Aufrecht steht Rohita am Firmament, / alle Gestalten erzeugend, der junge Seher. / Mit scharfem Licht leuchtet Agni auf, / im dritten Rad, im Raum, die Lieben.
sahasraśṛṅgo vṛṣabho jātavedā / ghṛtāhutaḥ somapṛṣṭhaḥ suvīraḥ | / mā mā hāsīn nāthito net tvā jahāni Bhatt. ne(t)tvā / gopoṣaṃ ca me vīrapoṣaṃ ca dhehi ||
Tausendhörnig, Stier, Jātavedas, / ghee-geopfert, Soma-rückig, heldenreich: / verlass mich nicht, den Bittenden; / dass ich dich nicht verlasse! / Rinderfülle und Heldenfülle verleihe mir.
Rohita ist der Erzeuger und der Mund des Opfers; / dem Rohita opfere ich mit Rede, Gehör und Geist. / Zu Rohita gehen die Götter, wohlgesinnt; / er soll mich durch Aufstiege zum Zusammensein aufsteigen lassen.
Rohita hat das Opfer für Viśvakarman geordnet; / daher sind diese Glutkräfte zu mir gekommen. / Ich will dir deinen Nabel nennen, / in der Kraft der Welt, oben.
Zu dir stieg Bṛhatī auf, auch Paṅkti, / zu dir der Höcker mit Glanz, Allwissender; / zu dir stieg Uṣṇih auf, die Silbe, der Vaṣaṭ-Ruf; / zu dir stieg Rohita auf, zusammen mit dem Samen.
Dieser kleidet sich in den Schoß der Erde, / in den Himmel, dieser in den Luftraum. / Dieser hat vom Gipfel des Bradhna aus / die Lichtwelten erreicht.
vācaspate pṛthivī naḥ syonā / syonā yonis talpā suśevā | Bhatt. (syonā) in brackets / ihaiva prāṇaḥ sakye no astu / taṃ tvā parameṣṭhin pary agnir varcasā dadhātu ||
Herr der Rede, unsere Erde sei freundlich, / freundlich der Schoß, das Lager gut. / Hier nur soll der Atem in Freundschaft mit uns sein; / dich, Parameṣṭhin, soll Agni mit Glanz umgeben.
vācaspata ṛtavaḥ pañca Bhatt. vācaspate (without sandhi) / vaiśvakarmaṇāḥ pari ye babhūvuḥ | / (…) see 7c / (…) pari rohito varcasā dadhātu || see 7d
Herr der Rede, die fünf Jahreszeiten, die zu Viśvakarman gehören, / die ringsum entstanden sind: / (Hier nur soll der Atem in Freundschaft mit uns sein;) / (dich, Parameṣṭhin,) soll Rohita mit Glanz umgeben.
vācaspate saumanasaṃ manaś ca / goṣṭhe no gā ramaya yoniṣu prajām | / ihaiva prāṇaḥ sakhye no astu / taṃ tvā parameṣṭhin pary ahaṃ varcasā dadhāmi ||
Herr der Rede, Wohlwollen und Sinn: / lass im Kuhstall die Kühe ruhen, in den Schößen die Nachkommenschaft. / Hier nur soll der Atem in Freundschaft mit uns sein; / dich, Parameṣṭhin, umgebe ich mit Glanz.
Es umgebe dich der Gott Savitar, Agni, / mit Glanz Mitra und Varuṇa. / Alle Feindschaften vertreibend, steh auf, / mache dieses Reich reich an Wahrheit/Fülle.