Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 2

Hymne 2.87 Weberinnen und Fruchtbarkeit

manāyyai tantuṃ prathamaṃ / paśced anyā atanvata | / tan nārīḥ pra bravīmi vaḥ / sādhvīr vaḥ santūrvarīḥ ||

Für Manāyī [?] [wurde] der Faden zuerst [gespannt]; / danach haben andere gewebt. / Das verkünde ich euch Frauen: / gut sollt ihr sein, fruchtbar [urvarīḥ, ‚Felder‘].

sādhur vas tantur bhavatu / sādhur otur atho vṛtā | / atho horvarīr yūyaṃ / prātar voḍheva dhāvata ||

Gut sei euer Faden, gut der Einschlag, / und das Gewebte; / und ihr Fruchtbaren, / lauft wie ein Fuhrmann am Morgen.

khargalā iva patvarīr / apām ugram ivāyanam | / patantu patvarīr iva- / -urvarīḥ sādhunā pathā ||

Wie Khargalas [?] die Fliegenden, / wie der gewaltige Lauf der Wasser: / fliegen sollen die Fruchtbaren, wie Fliegende, / auf gutem Weg.

avācyau totudyete / todenāśvatarāv iva | / pra stomam urvarīṇāṃ / śaśayānām astāviṣam ||

Zwei Stumme [?] werden gestoßen, / wie zwei Maultiere mit dem Stachel. / Das Loblied auf die Fruchtbaren, / die daliegen [?], habe ich gesungen.

nārī pañcamayūkhaṃ / sūtravat kṛṇutaṃ vasu | / ariṣṭo asya vastā / prendra vāsa utau tira ||

Ihr beiden Frauen, macht das Fünf-Strahlige [?] / wie [mit] einem Faden zu Gut/Tuch; / unversehrt sei sein Träger; / Indra, verlängere das Gewand und den Einschlag.