Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 2

Hymne 2.60 Opfer und Bestattung: Weg zu den Vätern

yajñaṃ yantaṃ tapasā bṛhantam / anv ā rohāmi manasā sayoniḥ | / upahūtā agne jarasaḥ parastāt / tṛtīye nāke sadhamādaṃ madema ||

Das Opfer, das [dahin]geht, das große, mit Tapas, / besteige ich mit dem Sinn, gleichen Schoßes. / Eingeladen, Agni, über das Alter hinaus, / im dritten Himmelsgewölbe wollen wir uns am gemeinsamen Mahl erfreuen.

taṃ prajānan prati gṛhṇātu vidvān / prajāpatiḥ prathamajā ṛtasya | / asmābhir dattaṃ jarasaḥ parastād / acchinnaṃ tantum anu saṃ carema ||

Den soll wissend entgegennehmen, / Prajāpati, der Erstgeborene des Ṛta. / Den von uns Gegebenen, über das Alter hinaus, / den ungerissenen Faden wollen wir weiter verfolgen.

śyenaḥ suparṇo divyo nṛcakṣāḥ / sahasrapāc chatayonir vayodhāḥ | / sa no ni yaṃsad vasu yat parābhṛtam / asmākam astu pitṛṣu svadhāvat ||

Der Falke, schön gefiedert, göttlich, Männer schauend, / tausendfüßig, mit hundert Schößen, Lebenskraft gebend: / der soll uns das Gut, das fortgebracht wurde, zuteilen; / für uns soll es bei den Vätern mit Svadhā sein.

etaṃ sadhasthāḥ pari vo dadāmi / yam āvahāc chevadhiṃ jātavedāḥ | / anvāgantā yajamānaḥ svasti / taṃ sma jānīta parame vyoman ||

Diesen übergebe ich euch, ihr Mitbewohner, / den Schatz, den Jātavedas herbeigebracht hat. / Der Opferherr, der wohlbehalten nachkommt: / den erkennt im höchsten Himmelsraum.

jānīta smainaṃ parame vyoman / devāḥ sadhasthā vida lokam etam | / iṣṭāpūrtam anu saṃ krāma vidvān / yatra te dattaṃ bahudhā vibandhuṣu ||

Erkennt ihn im höchsten Himmelsraum, ihr Götter, Mitbewohner; / finde diese Welt. / Folge dem Geopferten und Gestifteten (iṣṭāpūrta), wissend, / wo das von dir Gegebene vielfach bei den Verwandtenlosen [?] [Frucht trägt].