yunakta sīrā vi yugā tanota / kṛte kṣetre vapateha bījam | / virājaḥ śnuṣṭiḥ sabharā asan no / nedīya it sṛṇyaḥ pakvam ā yavam ||
Schirrt die Pflüge an, spannt die Joche auseinander, / im bereiteten Feld sät hier den Samen; / die Fülle des Reichtums soll uns Wagenladungen [tragen], / und nah [sei] die Sichel an der reifen Gerste.
sīrā yuñjanti kavayo / yugā vi tanvate pṛthag / dhīrā deveṣu sumnayau | / anaḍvāhaḥ puruṣā ye kṛṣanti / lāṅgalaṃ phālaṃ sam anajmi sphātyā ||
Die Seher spannen die Pflüge an, / breiten die Joche gesondert aus, / die Weisen, den Göttern gewogen; / die Männer, die mit Zugstieren pflügen: / [ich] setze Pflug und Schar mit Fülle in Gang.
śunaṃ kīnāśo anv etu vāhāñ / chunaṃ phālo vinudann etu bhūmim | / śunāsīrā haviṣā yo yajātai / supippalā oṣadhayaḥ santu tasmai ||
Glück soll der Pflüger den Zugtieren folgen, / Glück soll die Pflugschar, die Erde aufwerfend, gehen; / wer mit Śunāsīra [Pflug- und Windgottheiten] opfert, / für den sollen die Pflanzen fruchtreich sein.
Glück [sei den] Männern beim Pflug, bei den Zugstieren, / Bhaga bei den Scharen, der Feldherr bei den Maruts; / Parjanya soll den Samen antreiben und dies fördern; / Śunāsīra, macht hier das Getreide.
Aufgestanden ist der Wagen-, Kuh-, Rosse-, Gold-Gewinner, / von Wahrhaftigkeit umgeben; / Savitṛ, mit dem einrädrigen Wagen, / kommt zur Erde, sie mit Anteilen der Kraft erfüllend.