubhakṣetragataś ca aham tava saṃdarśanāt prabho | brūhi yat prārthitaṃ tubhyaṃ kāryam āgamanaṃ prati ||

und zu einem glückverheißenden Ort bin ich gelangt durch deinen Anblick, Herr. Sage, was du wünschst, welche Aufgabe deiner Ankunft zugrunde liegt;

Wort für Wort
śubhakṣetragataḥ aham
ich bin zu einem glückverheißenden Ort gelangt
tava saṃdarśanāt
durch deinen Anblick
brūhi yat prārthitam
sage, was du wünschst
kāryam āgamanam prati
die Aufgabe betreffend die Ankunft

icchāmy anugṛhīto.ahaṃ tvadarthaṃ parivṛddhaye | kāryasya na vimarśaṃ ca gantum arhasi suvrata ||

begünstigt möchte ich dir zu deinem Vorteil und Gedeihen dienen; über die Aufgabe brauchst du nicht in Zweifel zu geraten, o Wohlgelübdeter.

Wort für Wort
icchāmi anugṛhītaḥ
ich möchte, begünstigt
tvadartham parivṛddhaye
zu deinem Vorteil und Gedeihen
kāryasya vimarśam na gantum arhasi
du brauchst über die Aufgabe nicht in Zweifel zu geraten
suvrata
o Wohlgelübdeter (Anrede)

kartā ca ahaṃ aśeṣeṇa daivataṃ hi bhavān mama | mama ca ayam anuprāpto mahān abhyudayo dvija ||

Ich werde es vollständig ausführen, denn du bist mir wie eine Gottheit; und mir ist dieser große Aufstieg zuteilgeworden, Zweifachgeborener.

Wort für Wort
kartā aham aśeṣeṇa
ich werde es vollständig ausführen
daivatam hi bhavān mama
du bist mir wie eine Gottheit
mahān abhyudayaḥ anuprāptaḥ
ein großer Aufstieg ist zuteilgeworden

iti hṛdayasukhaṃ niśamya vākyaṃ śrutisukham ātmavatā vinītam uktam | prathitaguṇayaśā guṇair viśiṣṭaḥ paramarṣiḥ paramaṃ jagāma harṣam ||

Nachdem er so dieses herzerfreuende, ohrenerfreuende, von dem Selbstbeherrschten demütig gesprochene Wort vernommen hatte, gelangte der höchste Weise, dessen Ruhm für seine Tugenden bekannt ist, ausgezeichnet durch seine Tugenden, zu höchster Freude.

Wort für Wort
hṛdayasukham śrutisukham vākyam
das herz- und ohrenerfreuende Wort
ātmavatā vinītam uktam
vom Selbstbeherrschten demütig gesprochen
prathitaguṇayaśāḥ
dessen Ruhm für Tugenden bekannt ist
paramarṣiḥ paramam jagāma harṣam
der höchste Weise gelangte zu höchster Freude

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