tasya ca evaṃ prabhāvasya dharmajñasya mahātmanaḥ|sutārthaṃ tapyamānasya na āsīt vaṃśakaraḥ sutaḥ||
Diesem König von solcher Macht, dharmakundig, hochherzig, der sich um eines Sohnes willen in Sorge verzehrte, war kein Sohn geboren, der das Geschlecht fortführte.
Wort für Wort
tasya evaṃ prabhāvasya
diesem, von solcher Macht (Gen.Sg.)
dharmajñasya mahātmanaḥ
dharmakundig, hochherzig (Gen.Sg.)
sutārthaṃ tapyamānasya
der sich wegen eines Sohnes verzehrte (Akk.Sg./Gen.Sg.)
na āsīt vaṃśakaraḥ sutaḥ
es gab keinen Sohn, der das Geschlecht fortführte (3.Sg.Impf./Nom.Sg.)
sa niścitāṃ matiṃ kṛtvā yaṣṭavyam iti buddhimān|mantribhiḥ saha dharmātmā sarvaiḥ api kṛtātmabhiḥ||
Er, der Verständige, fasste den festen Entschluss: „Ich muss opfern“ — der Dharma-gesinnte, zusammen mit seinen Ministern, allesamt gesammelten Geistes,
Wort für Wort
sa niścitāṃ matiṃ kṛtvā
er, nachdem er den festen Entschluss gefasst hatte (Abs./Akk.Sg.)
yaṣṭavyam iti buddhimān
„es muss geopfert werden“, der Verständige (Nom.Sg.)
mantribhiḥ saha dharmātmā
zusammen mit den Ministern, der Dharma-gesinnte (Instr.Pl./Nom.Sg.)
mama lālasya mānasya sutārthaṃ na asti vai sukham|tadarthaṃ hayamedhena yakṣye iti matir mama||
„Mir, dessen Sinn sich nach einem Sohn sehnt, gibt es fürwahr kein Glück wegen des fehlenden Sohnes; darum ist mein Entschluss, mit dem Pferdeopfer zu opfern.
Wort für Wort
mama lālasya mānasya
mir, dessen Sinn sich sehnt (Gen.Sg.)
sutārthaṃ na asti vai sukham
wegen des Sohnes gibt es fürwahr kein Glück (Akk.Sg./3.Sg.Präs./Nom.Sg.)
tadarthaṃ hayamedhena
darum, mit dem Pferdeopfer (Akk.Sg./Instr.Sg.)
yakṣye iti matir mama
„ich werde opfern“, ist mein Entschluss (1.Sg.Fut./Nom.Sg.)
samarthādhiṣṭhitaḥ ca aśvaḥ saḥ upādhyāyaḥ vimucyatām|sarayvāḥ ca uttare tīre yajñabhūmiḥ vidhīyatām||
„Und das von einem fähigen Wächter begleitete Pferd soll losgelassen werden, unter Aufsicht eines Lehrers; und am nördlichen Ufer der Sarayū werde der Opferplatz eingerichtet.
Wort für Wort
samarthādhiṣṭhitaḥ aśvaḥ
das von einem fähigen (Wächter) begleitete Pferd (Nom.Sg.)
saḥ upādhyāyaḥ vimucyatām
es soll unter Aufsicht des Lehrers losgelassen werden (Pass.Impv.)
sarayvāḥ uttare tīre
am nördlichen Ufer der Sarayū (Gen.Sg./Lok.Sg.)
yajñabhūmiḥ vidhīyatām
der Opferplatz werde eingerichtet (Nom.Sg./Pass.Impv.)
śāntayaḥ ca api vardhantāṃ yathākalpaṃ yathāvidhi|śakyaḥ prāptum ayaṃ yajñaḥ sarveṇa api mahīkṣitā||
Und die friedenstiftenden Riten sollen vermehrt werden, gemäß der Vorschrift, gemäß der Regel — dieses Opfer kann von jedem Herrscher der Erde erreicht werden,
Wort für Wort
śāntayaḥ vardhantāṃ
die Friedensriten sollen vermehrt werden (Nom.Pl./Pass.Impv.)
und, entlassen, gingen alle darauf zurück, so wie sie gekommen waren. Nachdem er jene Brahmanen verabschiedet hatte, sprach er zu den Ministern dieses Wort:
Wort für Wort
anujñātāḥ tataḥ sarve
entlassen, gingen darauf alle (Nom.Pl.)
punaḥ jagmuḥ yathāgatam
wieder, so wie sie gekommen waren (3.Pl.Perf.)
visarjayitvā tān viprān
nachdem er jene Brahmanen entlassen hatte (Abs./Akk.Pl.)
sacivān idam abravīt
er sprach zu den Ministern dies (Akk.Pl./3.Sg.Impf.)
„Wie es von den Opferpriestern angeordnet wurde, soll das Opferritual vollständig ausgeführt werden“ — so sprach der Tiger unter den Königen zu den anwesenden Ministern,
Wort für Wort
ṛtvigbhiḥ upasaṃdiṣṭam
von den Opferpriestern angeordnet (Instr.Pl./Akk.Sg.)
yathāvat kratuḥ āpyatām
das Opfer soll vollständig ausgeführt werden (Nom.Sg./Pass.Impv.)
iti uktvā nṛpaśārdūlaḥ
so gesprochen habend, der Tiger unter den Königen (Abs./Nom.Sg.)
uvāca dīkṣāṃ viśata yakṣye ahaṃ sutakāraṇāt|tāsāṃ tena atikāntena vacanena suvarcasām||
und sprach: „Tretet in die Weihe ein — ich werde um eines Sohnes willen opfern.“ Durch dieses höchst angenehme Wort wurde den glanzvollen Gattinnen Freude bereitet —
Wort für Wort
uvāca dīkṣāṃ viśata
er sprach: tretet in die Weihe ein (3.Sg.Perf./Akk.Sg./2.Pl.Impv.)
yakṣye ahaṃ sutakāraṇāt
ich werde opfern, um eines Sohnes willen (1.Sg.Fut./Abl.Sg.)
tāsāṃ tena atikāntena vacanena
ihnen, durch dieses höchst angenehme Wort (Gen.Pl./Instr.Sg.)