Das bunte Banner der Götter, [ihr] Antlitz, / lichtvoll, den Himmelsrichtungen zugewandt: Sūrya aufgehend; / der Tagmacher hat mit [seinem] Glanz die Finsternisse, / alle Widrigkeiten überschritten, der Helle.
Das bunte Antlitz der Götter ist aufgegangen, / das Auge Mitras, Varuṇas, Agnis; / er hat Himmel und Erde und den Luftraum erfüllt: / Sūrya ist das Selbst des Beweglichen und des Stehenden.
Hoch fliegend, den rötlichen Schönvogel, / mitten im Himmel den Durchdringenden, Strahlenden: / möchten wir dich sehen, Savitar, den sie so nennen, / das unaufhörliche Licht, das Atri fand.
divas pṛṣṭhe dhāvamānaṃ suparṇam / adityāḥ putraṃ nāthakāma upa yāmi bhītaḥ | Bhatt. yāma; yāmi with ŚS / sa naḥ sūrya pra tira dīrgham āyur / mā riṣāma sumatau te syāma ||
Auf dem Rücken des Himmels rennend, den Schönvogel, / den Sohn der Aditi, gehe ich hilfebegehrend, furchtsam an. / Er, unser Sūrya, verlängere [uns] das lange Leben; / wir wollen nicht zu Schaden kommen, mögen in deiner Gunst sein.
Die tausendtägige Ausdehnung [haben] seine ausgespannten Flügel, / des gelben Schwans, der zum Himmel fliegt; / er, alle Götter an die Brust nehmend, / geht alle Wesen überschauend.