Vom Kṣetriya [Erbübel], von der Nirṛti [Verderben], vom Fluch der Verwandten, / vom Trug befreie ich dich, von Varuṇas Fessel; / schuldlos mache ich dich durch das Brahman [Zauberwort]; / Himmel und Erde seien dir gnädig [geworden].
śaṃ te agniḥ sahādbhir astu / śaṃ gāvaḥ sahauṣadhībhiḥ | / śam antarikṣaṃ sahavātam astu te / śaṃ te bhavantu pradiśaś catasraḥ ||
Heil sei dir das Feuer samt den Wassern, / Heil die Kühe samt den Pflanzen; / Heil sei dir der Luftraum samt dem Wind, / Heil seien dir die vier Himmelsrichtungen.
Die göttlichen vier Himmelsrichtungen, / die Gattinnen des Windes, auf die die Sonne herabblickt – / in diese setze ich diesen [Kranken] bis ins Greisenalter hinein; / fort soll der Yakṣma [die Auszehrung] gehen, Nirṛti nach abwärts/nach fern hin.
Wie die Götter die Sonne, die Wahrheit, aus der Finsternis [und] aus der Ergreifung [Grāhī] / befreiend loslösten, aus der Sünde, / so befreie ich dich vom Kṣetriya, von der Nirṛti, vom Fluch der Verwandten, / vom Trug, von Varuṇas Fessel.
Befreit wurde er vom Yakṣma, vom Übel, vom Tadelnswerten, / vom Trug, von der Fessel, und aus der Grāhī [Ergreifung] wurde er befreit; / er ließ die Missgeschick-Lage hinter sich, fand die Wohlgefällige / und ist geworden in der guten Welt des gut Getanen.