Sieben Falbinnen hat Sūrya zur Fahrt an den Wagen geschirrt, / die großen, goldhäutigen. / Losgelöst ist der Helle jenseits des Dunstraums; / nachdem der Gott die Finsternis abgeschüttelt hatte, stieg er zum Himmel.
Empor mit hohem Banner sind die Götter [?] gekommen; / die Finsternis aufdeckend, wandte er sich dem Licht zu. / Der himmlische Schönvogel, der Altehrwürdige, hat überschaut / alle Welten, der Sohn der Aditi.
Aufgehend spannst du die Strahlen aus; / alle Geschöpfe überschaut er. / Beide Meere erhellst du durch [deine] Willenskraft, / alle Welten überragend, leuchtend.
Vorwärts und rückwärts gehen diese beiden durch Zauber, / die beiden Kinder, die kundānā [?], umkreisen das Meer. / Der eine hüllt alle Wesen an, / den anderen tragen die Falben mit goldenem [Geschirr].
divi tvātrir dhārayat / sūryā māsāya kartave | / sa eṣi sudhṛtas tapan / svar bhūtāvacākaśat ||
Im Himmel hat dich Atri getragen, Sūrya, / um den Monat zu machen. / Du gehst, wohlgehalten, brennend, / das Licht (svar) über das Gewordene hin überschauend.