Quellen der Menschheit

Mahābhārata · Sabhāparva

Kapitel 57: Duryodhanavidurasaṃvādaḥ Duryodhanas Zorn gegen Vidura und dessen gefasste Erwiderung

Duryodhana weist Viduras Mahnungen grob zurück, wirft ihm Verrat und heimliche Parteinahme für die Pāṇḍavas vor und vergleicht ihn mit einer im eigenen Schoß genährten Schlange; er fordert ihn auf, sich aus fremden Angelegenheiten herauszuhalten oder zu gehen, wohin er wolle. Vidura erwidert mit gefasster Würde: Wahre Freunde seien selten und der Rat eines aufrichtigen, wenn auch unangenehmen Beraters mehr wert als Schmeichelei; er vergleicht Zorn mit einem bitteren, aber heilsamen Trank, den nur die Guten zu sich nehmen können, und schließt mit dem Wunsch nach Wohlergehen für Dhṛtarāṣṭra und dessen Söhne trotz allem.

duryodhana uvāca pareṣām eva yaśasā ślāghase tvaṃ sadā channaḥ kutsayan dhārtarāṣṭrān jānīmas tvāṃ vidura yatpriyas tvaṃ bālān ivāsmān avamanyase tvam

Duryodhana sprach: Du rühmst dich stets nur mit dem Ruhm anderer, indem du heimlich die Söhne des Dhṛtarāṣṭra herabsetzt; wir wissen, Vidura, wem du zugetan bist - du verachtest uns wie unmündige Kinder.

Wort für Wort
duryodhana uvāca pareṣām eva yaśasā ślāghase tvaṃ sadā channaḥ kutsayan dhārtarāṣṭrān jānīmas tvāṃ vidura yatpriyas tvaṃ bālān ivāsmān avamanyase tvam
Duryodhana sprach: Du rühmst dich stets nur mit dem Ruhm anderer, indem du heimlich die Söhne des Dhṛtarāṣṭra herabsetzt; wir wissen, Vidura, wem du zugetan bist - du verachtest uns wie unmündige Kinder.

suvijñeyaḥ puruṣo 'nyatrakāmo nindāpraśaṃse hi tathā yunakti jihvā manas te hṛdayaṃ nirvyanakti jyāyo nirāha manasaḥ prātikūlyam

Leicht zu erkennen ist ein Mann, dessen Verlangen anderswohin geht; denn er verbindet Tadel und Lob in solcher Weise. Deine Zunge offenbart dein Herz und deinen Sinn; sie verrät die Feindseligkeit deines Gemüts mehr, als dir bewusst ist.

Wort für Wort
suvijñeyaḥ puruṣo 'nyatrakāmo nindāpraśaṃse hi tathā yunakti jihvā manas te hṛdayaṃ nirvyanakti jyāyo nirāha manasaḥ prātikūlyam
Leicht zu erkennen ist ein Mann, dessen Verlangen anderswohin geht; denn er verbindet Tadel und Lob in solcher Weise. Deine Zunge offenbart dein Herz und deinen Sinn; sie verrät die Feindseligkeit deines Gemüts mehr, als dir bewusst ist.

utsaṅgena vyāla ivāhṛto 'si mārjāravat poṣakaṃ copahaṃsi bhartṛghnatvān na hi pāpīya āhus tasmāt kṣattaḥ kiṃ na bibheṣi pāpāt

Du bist wie eine Schlange, die man im Schoß aufgenommen hat, und wie eine Katze schadest du deinem eigenen Ernährer; man sagt, es gebe keine größere Sünde als den Verrat an dem, der einen ernährt hat - warum also, Kṣattṛ, fürchtest du diese Sünde nicht?

Wort für Wort
utsaṅgena vyāla ivāhṛto 'si mārjāravat poṣakaṃ copahaṃsi bhartṛghnatvān na hi pāpīya āhus tasmāt kṣattaḥ kiṃ na bibheṣi pāpāt
Du bist wie eine Schlange, die man im Schoß aufgenommen hat, und wie eine Katze schadest du deinem eigenen Ernährer; man sagt, es gebe keine größere Sünde als den Verrat an dem, der einen ernährt hat - warum also, Kṣattṛ, fürchtest du diese Sünde nicht?

jitvā śatrūn phalam āptaṃ mahan no māsmān kṣattaḥ paruṣāṇīha vocaḥ dviṣadbhis tvaṃ saṃprayogābhinandī muhur dveṣaṃ yāsi naḥ saṃpramohāt

Wir haben unsere Feinde besiegt und großen Gewinn erlangt; sprich uns nicht mit harten Worten an, Kṣattṛ. Du freust dich über die Verbindung mit unseren Feinden und wendest dich immer wieder aus Verblendung gegen uns in Feindschaft.

Wort für Wort
jitvā śatrūn phalam āptaṃ mahan no māsmān kṣattaḥ paruṣāṇīha vocaḥ dviṣadbhis tvaṃ saṃprayogābhinandī muhur dveṣaṃ yāsi naḥ saṃpramohāt
Wir haben unsere Feinde besiegt und großen Gewinn erlangt; sprich uns nicht mit harten Worten an, Kṣattṛ. Du freust dich über die Verbindung mit unseren Feinden und wendest dich immer wieder aus Verblendung gegen uns in Feindschaft.

amitratāṃ yāti naro 'kṣamaṃ bruvan nigūhate guhyam amitrasaṃstave tadāśritāpatrapā kiṃ na bādhate yad icchasi tvaṃ tad ihādya bhāṣase

Ein Mann, der Unangemessenes spricht, gerät in Feindschaft; wer die Geheimnisse verbirgt, während er die Feinde lobt - warum quält dich, der du auf sie vertraust, nicht die Scham? Du sprichst hier heute nur das aus, was du selbst wünschst.

Wort für Wort
amitratāṃ yāti naro 'kṣamaṃ bruvan nigūhate guhyam amitrasaṃstave tadāśritāpatrapā kiṃ na bādhate yad icchasi tvaṃ tad ihādya bhāṣase
Ein Mann, der Unangemessenes spricht, gerät in Feindschaft; wer die Geheimnisse verbirgt, während er die Feinde lobt - warum quält dich, der du auf sie vertraust, nicht die Scham? Du sprichst hier heute nur das aus, was du selbst wünschst.

mā no 'vamaṃsthā vidma manas tavedaṃ śikṣasva buddhiṃ sthavirāṇāṃ sakāśāt yaśo rakṣasva vidura saṃpraṇītaṃ mā vyāpṛtaḥ parakāryeṣu bhūs tvam

Verachte uns nicht - wir kennen deinen Sinn; lerne die Klugheit von den Alten. Bewahre den dir zugewachsenen Ruf, Vidura, und mische dich nicht in fremde Angelegenheiten ein.

Wort für Wort
mā no 'vamaṃsthā vidma manas tavedaṃ śikṣasva buddhiṃ sthavirāṇāṃ sakāśāt yaśo rakṣasva vidura saṃpraṇītaṃ mā vyāpṛtaḥ parakāryeṣu bhūs tvam
Verachte uns nicht - wir kennen deinen Sinn; lerne die Klugheit von den Alten. Bewahre den dir zugewachsenen Ruf, Vidura, und mische dich nicht in fremde Angelegenheiten ein.

ahaṃ karteti vidura māvamaṃsthā mā no nityaṃ paruṣāṇīha vocaḥ na tvāṃ pṛcchāmi vidura yad dhitaṃ me svasti kṣattar mā titikṣūn kṣiṇu tvam

'Ich bin der Handelnde' - so denke nicht geringschätzig von mir, Vidura; sprich uns nicht immerfort mit harten Worten an. Ich frage dich nicht, Vidura, was mir nützt; sei gesegnet, Kṣattṛ - quäle nicht die Geduldigen.

Wort für Wort
ahaṃ karteti vidura māvamaṃsthā mā no nityaṃ paruṣāṇīha vocaḥ na tvāṃ pṛcchāmi vidura yad dhitaṃ me svasti kṣattar mā titikṣūn kṣiṇu tvam
'Ich bin der Handelnde' - so denke nicht geringschätzig von mir, Vidura; sprich uns nicht immerfort mit harten Worten an. Ich frage dich nicht, Vidura, was mir nützt; sei gesegnet, Kṣattṛ - quäle nicht die Geduldigen.

ekaḥ śāstā na dvitīyo 'sti śāstā garbhe śayānaṃ puruṣaṃ śāsti śāstā tenānuśiṣṭaḥ pravaṇād ivāmbho yathā niyukto 'smi tathā vahāmi

Es gibt nur einen Lenker, keinen zweiten Lenker; der Lenker lenkt den Menschen schon, während er im Mutterleib liegt. Von ihm gelenkt, fließe ich, wie Wasser dem Gefälle folgt, wohin ich bestimmt bin.

Wort für Wort
ekaḥ śāstā na dvitīyo 'sti śāstā garbhe śayānaṃ puruṣaṃ śāsti śāstā tenānuśiṣṭaḥ pravaṇād ivāmbho yathā niyukto 'smi tathā vahāmi
Es gibt nur einen Lenker, keinen zweiten Lenker; der Lenker lenkt den Menschen schon, während er im Mutterleib liegt. Von ihm gelenkt, fließe ich, wie Wasser dem Gefälle folgt, wohin ich bestimmt bin.

bhinatti śirasā śailam ahiṃ bhojayate ca yaḥ sa eva tasya kurute kāryāṇām anuśāsanam

Wer sich mit dem Kopf an einem Felsen zerschlägt oder eine Schlange füttert - eben der allein bestimmt über seine eigenen Angelegenheiten.

Wort für Wort
bhinatti śirasā śailam ahiṃ bhojayate ca yaḥ sa eva tasya kurute kāryāṇām anuśāsanam
Wer sich mit dem Kopf an einem Felsen zerschlägt oder eine Schlange füttert - eben der allein bestimmt über seine eigenen Angelegenheiten.

yo balād anuśāstīha so 'mitraṃ tena vindati mitratām anuvṛttaṃ tu samupekṣeta paṇḍitaḥ

Wer hier mit Gewalt belehrt, gewinnt sich dadurch einen Feind; einen, der freiwillig folgt, sollte hingegen der Kluge gewähren lassen.

Wort für Wort
yo balād anuśāstīha so 'mitraṃ tena vindati mitratām anuvṛttaṃ tu samupekṣeta paṇḍitaḥ
Wer hier mit Gewalt belehrt, gewinnt sich dadurch einen Feind; einen, der freiwillig folgt, sollte hingegen der Kluge gewähren lassen.

pradīpya yaḥ pradīptāgniṃ prāk tvaran nābhidhāvati bhasmāpi na sa vindeta śiṣṭaṃ kva cana bhārata

Wer ein loderndes Feuer entfacht hat und nicht rechtzeitig eilends davonläuft, der findet am Ende nirgends auch nur Asche übrig, o Bhārata.

Wort für Wort
pradīpya yaḥ pradīptāgniṃ prāk tvaran nābhidhāvati bhasmāpi na sa vindeta śiṣṭaṃ kva cana bhārata
Wer ein loderndes Feuer entfacht hat und nicht rechtzeitig eilends davonläuft, der findet am Ende nirgends auch nur Asche übrig, o Bhārata.

na vāsayet pāravargyaṃ dviṣantaṃ viśeṣataḥ kṣattar ahitaṃ manuṣyam sa yatrecchasi vidura tatra gaccha susāntvitāpi hy asatī strī jahāti

Man sollte keinen zur gegnerischen Partei gehörigen, feindseligen Menschen bei sich wohnen lassen, zumal keinen einem selbst abträglichen, Kṣattṛ. Geh, Vidura, wohin du willst - auch eine untreue Frau verlässt ihren Mann, selbst wenn man sie noch so sehr besänftigt.

Wort für Wort
na vāsayet pāravargyaṃ dviṣantaṃ viśeṣataḥ kṣattar ahitaṃ manuṣyam sa yatrecchasi vidura tatra gaccha susāntvitāpi hy asatī strī jahāti
Man sollte keinen zur gegnerischen Partei gehörigen, feindseligen Menschen bei sich wohnen lassen, zumal keinen einem selbst abträglichen, Kṣattṛ. Geh, Vidura, wohin du willst - auch eine untreue Frau verlässt ihren Mann, selbst wenn man sie noch so sehr besänftigt.

vidura uvāca etāvatā ye puruṣaṃ tyajanti teṣāṃ sakhyam antavad brūhi rājan rājñāṃ hi cittāni pariplutāni sāntvaṃ dattvā musalair ghātayanti

Vidura sprach: Diejenigen, die einen Menschen aus solchem Grund verstoßen - sage, o König, dass deren Freundschaft ein Ende hat; denn die Gemüter der Könige sind unbeständig: Sie geben freundliche Worte und schlagen dann mit Keulen zu.

Wort für Wort
vidura uvāca etāvatā ye puruṣaṃ tyajanti teṣāṃ sakhyam antavad brūhi rājan rājñāṃ hi cittāni pariplutāni sāntvaṃ dattvā musalair ghātayanti
Vidura sprach: Diejenigen, die einen Menschen aus solchem Grund verstoßen - sage, o König, dass deren Freundschaft ein Ende hat; denn die Gemüter der Könige sind unbeständig: Sie geben freundliche Worte und schlagen dann mit Keulen zu.

abālas tvaṃ manyase rājaputra bālo 'ham ity eva sumandabuddhe yaḥ sauhṛde puruṣaṃ sthāpayitvā paścād enaṃ dūṣayate sa bālaḥ

Du hältst dich für nicht kindisch, Königssohn, und mich für kindisch, du von schwachem Verstand; doch wer einen Menschen zuerst in Freundschaft aufnimmt und ihn danach verunglimpft, der ist der Kindische.

Wort für Wort
abālas tvaṃ manyase rājaputra bālo 'ham ity eva sumandabuddhe yaḥ sauhṛde puruṣaṃ sthāpayitvā paścād enaṃ dūṣayate sa bālaḥ
Du hältst dich für nicht kindisch, Königssohn, und mich für kindisch, du von schwachem Verstand; doch wer einen Menschen zuerst in Freundschaft aufnimmt und ihn danach verunglimpft, der ist der Kindische.

na śreyase nīyate mandabuddhiḥ strī śrotriyasyeva gṛhe praduṣṭā dhruvaṃ na roced bharatarṣabhasya patiḥ kumāryā iva ṣaṣṭivarṣaḥ

Der Schwachsinnige wird nicht zum Guten geführt, wie eine im Haus eines Vedagelehrten verdorbene Frau; gewiss wird es dem Stier der Bharatas nicht gefallen, wie einem jungen Mädchen ein sechzigjähriger Gatte nicht gefällt.

Wort für Wort
na śreyase nīyate mandabuddhiḥ strī śrotriyasyeva gṛhe praduṣṭā dhruvaṃ na roced bharatarṣabhasya patiḥ kumāryā iva ṣaṣṭivarṣaḥ
Der Schwachsinnige wird nicht zum Guten geführt, wie eine im Haus eines Vedagelehrten verdorbene Frau; gewiss wird es dem Stier der Bharatas nicht gefallen, wie einem jungen Mädchen ein sechzigjähriger Gatte nicht gefällt.

[Anm.: Der Vergleich ist im Sanskrit knapp und bildhaft; der genaue Sinn bleibt etwas unklar.]

anupriyaṃ ced anukāṅkṣase tvaṃ sarveṣu kāryeṣu hitāhiteṣu striyaś ca rājañ jaḍapaṅgukāṃś ca pṛccha tvaṃ vai tādṛśāṃś caiva mūḍhān

Wenn du in allen Angelegenheiten, ob nützlich oder schädlich, nur nach angenehmen Worten verlangst, o König, dann befrage doch Frauen, Schwachsinnige, Lahme und ebensolche Toren.

Wort für Wort
anupriyaṃ ced anukāṅkṣase tvaṃ sarveṣu kāryeṣu hitāhiteṣu striyaś ca rājañ jaḍapaṅgukāṃś ca pṛccha tvaṃ vai tādṛśāṃś caiva mūḍhān
Wenn du in allen Angelegenheiten, ob nützlich oder schädlich, nur nach angenehmen Worten verlangst, o König, dann befrage doch Frauen, Schwachsinnige, Lahme und ebensolche Toren.

labhyaḥ khalu prātipīya naro 'nupriyavāg iha apriyasya tu pathyasya vaktā śrotā ca durlabhaḥ

Leicht findet man ja, Nachkomme des Pratīpa, einen Mann, der angenehme Worte spricht; doch schwer zu finden ist ein Sprecher wie ein Hörer von unangenehmen, aber heilsamen Worten.

Wort für Wort
labhyaḥ khalu prātipīya naro 'nupriyavāg iha apriyasya tu pathyasya vaktā śrotā ca durlabhaḥ
Leicht findet man ja, Nachkomme des Pratīpa, einen Mann, der angenehme Worte spricht; doch schwer zu finden ist ein Sprecher wie ein Hörer von unangenehmen, aber heilsamen Worten.

yas tu dharme parāśvasya hitvā bhartuḥ priyāpriye apriyāṇy āha pathyāni tena rājā sahāyavān

Wer aber, im Vertrauen auf das Dharma, ohne Rücksicht auf das, was seinem Herrn angenehm oder unangenehm ist, unangenehme, aber heilsame Worte spricht - durch einen solchen Berater hat ein König wahren Beistand.

Wort für Wort
yas tu dharme parāśvasya hitvā bhartuḥ priyāpriye apriyāṇy āha pathyāni tena rājā sahāyavān
Wer aber, im Vertrauen auf das Dharma, ohne Rücksicht auf das, was seinem Herrn angenehm oder unangenehm ist, unangenehme, aber heilsame Worte spricht - durch einen solchen Berater hat ein König wahren Beistand.

avyādhijaṃ kaṭukaṃ tīkṣṇam uṣṇaṃ yaśomuṣaṃ paruṣaṃ pūtigandhi satāṃ peyaṃ yan na pibanty asanto manyuṃ mahārāja piba praśāmya

Trinke, Großkönig, besänftigend, den Zorn - jenen bitteren, scharfen, heißen Trank, der nicht von Krankheit herrührt, den ruhmraubenden, harten, übelriechenden Trank, den die Guten trinken können, den Schlechte hingegen nicht zu trinken vermögen.

Wort für Wort
avyādhijaṃ kaṭukaṃ tīkṣṇam uṣṇaṃ yaśomuṣaṃ paruṣaṃ pūtigandhi satāṃ peyaṃ yan na pibanty asanto manyuṃ mahārāja piba praśāmya
Trinke, Großkönig, besänftigend, den Zorn - jenen bitteren, scharfen, heißen Trank, der nicht von Krankheit herrührt, den ruhmraubenden, harten, übelriechenden Trank, den die Guten trinken können, den Schlechte hingegen nicht zu trinken vermögen.

vaicitravīryasya yaśo dhanaṃ ca vāñchāmy ahaṃ sahaputrasya śaśvat yathā tathā vo 'stu namaś ca vo 'stu mamāpi ca svasti diśantu viprāḥ

Ich wünsche stets Ruhm und Reichtum für den Sohn des Vicitravīrya (Dhṛtarāṣṭra) samt seinen Söhnen; wie dem auch sei, euch sei Verehrung, und mir mögen die Brahmanen Segen gewähren.

Wort für Wort
vaicitravīryasya yaśo dhanaṃ ca vāñchāmy ahaṃ sahaputrasya śaśvat yathā tathā vo 'stu namaś ca vo 'stu mamāpi ca svasti diśantu viprāḥ
Ich wünsche stets Ruhm und Reichtum für den Sohn des Vicitravīrya (Dhṛtarāṣṭra) samt seinen Söhnen; wie dem auch sei, euch sei Verehrung, und mir mögen die Brahmanen Segen gewähren.

āśīviṣān netraviṣān kopayen na tu paṇḍitaḥ evaṃ te 'haṃ vadāmīdaṃ prayataḥ kurunandana

Giftige Schlangen und solche mit Blickgift sollte ein Kluger nicht erzürnen; so spreche ich, bemüht, zu dir, Freude der Kurus.

Wort für Wort
āśīviṣān netraviṣān kopayen na tu paṇḍitaḥ evaṃ te 'haṃ vadāmīdaṃ prayataḥ kurunandana
Giftige Schlangen und solche mit Blickgift sollte ein Kluger nicht erzürnen; so spreche ich, bemüht, zu dir, Freude der Kurus.

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