uśatīḥ kanyalā imāḥ / pitṛlokāt patiṃ yatīḥ | / ava dīkṣām asṛkṣata svāhā ||
Die verlangenden Mädchen hier, / aus der Väterwelt zum Gatten gehend, / haben die Weihe (dīkṣā) abgelegt. Svāhā.
Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 18
uśatīḥ kanyalā imāḥ / pitṛlokāt patiṃ yatīḥ | / ava dīkṣām asṛkṣata svāhā ||
Die verlangenden Mädchen hier, / aus der Väterwelt zum Gatten gehend, / haben die Weihe (dīkṣā) abgelegt. Svāhā.
bṛhaspatināvasṛṣṭāṃ / viśve devā adhārayan | / varco goṣu praviṣṭaṃ / yat tenemāṃ saṃ sṛjāmasi ||
Von Bṛhaspati entlassen, / haben die All-Götter sie gehalten. / Den Glanz, der in die Rinder eingegangen ist: / mit dem vereinigen wir diese.
bṛhaspatināvasṛṣṭāṃ / viśve devā adhārayan | / tejo goṣu praviṣṭaṃ / yat tenemāṃ saṃ sṛjāmasi ||
Von Bṛhaspati entlassen, / haben die All-Götter sie gehalten. / Die Glut, die in die Rinder eingegangen ist: / mit der vereinigen wir diese.
bṛhaspatināvasṛṣṭāṃ / viśve devā adhārayan | / payo goṣu praviṣṭaṃ / yat tenemāṃ saṃ sṛjāmasi ||
Von Bṛhaspati entlassen, / haben die All-Götter sie gehalten. / Die Milch, die in die Rinder eingegangen ist: / mit der vereinigen wir diese.
bṛhaspatināvasṛṣṭāṃ / viśve devā adhārayan | / yaśo goṣu praviṣṭaṃ / yat tenemāṃ saṃ sṛjāmasi ||
Von Bṛhaspati entlassen, / haben die All-Götter sie gehalten. / Den Ruhm, der in die Rinder eingegangen ist: / mit dem vereinigen wir diese.
bṛhaspatināvasṛṣṭāṃ / viśve devā adhārayan | / bhago goṣu praviṣṭaṃ / yat tenemāṃ saṃ sṛjāmasi ||
Von Bṛhaspati entlassen, / haben die All-Götter sie gehalten. / Das Glück (Bhaga), das in die Rinder eingegangen ist: / mit dem vereinigen wir diese.
yad asau duhitā tava / vikeśy arudad bahu / rodena kṛṇvaty agham | / agniṣ ṭvā tasmād enasaḥ / savitā ca pra muñcatām ||
Wenn diese Tochter von dir, mit aufgelöstem Haar, / viel geweint hat, / durch das Weinen Unheil bewirkend: / von jener Verfehlung sollen dich / Agni und Savitar lösen.
yad amī keśino janā / gṛhe te samanartiṣū / rodena kṛṇvanto 'gham | / (…) || see 7de
Wenn jene langhaarigen Leute / in deinem Haus zusammen getanzt haben, / durch das Weinen Unheil bewirkend: / (von jener Verfehlung sollen dich Agni und Savitar lösen.)
yaj jāmayo yad yuvatayo / gṛhe te samanartiṣū / rodena kṛṇvatīr agham | / (…) || see 7de
Wenn die Verwandtinnen, wenn die jungen Frauen / in deinem Haus zusammen getanzt haben, / durch das Weinen Unheil bewirkend: / (von jener Verfehlung sollen dich Agni und Savitar lösen.)
yad imau dampatī ubhau / vivāhe agham āratū / rodena kṛṇvantāv agham | / (…) || see 7de
Wenn diese beiden, das Ehepaar, / bei der Hochzeit Unheil erlangt haben, / durch das Weinen Unheil bewirkend: / (von jener Verfehlung sollen euch Agni und Savitar lösen.)