Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 2

Hymne 2.13 Zusammenhalt und Gedeihen der Rinder

saṃ vaḥ sṛjatv aryamā / saṃ pūṣā saṃ bṛhaspatiḥ | / sam indro yo dhanaṃjaya / iha puṣyata yad vasu ||

Euch soll Aryaman vereinen, / Pūṣan vereinen, Bṛhaspati vereinen, / Indra, der Reichtumsgewinner: / Gedeiht hier, was Besitz ist.

ihaiva gāva etana- / -iho śakā iva puṣyata | / ihaivota pra jāyadhvaṃ / mayi saṃjñānam astu vaḥ ||

Genau hier kommt, ihr Kühe; / hier gedeiht wie die Śakas [?]; / genau hier auch pflanzt euch fort; / bei mir sei Eintracht für euch.

mayā gāvo gopatyā sacadhvam / ayaṃ vo goṣṭha iha poṣayāti | / rāyaspoṣeṇa bahulā bhavantīr / jīvā jīvantīr upa vaḥ sadema ||

Bei mir, dem Kuhherrn, verbindet euch, Kühe; / dieser Kuhstall hier soll euch nähren; / mit Fülle von Reichtum zahlreich werdend, / lebendig [und] lebend wollen wir bei euch sitzen.

saṃ vo goṣṭhena suṣadā / saṃ rayyā saṃ supuṣṭyā | / aharjātasya yan nāma / tena vaḥ saṃ sṛjāmasi ||

Mit dem Kuhstall vereine ich euch, dem guten Sitz, / mit Reichtum, mit guter Nahrung; / der Name dessen, der am Tag geboren ist – / damit vereine ich euch.

saṃjānānā avihrutā / asmin goṣṭhe karīṣiṇīḥ | / bibhratīḥ somyaṃ haviḥ / svāveśāsa etana ||

Einträchtig, unerschrocken, / in diesem Kuhstall, Dung Gebende, / die Somaopfergabe tragend – / kommt als solche, die gut Einlass finden.