Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 18

Hymne 18.4 Segen für Rinder und Braut, Wasser, Gattenhaus

ihed asātha na paro gamātha- / -imaṃ gāvaḥ prajayā vardhayātha | / śubhaṃ yatīr usriyāḥ somavarcaso / viśve devāḥ krann iha vo manāṃsi ||

Hier sollt ihr bleiben, nicht weiter gehen; diesen [Mann] fördert mit Nachkommen, ihr Rinder. / Ihr schön daherkommenden Kühe, Soma-glänzenden: / alle Götter haben hier euren Sinn gewendet.

imaṃ gāvaḥ prajayā saṃ viśadhvam / ayaṃ devānāṃ na mināti bhāgam | / asmai vaḥ pūṣā marutaś ca sarve / asmai vo dhātā savitā suvāti ||

In diesen [Mann], ihr Rinder, tretet mit Nachkommen ein. / Dieser schmälert nicht den Anteil der Götter. / Ihm [sollen] euch Pūṣan und alle Maruts, / ihm Dhātar und Savitar [Gutes] zusprechen.

anṛkṣarā ṛjavaḥ santu panthāno / yebhiḥ sakhāyo yanti no vareyam | / saṃ bhagena sam aryamṇā / saṃ dhātā sṛjatu varcasā naḥ ||

Dornenlos und gerade sollen die Wege sein, / auf denen die Freunde zu unserer Werbung kommen. / Mit Bhaga, mit Aryaman, / mit Dhātar vereine er uns mit Glanz.

yena mahānagnyā jaghanam / aśvinā yena vā sūrā | / yenākṣā abhyaṣicyanta / tenemāṃ varcasāvatam ||

Womit der Mahānagnī das Gesäß [begabt wurde], ihr Aśvins, / oder womit die Sūrā, / womit die Würfel/Achsen benetzt wurden: / damit begabt diese hier mit Glanz.

yad varco akṣeṣu / sūrāyāṃ ca yad āhitam | / yad goṣv aśvinā varcas / tenemāṃ varcasāvatam ||

Der Glanz, der in den Würfeln/Achsen ist / und der in Sūryā gelegt ist, / der Glanz in den Rindern, ihr Aśvins: / damit begabt diese hier mit Glanz.

yo anidhmo dīdāyāpsv antar / yaṃ viprāsa īḍate adhvareṣu | / apān napān madhumatīr apo dā / yābhir indro vāvṛdhe vīryāvān ||

Der ohne Brennholz in den Wassern leuchtet, / den die Redekundigen bei den Opfern anrufen: / Apām Napāt, gib die honigreichen Wasser, / mit denen Indra, der Kraftvolle, erstarkte.

idam ahaṃ ruśantaṃ grābhaṃ / tānūdūṣim apa nudāmi | / yaḥ śico bhadro rocānas / tam ud acāmi ||

Diesen glänzenden Griff, der den Leib verdirbt, / stoße ich weg; / wer hell/rein ist, gut und leuchtend, / den nehme ich [in mich] auf (schlürfe ich auf).

asyai harantu stapanaṃ brāhmaṇā / avīraghnīr ud acantv āpaḥ | / aryamṇo agniṃ pary etu kṣipraṃ / pratīkṣante śvaśuro devaraś ca ||

Für sie sollen die Brahmanen das Übergießen (stapana) herbeibringen; / die nicht männertötenden Wasser sollen [sie] übergießen. / Aryamans Feuer möge rasch umkreist werden; / es erwarten [sie] der Schwiegervater und der Schwager.

śaṃ te hiraṇyaṃ śam u santv āpaḥ / śaṃ methir bhavatu śaṃ yugasya tardma | / śaṃ ta āpaḥ śatapavitrā bhavantu / śaṃ patyā tanvaṃ saṃ spṛśasva ||

Heil dir das Gold, Heil sollen die Wasser sein; / Heil sei der Pfosten (methi), Heil der Joch-Zapfen (tardma); / Heil seien dir die hundertfach reinigenden Wasser; / mit dem Gatten vereinige dich leiblich.

yathā sindhur nadīnāṃ / sāmrājyaṃ suṣuve vṛṣā | / evā tvaṃ samrājñy edhi / patyur astaṃ paretya ||

Wie der Sindhu über die Flüsse / die Oberherrschaft erzeugt hat, der Stier, / so sei du Oberherrin, / wenn du zum Haus des Gatten gegangen bist.