Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 2

Hymne 2.67 Vertreibung des Arāya (Unheil bei Frauen)

yas tvārāyaḥ praviveśa- / -ajānir janivām̐ uta | / atho yas tanvaṃ pasparśa / tam ito nir ṇayāmasi ||

Der Arāya, der in dich eingedrungen ist, / ob ohne Frau oder mit Frau, / und wer deinen Leib berührt hat: / den führen wir von hier hinaus.

niṣ ṭvārāya nayāmasi / ya imāṃ praviveśitha | / ātmānam asyā mā hiṃsīr / anyatra cara meha bhūḥ ||

Wir führen dich hinaus, Arāya, / der du in diese eingedrungen bist. / Ihrem Selbst füge kein Leid zu; / geh anderswohin, sei nicht hier.

yad arāyemām upāyasi / dhehy asyai rayipoṣaṇam | / prajāṃ cid asyā mā hiṃsīr / anyatra cara meha bhūḥ ||

Wenn du, Arāya, zu dieser herankommst, / lege in sie Mehrung des Reichtums. / Auch ihre Nachkommenschaft verletze nicht; / geh anderswohin, sei nicht hier.

yad arāyehāyasi / hanāma vīrudhā tvā | / atho khanitrimais tvā- / -ād vṛṣeṇa yathābhagam ||

Wenn du, Arāya, hierher kommst, / erschlagen wir dich mit einer Pflanze, / und dann mit Grabstöcken, / und mit dem Stier, wie es [dir] zusteht [?].

yad arāyāsūyaṃ / straiṣūyam āvatokyam | / yat paitṛṣadyaṃ daurbhāgyaṃ / tad ito nir ṇayāmasi ||

Was an Arāya-Missgunst, was an Nur-Töchter-Gebären, / was an Fehlgeburt, / was an Sitzenbleiben im Vaterhaus, an Unglück [ist]: / das führen wir von hier hinaus.