Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 2

Hymne 2.17 Liebeszauber für die Verbindung mit einem Mädchen

yathedaṃ bhūmyā adhi / vātas tṛṇaṃ mathāyati | / evā mathnāmi te mano / yathā māṃ kāminy aso / yathā mām anv āyasi ||

Wie hier der Wind das Gras / auf der Erde aufwühlt, / so wühle ich deinen Sinn auf, / dass du mich liebst / und mir nachfolgst.

eyam agan patikāmā / janikāmo 'ham āgamam | / aśvaḥ kanikradad yathā / bhagenāhaṃ sahāgamam ||

Diese Gattin suchend ist gekommen; / ich bin als Gattensuchender gekommen; / wie ein wieherndes Ross / bin ich mit Glück zusammen gekommen.

saṃ cen nayātho aśvinā / kāminā saṃ ca neṣathaḥ | / saṃ vāṃ manāṃsy agmata / saṃ cakṣūṃṣi sam u vratā ||

Wenn ihr, Aśvin, die Liebenden zusammenführt / und vereinigt, / dann sind eure Gedanken zusammengekommen, / zusammen die Augen und die Gelübde.

yad antaraṃ tad bāhyaṃ / yad bāhyaṃ tad antaram | / kanyānāṃ viśvarūpāṇāṃ / mano gṛbhāyauṣadhe ||

Was innen ist, das sei außen; / was außen ist, das sei innen; / der Mädchen mit allen Gestalten / ergreife den Geist, Pflanze.

?yāsuparṇāpakṣaṇavā- / -ānapakṣaṇavā? | / atrā ta ārpitaṃ manaḥ / śalya iva kurmalaṃ yathā ||

[?Die Suparṇa-Flügel-Schlagende, die Flügellose?] – / hier ist dein Geist angeheftet, / wie ein Pfeil im Schmutz.