tat śrutvā rājasiṃhasya vākyam adbhutavistaram | hṛṣṭaromā mahātejā viśvāmitro.abhyabhāṣata ||
Nachdem er dieses Wort des Löwen unter den Königen gehört hatte, von wunderbarer Ausführlichkeit, sprach der hochglänzende Viśvāmitra, dessen Haare sich vor Freude sträubten:
Wort für Wort
tat śrutvā vākyam
nachdem er dieses Wort gehört hatte
rājasiṃhasya adbhutavistaram
des Löwen unter den Königen, von wunderbarer Ausführlichkeit
hṛṣṭaromā mahātejāḥ
dessen Haare sich vor Freude sträubten, hochglänzend
„Würdig ist dies allein von dir, Tiger unter den Königen, und von keinem anderen auf Erden, der aus großem Geschlecht entsprossen und von Vasiṣṭha unterwiesen ist.
Ich befolge ein Gelübde zum Zweck der Vollendung, Stier unter den Männern; diesem bereiten zwei Rākṣasas, die nach Belieben ihre Gestalt wechseln, Hindernisse,
na ca me krodham utsraṣṭuṃ buddhir bhavati pārthiva | tathābhūtā hi sā caryā na śāpas tatra mucyate ||
Doch kommt mir nicht der Gedanke, Zorn zu entfesseln, o Herrscher; denn so beschaffen ist jenes Gelübde, dass dort kein Fluch ausgesprochen werden darf.
Wort für Wort
na krodham utsraṣṭum buddhiḥ bhavati
es kommt mir nicht der Gedanke, Zorn zu entfesseln
Deinen eigenen Sohn, Tiger unter den Königen, Rāma, von wahrhafter Tapferkeit, den mit der Jungenlocke, den tapferen, den Ältesten, sollst du mir geben.
na ca tau rāmam āsādya śaktau sthātuṃ kathaṃ cana | na ca tau rāghavād anyo hantum utsahate pumān ||
Und jene beiden werden, sobald sie auf Rāma treffen, keineswegs imstande sein zu bestehen; und außer dem Nachkommen Raghus wagt kein anderer Mann, jene beiden zu töten.
vīryotsiktau hi tau pāpau kālapāśavaśaṃ gatau | rāmasya rājaśārdūla na paryāptau mahātmanaḥ ||
Denn jene beiden Bösen, aufgeblasen von ihrer Kraft, sind der Schlinge des Todes verfallen; dem hochgesinnten Rāma, Tiger unter den Königen, sind sie nicht gewachsen.
na atyeti kālo yajñasya yathāyaṃ mama rāghava | tathā kuruṣva bhadraṃ te mā ca śoke manaḥ kṛthāḥ ||
Die Zeit meines Opfers, wie sie festgesetzt ist, o Nachkomme Raghus, verstreicht nicht ungenutzt; handle demgemäß, Heil dir, und richte deinen Sinn nicht auf Kummer.“
iti hṛdayamanovidāraṇaṃ munivacanaṃ tad atīva śuśruvān | narapatir abhavan mahān mahātmā vyathitamanāḥ pracacāla ca āsanāt ||
Als er dieses das Herz und den Sinn zerreißende Wort des Weisen so über die Maßen vernommen hatte, wurde der große, hochgesinnte Herrscher der Menschen bekümmerten Sinnes und geriet ins Wanken auf seinem Sitz.