Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 18

Hymne 18.81 Yama, Väter und Lebenswasser; Rückkehr der Väter

ūrjo bhāgo ya idaṃ yajānām / aśmānnānām adhipatir babhūva | / tam arcata viśvamitrā havirbhiḥ / sa no yamaḥ prataraṃ jīvase dhāt ||

Der Anteil an der Kraft, der diese [Opfer]speisen der Opfernden, / der Steinspeisen [?] als Herr entstand: / den ehrt, ihr Viśvāmitras, mit Opfergaben; / Yama soll uns weiter zum Leben setzen.

yathā yamāya harmyam / avapan pañca mānavāḥ | / evā vapāmi harmyaṃ Bhatt. vapāpāmi (vapāmi?) / yathā me bhūrayo 'satha ||

Wie fünf Menschen dem Yama den Hof (harmya) / hingestreut haben, / so streue ich den Hof hin, / damit ihr mir zahlreich seid.

idaṃ hiraṇyaṃ bibhṛhi / yat te pitābibhaḥ purā | / svargaṃ yataḥ pitur hastaṃ / nir mṛḍḍhī dakṣiṇam ||

Trage dieses Gold, / das dein Vater zuvor trug. / Zieh es ab von der rechten Hand des zum Himmel / gehenden Vaters [?].

ye jīvā ye ca mṛtā / ye jātā ye ca yajñiyāḥ | / tebhyo ghṛtasya kulyaitu / śatadhārā vy undatī ||

Für die Lebenden, die Toten, / die Geborenen und die Opferwürdigen: / für sie soll der Schmalzbach kommen, / hundertströmig, netzend.

vṛṣā matīnāṃ pavate vicakṣaṇaḥ / sūro ahnāṃ pratarītoṣasāṃ divaḥ | / prāṇaḥ sindhūnāṃ kalaśām̐ acikradad Bhatt. kalaśāṃ / indrahārdivam āviśan manīṣayā ||

Der Stier der Gedanken, der Weitschauende, läutert sich, / der Held der Tage, der Überwinder der Morgenröten des Himmels; / der Lebenshauch der Ströme brüllte die Kübel an; / in Indras Herz [?] eindringend mit Gedankenkraft.

tveṣas te dhūmā ūrṇoti / divi ṣaṃ chuka ātataḥ | / sūro na hi dyatā tvāṃ / kṛpā pāvaka rocase ||

Dein schimmernder Rauch bedeckt [alles]; / im Himmel ausgebreitet [ist der] helle [Glanz] [?]. / Denn wie die Sonne im Glanz / leuchtest du, Läuternder, durch Anmut.

pra vā etīndur indrasya niṣkṛtiṃ / sakhā sakhyur na pra mināti saṅgiram | / marya iva yoṣāḥ sam arṣate / somaḥ kalaśe śatayāmanā pathā ||

Der Tropfen (indu) geht hervor zu Indras Zubereitung; / als Freund verletzt er nicht das Wort des Freundes. / Wie ein junger Mann zur Frau strömt / der Soma zusammen im Kübel auf hundertwegigem Pfad.

ā yata pitaraḥ somyāso / gambhīrebhiḥ pathibhiḥ pitṛyāṇaiḥ | Bhatt. gabhbhīrebhiḥ, misprint / prajām asmabhyaṃ dadhato rayiṃ ca / dīrghāyutvāya śataśāradāya ||

Kommt her, ihr soma-berechtigten Väter, / auf tiefen Väterwegen; / Nachkommen und Reichtum uns bringend, / für langes Leben, für hundert Herbste.

parā yāta pitaraḥ somyāso / gambhīrebhiḥ pathibhiḥ pitṛyāṇaiḥ | / adhā māsi punar ā yāta no gṛhaṃ Bhatt. panar, misprint / havir annaṃ suprajasaḥ suvīrāḥ ||

Geht fort, ihr soma-berechtigten Väter, / auf tiefen Väterwegen; / dann kehrt im Monat wieder in unser Haus zurück, / [zu] Opfergabe und Speise, mit guten Nachkommen, mit guten Männern.

akṣann amīmadanta- / -ava priyā adhūṣata | / astoṣata svabhānavaḥ / pareta pitaro gṛhān ||

Sie haben gegessen, sich berauscht; / sie haben das Liebe abgeschüttelt; / sie haben gelobt, die Selbstleuchtenden. / Geht fort, Väter, in eure Häuser.