arcāmi vāṃ vardhāyāpo ghṛtasnū Bhatt. varcā(⟨ rdhā)yāpo / dyāvābhūmi śṛṇutaṃ rodasī me | / ahā yad devā asunītim āyan / madhvā no atra pitarā śaśītām ||
Ich preise euch beide zur Stärkung [eures] Werkes [?], ihr Ghee-Triefenden, / Himmel und Erde, hört mich, ihr beiden Welten. / Als die Götter am Tag zur [Lebens-]Führung (asunīti) kamen, / sollen uns hier die beiden Eltern mit Honig [nähren/schärfen].
svāvṛg devasyāmṛtaṃ yadī gor / ato jātāso dhārayanta urvī | / viśve devā anu tat te yajur gur / duhe yad enī divyaṃ ghṛtaṃ vāḥ ||
Das Unsterbliche des Gottes, das eigenwillig sich wendet [?], wenn der Kuh: / daher Entstandene halten die beiden Weiten. / Alle Götter sind diesem deinem Spruch (yajus) gefolgt, / wenn die Bunte (enī) himmlisches Ghee/Wasser melkt.
kiṃ svin no rājā jagṛhe kad asya- / -ati vrataṃ cakṛmā ko vi veda | / mitraś cid dhi ṣmā juhurāṇo devān / śloko na yātān api vājo asti ||
Was hat uns der König ergriffen? Welche seiner Ordnung haben wir übertreten? Wer weiß es? / Mitra, ja, der die Götter krümmend/täuschend [?] ..., / wie ein Ruf (śloka) [gilt?] auch für die Wanderer, Kraft (vāja) ist da [?].
durmantv atrāmṛtasya nāma / salakṣmā yad viṣurūpā bhavāti | / yamasya yo manavate sumantv / agne tam ṛṣva pāhy aprayucchan ||
Bösgesinnt (durmantu) ist hier der Name des Unsterblichen, / wenn die Gleichgezeichnete (salakṣmā) fremdgestaltig wird. / Wer an Yama denkt als Wohlgesinnter – / Agni, den schütze, Erhabener, unversehrt/unnachlässig.
Bei dem (Opfer) die Götter in der Versammlung sich berauschen, / im Wohnsitz des Vivasvat sich halten; / in die Sonne haben sie Licht gesetzt, in den Mond die Nächte; / darum umkreisen die beiden das Leuchten, unermüdlich.
yasmin devā manmani saṃcaranty / apācye tye na vayam asya vidma | / mitro no atrāditir anāgān / savitā devo varuṇāya vocat ||
In dessen Denken die Götter zusammen wandeln, / im Entlegenen (apācya) – jene [Götter], wir kennen ihn nicht [?]. / Mitra, Aditi, der Schuldlose, / der Gott Savitṛ sollen [es] dem Varuṇa sagen.
stego na kṣām aty eṣi pṛthivīṃ / mahī nu vātā ihā vāntu bhūmau | / mitro no atra varuṇo ajyamāno / 'gnir vane na vy asṛṣṭa śokam ||
Wie ein stega [?] gehst du über die Erde hinweg; / die großen Winde sollen hier auf der Erde wehen. / Mitra und Varuṇa hier, [mit Ghee] gesalbt, / Agni hat wie im Wald die Glut ausgebreitet.
stuhi śrutaṃ gartasadaṃ janānāṃ / rājānaṃ bhīmam upahatnum ugram | / mṛḍā jaritre rudra stavāno / anyaṃ te asman ni vapantu senyam ||
Preise den berühmten, im Wagenkasten (garta) Sitzenden, unter den Menschen, / den König, den furchtbaren, Angreifer, gewaltigen. / Sei gnädig dem Sänger, Rudra, [du] Gepriesener; / einen anderen als uns soll dein Heer/Geschoss niederstrecken (ni vapantu).