avācīnān ava jahi- / -indra vajreṇa bāhumān | / adhā sapatnān mamakān / agnes tejobhir ā dade ||
Die Abwärtsgewandten schlage nieder, Indra, mit dem Vajra, du Armstarker! / Dann nehme ich meine Nebenbuhler / mit den Glutkräften Agnis an mich.
Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 18
avācīnān ava jahi- / -indra vajreṇa bāhumān | / adhā sapatnān mamakān / agnes tejobhir ā dade ||
Die Abwärtsgewandten schlage nieder, Indra, mit dem Vajra, du Armstarker! / Dann nehme ich meine Nebenbuhler / mit den Glutkräften Agnis an mich.
udyan tvaṃ deva sūrya / sapatnān me +'dharān kṛṇu | Bhatt. medharāṃ (⟨ rān) / avainān aśmanā jahi Bhatt. aśmi(⟨ śma*)nā / te yantv adhamaṃ tamaḥ ||
Aufgehend, Gott Sūrya, mache meine Nebenbuhler zu den Niedrigeren; / schlage sie dann mit dem Stein nieder; / in die unterste Finsternis sollen sie gehen.
vatso virājo vṛṣabho matīnām / ā ruroha śukrapṛṣṭho 'ntarikṣam | / ghṛteṇārkam abhy arcanti vatsaṃ / brahma santaṃ brahmaṇā vardhayantu ||
Das Kalb der Virāj, der Stier der Gebete, / stieg hinauf in den Luftraum, der Hellrückige. / Mit Schmelzbutter besingen sie das Kalb mit dem Lied; / das Brahman, das (schon) ist, sollen sie durch das Brahman stärken.
divaṃ ca roha pṛthivīṃ ca roha / rāṣṭraṃ ca roha draviṇaṃ ca roha | / prajāṃ ca rohāmṛtaṃ ca roha / rohitena tanvaṃ saṃ spṛśasva ||
Steige zum Himmel auf und steige zur Erde auf, / steige zur Herrschaft auf und steige zum Reichtum auf; / zur Nachkommenschaft steige auf und zur Unsterblichkeit steige auf; / mit Rohita berühre [deinen] Leib.
ye devā rāṣṭrabhṛto / 'bhito yanti sūryam | / tebhiṣ ṭe rohitaḥ saṃvidāno / rāṣṭraṃ dadhātu sumanasyamānaḥ ||
Die Götter, die Träger der Herrschaft, / die ringsum zur Sonne hin gehen — / mit diesen einträchtig soll Rohita dir / die Herrschaft verleihen, wohlgesinnt.
ut tvā yajñā brahmapūtā vahanty / adhvagato harayas tvā vahanti | / tiraḥ samudram ati rocase 'rṇavam ||
Empor tragen dich die vom Brahman geläuterten Opfer; / auf dem Weg gehend tragen dich die Falben. / Über das Meer hinweg, über die Flut hinweg leuchtest du.
rohite dyāvāpṛthivī adhi śrite Bhatt. rohito (⟨ te*) / vasujiti gojiti saṃjiti saṃdhanājiti | / sahasraṃ yasya draviṇāni sapta ca / voceyaṃ te nābhiṃ bhuvanasyādhi majmani || Bhatt. voca(⟨ ce)yante
Rohita, an dem Himmel und Erde sich stützen — [er ist] Gütergewinner, Rindergewinner, Zusammengewinner, Reichtumgewinner; / tausend sind seine Schätze und sieben dazu: / ich möchte dir verkünden den Nabel der Welt auf dem Gipfel [seiner] Größe.
yaśā yāsi pradiśo diśo 'nu / yaśāḥ paśūnām uta carṣaṇīnām | / yaśāḥ pṛthivyā adityā upasthe / 'ham asmi saviteva cāruḥ ||
Als Ruhm gehst du durch die Himmelsrichtungen und Zwischenrichtungen; / Ruhm bei den Tieren und bei den Menschen [wirst du]; / Ruhm im Schoß der Erde und der Aditi: / ich bin wie Savitar, strahlend schön.
amutra sann iha vettha- / -iha san tāni paśyati | / itaḥ paśyanti rocanaṃ / divi sūryaṃ vipaścitam ||
Dort seiend, weißt du das Hiesige; / hier seiend sieht man jenes. / Von hier aus sehen sie das Leuchtende, / im Himmel die Sonne, die Weise.
devo devam arcayaty / antaś caraty arṇave | / samānam agnim indhate / taṃ viduḥ kavayaḥ pare ||
Ein Gott ehrt den Gott, / er bewegt sich im Meer; / dasselbe Feuer entzünden sie; / ihn kennen die anderen Seher.