Kapitel 21: Bhīmajarāsaṃdhayuddham
Der Ringkampf zwischen Bhīma und Jarāsandha
Jarāsandha wählt Bhīmasena zum Kampfgegner. Nach rituellen Vorbereitungen beginnt ein gewaltiger, vierzehn Tage und Nächte ununterbrochen währender Ringkampf zwischen den beiden Starken. Als Jarāsandha in der Nacht des vierzehnten Tages erschöpft nachlässt, mahnt Kṛṣṇa Bhīma, einen erschöpften Feind nicht zu bedrängen - ein verschlüsselter Hinweis, mit dem er Bhīma zugleich Jarāsandhas verborgene Schwachstelle andeutet. Bhīma erkennt den Wink und fasst den Entschluss, Jarāsandha endgültig zu bezwingen.
tatas tau naraśārdūlau bāhuśastrau samīyatuḥ vīrau paramasaṃhṛṣṭāv anyonyajayakāṅkṣiṇau
Da trafen jene beiden Tiger unter den Männern, mit den Armen als Waffe, aufeinander, die Helden, höchst erfreut, jeder auf den Sieg über den anderen bedacht.
Wort für Wort
tatas tau naraśārdūlau bāhuśastrau samīyatuḥ vīrau paramasaṃhṛṣṭāv anyonyajayakāṅkṣiṇau
Da trafen jene beiden Tiger unter den Männern, mit den Armen als Waffe, aufeinander, die Helden, höchst erfreut, jeder auf den Sieg über den anderen bedacht.
Beide, höchst erfreut, beide von überragender Kraft, jeder bestrebt, die Schwachstelle des anderen zu finden, jeder auf den Sieg über den anderen bedacht,
Beide, höchst erfreut, beide von überragender Kraft, jeder bestrebt, die Schwachstelle des anderen zu finden, jeder auf den Sieg über den anderen bedacht,
nachdem sie das Volk aus Furcht zurückgedrängt hatten, fand der Kampf an abgelegener Stelle statt, zwischen den beiden Starken, o König, wie einst zwischen Vṛtra und Vāsava.
nachdem sie das Volk aus Furcht zurückgedrängt hatten, fand der Kampf an abgelegener Stelle statt, zwischen den beiden Starken, o König, wie einst zwischen Vṛtra und Vāsava.
tad vṛttaṃ tu trayodaśyāṃ samavetaṃ mahātmanoḥ caturdaśyāṃ niśāyāṃ tu nivṛtto māgadhaḥ klamāt
Der Kampf der beiden Großherzigen, am dreizehnten Tag begonnen, dauerte an; doch in der Nacht des vierzehnten Tages ließ der Māgadha aus Erschöpfung nach.
Wort für Wort
tad vṛttaṃ tu trayodaśyāṃ samavetaṃ mahātmanoḥ caturdaśyāṃ niśāyāṃ tu nivṛtto māgadhaḥ klamāt
Der Kampf der beiden Großherzigen, am dreizehnten Tag begonnen, dauerte an; doch in der Nacht des vierzehnten Tages ließ der Māgadha aus Erschöpfung nach.
'Deshalb, Sohn der Kuntī, sollst du diesen Herrscher der Menschen nicht weiter bedrängen; kämpfe mit ihm gleichmäßig, mit deinen Armen, Stier der Bharatas.'
'Deshalb, Sohn der Kuntī, sollst du diesen Herrscher der Menschen nicht weiter bedrängen; kämpfe mit ihm gleichmäßig, mit deinen Armen, Stier der Bharatas.'
evam uktaḥ sa kṛṣṇena pāṇḍavaḥ paravīrahā jarāsaṃdhasya tad randhraṃ jñātvā cakre matiṃ vadhe
So von Kṛṣṇa angesprochen, erkannte der Pāṇḍava, der Vernichter feindlicher Helden, Jarāsandhas Schwachstelle und fasste den Entschluss zu seiner Tötung.
Wort für Wort
evam uktaḥ sa kṛṣṇena pāṇḍavaḥ paravīrahā jarāsaṃdhasya tad randhraṃ jñātvā cakre matiṃ vadhe
So von Kṛṣṇa angesprochen, erkannte der Pāṇḍava, der Vernichter feindlicher Helden, Jarāsandhas Schwachstelle und fasste den Entschluss zu seiner Tötung.