Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 18

Hymne 18.45 Segen für Rede, Gehör und Rang

nir durarmaṇya ūrjā madhumatī vāṅ madhumatī stha | / madumatīṃ vācam udeyaṃ vāco 'haṃ mā yavam | / adabdho me gopā adabdho gopīthaḥ | / suśrutau karṇau bhadraśrutau karṇau bhadraṃ ślokaṃ śrūyāsam | / upaśrutiś ca mānuśrutiś ca mā hāsiṣṭāṃ / sauparṇaṃ cakṣur ajasraṃ jyotiḥ | / ṛṣīṇāṃ prastaro 'si namo daivāya prastarāya | / mūrdhāhaṃ rayīṇāṃ mūrdhāhaṃ samānānāṃ bhūyāsam ||

Hinaus aus den Widrigkeiten [?], mit Kraft: honigsüß ist die Rede, honigsüß seid ihr. / Honigsüße Rede möchte ich sprechen; von der Rede möchte ich nicht getrennt werden. / Unversehrt sei mein Hüter, unversehrt mein Beschützer. / Gut hörend seien die Ohren, Glück hörend die Ohren; Glückliches Rühmen möchte ich hören. / Upaśruti (Lauschen) und Mānuśruti (Nachhören) sollen mich nicht verlassen. / Das Auge des Suparṇa, das unaufhörliche Licht. / Du bist der Streuhalm (prastara) der Ṛṣis; Verehrung dem göttlichen Streubündel! / Haupt der Reichtümer möchte ich sein, Haupt der Gleichen möchte ich sein.