Sarasvatī rufen die Götterstrebenden an; / Sarasvatī, wenn das Opfer sich erstreckt; / Sarasvatī riefen die Wohltäter an; / Sarasvatī soll dem Opfernden das Wünschenswerte geben.
Sarasvatī, die die Väter anrufen, / rechts das Opfer erreichend – / setze dich auf diese Streu (barhis), berausche dich, / bring uns krankheitsfreie Labung.
Sarasvatī, die du auf gemeinsamem Wagen gefahren bist, / mit Lobgesängen und Svadhā-Spenden, Göttin, dich mit den Vätern ergötzend – / einen tausendwertigen Anteil der Iḍā hier, / Reichtumsfülle gib dem Opferherrn.
ud īratām avara ut parāsa / un madhyamāḥ pitaraḥ somyāsaḥ | / asuṃ ya īyur avṛkā ṛtajñās / te no 'vantu pitaro haveṣu ||
Es sollen sich erheben die unteren, die oberen, / die mittleren Väter, die Somaberechtigten, / die, zum Leben (asu) gegangen, unversehrt, Ṛta-kundig – / diese Väter sollen uns bei den Anrufungen helfen.
āhaṃ pitṝn suvidatrām̐ avitsi / napātaṃ ca vikramaṇaṃ ca viṣṇoḥ | / barhiṣado ye svadhayā sutasya / bhajanta pitvas ta ihāgamiṣṭhāḥ ||
Ich habe die Väter gefunden, die guten Gefährten (suvidatra), / und den Nachkommen und Viṣṇus Schritt; / die auf der Streu Sitzenden, die durch Svadhā am gepressten [Soma] / teilhaben, [an] Trank (pitu): diese, hier am ehesten Kommenden.
mātalī kavair yamo aṅgirobhir / bṛhaspatir ṛkmabhir vāvṛdhānaḥ | / yāṃś ca devā vāvṛdhur ye ca devān / svāhān ye svadhayān ye madanti ||
Mātali mit den Kavyas (Sehern), Yama mit den Aṅgiras, / Bṛhaspati, durch Ṛkvan-Sänger gestärkt, / und die, die die Götter gestärkt haben, und die, die die Götter [gestärkt]: / die einen berauschen sich an Svāhā, die anderen an Svadhā.
Süß ist dieser fürwahr und honighaltig auch dieser, / scharf ist dieser fürwahr und saftreich auch dieser. / Auch den, der von ihm getrunken hat, Indra, / kann keiner in den Schlachten bezwingen.
Den über die großen Abhänge hinübergegangenen, / der für viele den Pfad erkundet, / Vivasvats Sohn, den Sammelplatz der Menschen, / Yama, den König, verehre mit Opferspende.
yamo no gātuṃ prathamo viveda / naiṣā gavyūtir apabhartavā u | / yatrā naḥ pūrve pitaraḥ pareyur / enā jajñānāḥ pathyā anu svāḥ ||
Yama hat uns zuerst den Weg gefunden; / diese Weide ist nicht wegzunehmen. / Wo unsere früheren Väter hingingen, / auf diesem [Weg] folgen die Geborenen den eigenen Pfaden.