Steig auf das Lager, wohlgesinnt; / hier zeuge Nachkommen für diesen Gatten. / Wie Indrāṇī gut erwacht, erwachend, / glanzgewaltig, sei wach vor den Morgenröten.
Die Götter legten sich zuerst hin / und berührten die Gattin, Leiber mit Leibern. / Wie Sūryā, Frau, vielgestaltig in Größe, / kinderreich, sei dem Gatten Heil.
ud īrṣvātaḥ pativatnī hy eṣā / viśvāvasuṃ namasā gīrbhir īḍe | / jāmim iccha pitṛṣadaṃ nyaktāṃ / sa te bhāgo januṣā tasya viddhi ||
Steh auf von hier: diese hat einen Gatten; / Viśvāvasu rufe ich mit Verneigung und Liedern an. / Suche eine Schwester, die im Vaterhaus sitzt, gesalbt; / das ist dein Anteil von Geburt, erkenne ihn.
yā apsarasaḥ sadhamādaṃ madanty / antarā havirdhānaṃ sūryaṃ ca | / tās te janitram abhi tāḥ parehi / namas te gandharva rtunā kṛṇomi ||
Die Apsarasen, die im gemeinsamen Sitz sich freuen, / zwischen dem Opfergefäß-Wagen (havirdhāna) und der Sonne: / zu ihnen [gehört] deine Geburtsstätte, zu ihnen geh fort. / Verneigung dir, Gandharva, mache ich zur [rechten] Zeit.
namo ghandharvasya manase / namo bhāmāya cakṣuṣe ca kṛṇmaḥ | / viśvāvaso namo brahmaṇā te kṛṇomy / abhi jāyā apsarasaḥ parehi ||
Verneigung dem Sinn des Gandharva, / Verneigung machen wir dem funkelnden Auge; / Viśvāvasu, Verneigung mache ich dir mit Gebet; / geh fort zu den Apsarasen, den Gattinnen.
rāyā vayaṃ sumanasaḥ syāma- / -ud ito gandharvam āvīvṛtāma | / agan sa devaḥ paramaṃ sadhastham Bhatt. agaṃ sa / aganma vayaṃ pratiranta āyuḥ ||
Mit Reichtum möchten wir wohlgesinnt sein; / von hier haben wir den Gandharva weggewendet. / Er ging zu seinem höchsten Sitz; / wir gingen fort, das Leben verlängernd.
Vereint euch, ihr Eltern, zur rechten Zeit; / Vater und Mutter werdet zum Samen. / Mann, lass diese Frau [das Lager] besteigen; / erzeugt Nachkommen, hier euch erfreuend.
Euch beiden soll Prajāpati Nachkommen erzeugen; / Tag und Nacht soll Aryaman [euch] salben. / Ohne Unheil, glückverheißend mögen wir in die Gattenwelt eintreten; / sei uns Heil, dem Zweifüßer, Heil dem Vierfüßer.
Sie, die Heilvollste, Pūṣan, rege an, / in die die Menschen den Samen streuen, / die uns verlangend die Schenkel auseinanderlegt, / in die wir verlangend den Penis stoßen.
Steig auf, lege die Hand an den Schenkel, / umarme die Gattin, wohlgesinnt. / Erzeugt Nachkommen, gedeiht hier, [mehrt] Reichtum; / langes Leben soll Savitar euch machen.