Kapitel 17: Jarāsaṃdhābhiṣekaḥ
Jarāsandhas Salbung und der Ursprung seines Namens
Die Rākṣasī Jarā erklärt dem König Bṛhadratha, dass sie ihm aus Dankbarkeit den Sohn zusammengefügt und gebracht habe; Bṛhadratha benennt das Kind nach ihr 'Jarāsandha'. Bei einem erneuten Besuch prophezeit Caṇḍakauśika dem Vater die außergewöhnliche, unbezwingbare Macht seines Sohnes und dass dieser einst Śiva selbst schauen werde. Bṛhadratha salbt Jarāsandha zum König und zieht sich mit seinen Gattinnen in den Büßerwald zurück, wo er stirbt. Kṛṣṇa schließt seinen Bericht mit der bereits bekannten Geschichte von Haṃsa und Ḍibhaka und erklärt, warum die Yādava-Clans Jarāsandha aus politischer Klugheit bislang verschont haben.
Ich, stets darüber nachdenkend, wie ich dir eine Gegengabe erweisen könnte, o König, habe diese beiden Hälften deines Sohnes erblickt, Rechtschaffener.
Ich, stets darüber nachdenkend, wie ich dir eine Gegengabe erweisen könnte, o König, habe diese beiden Hälften deines Sohnes erblickt, Rechtschaffener.
so 'vardhata mahātejā magadhādhipateḥ sutaḥ pramāṇabalasaṃpanno hutāhutir ivānalaḥ
Er wuchs heran, von großem Glanz, der Sohn des Herrn der Magadhas, mit Ausmaß und Kraft ausgestattet, wie ein Feuer, dem Opferspenden dargebracht werden.
Wort für Wort
so 'vardhata mahātejā magadhādhipateḥ sutaḥ pramāṇabalasaṃpanno hutāhutir ivānalaḥ
Er wuchs heran, von großem Glanz, der Sohn des Herrn der Magadhas, mit Ausmaß und Kraft ausgestattet, wie ein Feuer, dem Opferspenden dargebracht werden.
asya vīryavato vīryaṃ nānuyāsyanti pārthivāḥ devair api visṛṣṭāni śastrāṇy asya mahīpate na rujaṃ janayiṣyanti girer iva nadīrayāḥ
Der Tapferkeit dieses Tapferen werden die Fürsten nicht gleichkommen; selbst von Göttern geschleuderte Waffen werden ihm, o Herrscher, keine Verletzung zufügen, so wenig wie die Strömung eines Flusses einem Berg.
Wort für Wort
asya vīryavato vīryaṃ nānuyāsyanti pārthivāḥ devair api visṛṣṭāni śastrāṇy asya mahīpate na rujaṃ janayiṣyanti girer iva nadīrayāḥ
Der Tapferkeit dieses Tapferen werden die Fürsten nicht gleichkommen; selbst von Göttern geschleuderte Waffen werden ihm, o Herrscher, keine Verletzung zufügen, so wenig wie die Strömung eines Flusses einem Berg.
Dieser Hochmächtige wird die vier Stände recht erhalten, wie die fruchtbare Erde, alle Getreidearten tragend, Gutes wie Schlechtes gleichermaßen trägt.'
Dieser Hochmächtige wird die vier Stände recht erhalten, wie die fruchtbare Erde, alle Getreidearten tragend, Gutes wie Schlechtes gleichermaßen trägt.'
eṣa rudraṃ mahādevaṃ tripurāntakaraṃ haram sarvalokeṣv atibalaḥ svayaṃ drakṣyati māgadhaḥ
Dieser Māgadha, der überaus Mächtige unter allen Welten, wird selbst den Rudra, den großen Gott, den Zerstörer der drei Städte, Hara, von Angesicht schauen.'
Wort für Wort
eṣa rudraṃ mahādevaṃ tripurāntakaraṃ haram sarvalokeṣv atibalaḥ svayaṃ drakṣyati māgadhaḥ
Dieser Māgadha, der überaus Mächtige unter allen Welten, wird selbst den Rudra, den großen Gott, den Zerstörer der drei Städte, Hara, von Angesicht schauen.'
Nachdem er, umgeben von Verwandten und Anverwandten, in die Stadt zurückgekehrt war und Jarāsandha zum König gesalbt hatte, gelangte der Herrscher der Magadhas, der Menschenherrscher Bṛhadratha, zu höchster Zufriedenheit.
Nachdem er, umgeben von Verwandten und Anverwandten, in die Stadt zurückgekehrt war und Jarāsandha zum König gesalbt hatte, gelangte der Herrscher der Magadhas, der Menschenherrscher Bṛhadratha, zu höchster Zufriedenheit.
tapovanasthe pitari mātṛbhyāṃ saha bhārata jarāsaṃdhaḥ svavīryeṇa pārthivān akarod vaśe
Während sein Vater im Büßerwald weilte, zusammen mit seinen beiden Müttern, Bhārata, brachte Jarāsandha durch seine eigene Tapferkeit die Fürsten in seine Gewalt.
Wort für Wort
tapovanasthe pitari mātṛbhyāṃ saha bhārata jarāsaṃdhaḥ svavīryeṇa pārthivān akarod vaśe
Während sein Vater im Büßerwald weilte, zusammen mit seinen beiden Müttern, Bhārata, brachte Jarāsandha durch seine eigene Tapferkeit die Fürsten in seine Gewalt.