arasaṃ prācyaṃ viṣam / arasaṃ yad udīcyam | / athedam adharācyaṃ / karambheṇa vi kalpate ||
Saftlos ist das Gift im Osten, / saftlos das, was im Norden ist; / und dieses [Gift] im Süden [bzw. Unteren] / wird mit Karambha [Grützebrei] zurechtgemacht [unschädlich gemacht].
karambhaṃ kṛtvā tiryaṃ / pīvasphākam udārathim | / kṣudhā kila tvā duṣṭano / jakṣivāṃsaṃ na rūrupaḥ ||
Nachdem ich den Karambha quer [angesetzt] gemacht habe – den fett Anschwellenden, den Aufsteigenden [?] – / vor Hunger [ergreift] dich [das Gift?], den Unbezwingbaren [?], wie einen, der gegessen hat: / du sollst nicht schädigen [rūrupaḥ]! [?]
vi te madaṃ madavati / śarum iva pātayāmasi | / pra tvā carum iva yeṣantaṃ / vacasā sthāpayāmasi ||
Deinen Rausch, du Berauschende, / lassen wir abfallen wie ein Rohrgeschoss; / dich, die du wie ein [überschäumender] Kochtopf [caru] aufwallst, / bringen wir durch das Wort zum Stehen.
pari grāmam ivācitaṃ / pari tvā sthāpayāmasi | / tiṣṭhā vṛkṣa iva sthāmann / abhrikhāte na rūrupaḥ ||
Wie ein aufgehäuftes Dorf, / ringsum bringen wir dich zum Stehen. / Steh fest wie ein Baum im Stehen; / im Ausgegrabenen [Grube/Loch] sollst du nicht schädigen.
pavastais tvā pary akrīṇan / dūrśebhir ajinair uta | / prakrīr asi tvam oṣadhe / 'bhrikhāte na rūrupaḥ ||
Mit Reinigungsmitteln [?] kauften sie dich rings ab, / und mit weithin sichtbaren Fellen; / eine Aufgekaufte bist du, Pflanze; / im Ausgegrabenen sollst du nicht schädigen.