Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 2

Hymne 2.79 Segen für eine Frau, Gatten gewinnen

hiraṇyapuṣpī subhagā / kūpaś cāyaṃ sumaṅgalaḥ | / tāv enāṃ bhadrayā dhattām / amṛtāv amṛte bhage ||

Die goldblütige Glückliche und dieser Brunnen, der sehr heilbringende: / diese beiden, die unsterblichen, sollen sie mit Segen / in unsterbliches Glück [Bhaga] versetzen.

hiraṇyaṃ pṛḍvad dharitaṃ / tat te aṅgeṣu rohatu | / tenemām aśvinā nārīṃ / bhagenābhi ṣiñcatam ||

Gold, [?] gelbgrün: / das soll dir an den Gliedern wachsen; / damit besprengt, ihr Aśvins, / diese Frau mit Glück (Bhaga).

yathā kūpam udahṛtas / tṛṣyanto yanti kāminaḥ | / evā tvā sarve devaraḥ / patayo yantu kāminaḥ ||

Wie die Durstigen zum Brunnen gehen, / die Wasserholenden, die Begehrenden, / so sollen alle Schwäger (devara), / [deine] Gatten, begehrend zu dir kommen.

hiraṇyākṣi madhuvarṇe / hiraṇyaparicartane | / aṅko hiraṇyayas tava / tenāsyai patim ā vaha ||

Goldäugige, honigfarbene, / mit goldenem Umgang [?]: / dein Haken (oder Schoß) ist golden; / damit führ ihr einen Gatten herbei.

yadi vāsi tiro janaṃ / yadi vā nadyas tiraḥ | / iyaṃ tvā mahyam oṣadhir / aṅkeneva ny ā nayāt ||

Ob du jenseits der Menschen bist / oder jenseits der Flüsse: / diese Pflanze soll dich mir / wie mit einem Haken herabführen.