Den dich die gesprenkelte Stute am Wagen zieht, / die fleckige, rote: / schön fährst du, die Wasser freigebend. / Damit, Brahmaṇaspati, lass diesen / den höchsten Aufstieg aufsteigen.
Dem Rohita ergeben ist Rohiṇī, die Herrin, / die Gutgeflügelte, Große, Glanzreiche. / Mit ihr wollen wir Kraftpreise gewinnen, die Vielgestaltige; / mit ihr wollen wir die Heere der Stämme überwinden.
Dies ist der Sitz der Rohiṇī des Rohita; / dies der Weg, auf dem die Gesprenkelte geht. / Die Gandharvas, Kaśyapas führen sie hinauf; / die Seher behüten sie ohne Unachtsamkeit.
Die Rosse der Sonne, fahl, mit Bannern, / ziehen stets, unsterblich, den Wagen mühelos. / Rohita, Ghee trinkend, strahlend: / der Gott hat den Himmel und die Gesprenkelte durchdrungen.
yo rohito vṛṣabhas tigmaśṛṅgaḥ / pary agniṃ pari sūryaṃ babhūva | / yo viṣṭabhnāti pṛthivīṃ divaṃ ca / tasmād devā adhi sṛṣṭīḥ sṛjante ||
Rohita, der Stier, scharfhörnig, / der Agni ringsum, die Sonne ringsum umfasste, / der Erde und Himmel stützt: / von ihm aus lassen die Götter die Schöpfungen entstehen.
vi mimīṣva payasvatīṃ ghṛtācīṃ / devānāṃ dhenur anapaspṛg eṣā | / indraḥ somaṃ pibatu kṣemo astv / agniḥ pra stautu vi mṛdho nudasva ||
Miss [sie] ab, die milchreiche, ghee-erfüllte: / dies ist die Kuh der Götter, unberührbar. / Indra soll Soma trinken, Sicherheit soll sein; / Agni soll preisen; treibe die Feinde weg.
Agni, lass den Nebenbuhler unter uns fallen, / quäle den aufschwellenden Verwandten, Bṛhaspati. / Indra und Agni, Mitra und Varuṇa: / unten sollen fallen die, die [uns] nicht zurückgrollen [können].