yebhiḥ pāśair abhidadhāsi druhvaṇaḥ / samāmino anṛtaṃ ye samāmire | / tāṃs te vi ṣyāmy āyuṣe balāya- / -anamīvaṃ pitum addhi prasūtaḥ ||
Mit welchen Schlingen du die Trugwesen fesselst, / die [.. samāmin ..] [?], die die Unwahrheit [ausgesprochen] haben: / diese löse ich dir, für Leben, für Kraft; / frei von Krankheit iss Nahrung, angetrieben.
anāgā babhro ayam astu vīro / druhaḥ pāśebhyaḥ pari pāhy enam | / rājan pravidvān pra mumugdhi pāśān / yasmai carāmi haviṣā ghṛtena ||
Unschuldig soll dieser braune Held sein; / vor den Schlingen des Truges beschütze ihn ringsum. / König, wissend, löse die Schlingen / für den, dem ich mit Opfergabe und Schmalz diene.
Kaśyapa hat für Indra mit Opfergabe gewirkt, / in den grünen [Gewässern?], der Freigebige für den Freigebigen. / Er hat alle [Wesen] hinübergebracht, der Hüter der Welt, / im Raum des großen Luftraums.
Einen Kuchen, mit Nabel [nābhila, ?], von Schmalz triefend, / an der Stelle der Flüsse, gut gehört: opfere ich dir. / Wissend, König, löse die Schlingen, / sodass die Frau eines anderen Witwe sei [?].
anātureṇa varuṇaḥ pathemaṃ / svastibhir ati durgāṇi neṣat | / tam aśvinā pratigṛhyā svastaye / doṣā enam uṣase saṃ pra yacchāt ||
Ohne Krankheit soll Varuṇa diesen auf dem Weg / mit Heilwünschen über die Schwierigkeiten führen. / Die Aśvins sollen ihn zum Heil entgegennehmen; / die Nacht soll ihn der Morgenröte übergeben.