idam id vā u nāparaṃ / jarasīta utāparam | / jāyā patim iva vāsasā- / -abhy enaṃ bhūma ūrṇuhi ||
Dies ist es ja, nichts Anderes; / und auch später soll er altern [?]. / Wie eine Gattin den Gatten mit dem Gewand, / so bedecke ihn, Erde.
Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 18
idam id vā u nāparaṃ / jarasīta utāparam | / jāyā patim iva vāsasā- / -abhy enaṃ bhūma ūrṇuhi ||
Dies ist es ja, nichts Anderes; / und auch später soll er altern [?]. / Wie eine Gattin den Gatten mit dem Gewand, / so bedecke ihn, Erde.
abhi tvorṇomi pṛthivyā / mātur vastreṇa bhadrayā | / jīveṣu bhadraṃ tan mayi / svadhā pitṛṣv amā tava ||
Ich bedecke dich mit der Erde, der Mutter, / mit ihrem heilvollen Gewand. / Das Heil unter den Lebenden sei bei mir; / die Svadhā bei den Vätern sei zusammen [mit dir] die deine (amā tava).
agnīṣomā pathikṛtā syonaṃ / devebhyo ratnaṃ dadhatur vi lokam | / upa preṣyatāṃ pūṣaṇaṃ yo jahāty / akto yānaiḥ pathibhis tatra gacchatu ||
Agni und Soma, die Wegebahner, / haben den Göttern einen angenehmen Schatz, [einen freien] Raum geschaffen. / Man soll [ihn] zu Pūṣan hinsenden (?), der [ihn] nicht im Stich lässt [?]: / gesalbt/ ausgerüstet soll er dort auf den Fahrwegen gehen.
pūṣā tvetaś cyāvayatu pra vidvān / anaṣṭapaśur bhuvanasya gopāḥ | / sa tvaitebhyaḥ pari dadat pitṛbhyo Bhatt. dada(t) / agnir devebhyaḥ suvidatryebhyaḥ ||
Pūṣan, der Wissende, soll dich von hier fortbewegen, / der Hirte der Welt mit unverlorenem Vieh. / Er soll dich diesen Vätern übergeben, / Agni den gutkundigen Göttern.
āyur viśvāyuḥ pari pātu tvā / pūṣā tvā pātu prapathe purastāt | / yatrāsate sukṛto yatra te yayus / tatra tvā devaḥ savitā dadhātu ||
Das Leben, das ganze Leben, soll dich schützen; / Pūṣan soll dich schützen auf dem Vorweg, vorn. / Wo die Rechtschaffenen sitzen, wo deine [Vorfahren] hingegangen sind, / dort soll Gott Savitar dich niedersetzen.
idaṃ tvā vāsaḥ prathamaṃ na āgann Bhatt. āgant (misprint?) / apaitad ūha yad ihābibhaḥ purā | / iṣṭāpūrtam anu saṃ krāma vidvān / yatra te gacchaṃ bahudhā tatra gaccha ||
Dieses Gewand ist als erstes zu uns gekommen; / dies trage weg, was du hier zuvor getragen hast. / Dem Geopferten und Gespendeten (iṣṭāpūrta) folge, wissend, [geh] zusammen; / wo dein ‚gacchaṃ‘ [?] vielfach ist, dort gehe hin.
imau yunajmi te vahnī / asunītaye netavai | / tābhyāṃ yamasya sādanaṃ / samitiṃ copa gacchatāt ||
Diese beiden Zugtiere spanne ich für dich an, / um dich zum Lebensgeist (asunīti) zu führen. / Mit ihnen geh zu Yamas Sitz / und zur Versammlung.
agner varma pari gobhir vyayasva / saṃ prorṇuṣva pīvasā medhasā ca | / net tvā dhṛṣṇur harasā jarhṛṣāṇo / dadhṛg vidhakṣyan nyaṅkhayātai ||
Nimm Agnis Panzer, hülle dich in Rinder(leder), / umhülle dich mit Fett und Mark. / Damit nicht der Kühne, in seiner Glut frohlockend, / der Dreiste, dich verbrennen wollend, dich niederwerfe (nyaṅkhayātai) [?].
dhanur hastād ādadāno mṛtasya / saha kṣatreṇa varcasā balena | Bhatt. saṃ ha … valena / atraiva tvam iha vayaṃ suvīrā / viśvā mṛdho abhimatīr jayema ||
Den Bogen aus der Hand des Toten nehmend, / samt Herrschaft, Glanz und Kraft: / eben dort [bleibe] du, hier wir, gut mit Männern versehen; / alle Feindseligkeiten und Anschläge wollen wir besiegen.
daṇḍaṃ hastād ādadāno mṛtasya / saha śrotreṇa varcasā balena | / samāgṛbhāya vasu bhūri puṣṭam / arvāṅ tvam ehy abhi jīvalokam ||
Den Stab aus der Hand des Toten nehmend, / samt Hörkraft (śrotra) [?], Glanz und Kraft: / raffe viel Gut, reichliche Fülle zusammen; / komm herüber hierher zur Welt der Lebenden.
iyaṃ nārī patilokaṃ gṛṇānā / ni padyata upa tvā martya pretam | / dharmaṃ purāṇam anupālayantī / tasyai prajāṃ draviṇaṃ ceha dhehi ||
Diese Frau hier, die Welt des Gatten erwählend, / legt sich zu dir, dem Verstorbenen, nieder, / den alten Brauch (dharma) bewahrend. / Ihr verleihe hier Nachkommenschaft und Besitz.
ud īrṣvā nāry abhi jīvalokaṃ / gātāsum enaṃ tam upa śeṣa ehi | / hastagrābhasya dadhiṣos tavedaṃ / patyur janitvam abhi saṃ babhūvitha ||
Steh auf, Frau, zur Welt der Lebenden; / du liegst bei diesem, dessen Atem gegangen ist; komm herbei. / Du bist zu dieser Gattenschaft (janitvam) gelangt / für den Gatten, der deine Hand ergriff und dich begehrte.