Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 18

Hymne 18.26 Rätsel vom Einen und den Schönvögeln

na tasmāt pūrvaṃ na paraṃ nv asti / na bhūtaṃ nota bhavyaṃ yad āsīt | / sahasrapād ekamūrdhā dvyātmā / sa evedam ā varīvarti bhūtam ||

Nicht ist vor ihm, nicht nach ihm etwas, / weder Gewesenes noch Künftiges, was war. / Tausendfüßig, einköpfig, doppelten Wesens: / er allein durchwaltet dieses Gewordene.

ekaikaṃ ye apatan suparṇāḥ Bhatt. apataṃ / somaṃ dipsanto 'hyā nibāḍhāḥ | / kas teṣāṃ veda pitaraṃ mātaraṃ ca / ko nidānaṃ ka ātmānam eṣām ||

Die einzeln herabgeflogen sind, die Schönvögel, / Soma zu schädigen begehrend, von der Schlange bedrängt [?] — / wer von ihnen kennt Vater und Mutter, / wer den Ursprung, wer das Selbst dieser?

yebhir vāta iṣitaḥ pravāti / ye dadante pañca diśaḥ sadhrīcīḥ | / ya āhutim atyamanyanta devā / apāṃ netāraḥ katame ta āsan ||

Von denen der Wind getrieben weht, / die die fünf zusammengehenden Himmelsrichtungen geben [?], / die Götter, die die Opfergabe überboten, / die Führer der Wasser: wer waren jene?

imām eṣāṃ pṛthivīṃ vasta eko / antarikṣaṃ pary eko babhūva | / divam eṣāṃ dadate yo vidhartā / sarvā diśo rakṣaty eka eṣām ||

Diese Erde bekleidet einer von ihnen, / den Luftraum umkreist einer; / den Himmel dieser gibt/hält [?] der Ordner (Vidhartā); / alle Himmelsrichtungen schützt einer von ihnen.