Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 2

Hymne 2.58 Trennungszauber zwischen zwei Personen

vyāvṛttau patho gāvau / vyasyau yugyā uta | / vidveṣaṇaṃ kilāsitha / yathainau vy adidviṣaḥ ||

Auseinander gewandt sind auf den Wegen die beiden Rinder [?], / auseinander geworfen auch die Jochtiere. / Ein Hass-Mittel bist du gewesen, / sodass du diese beiden einander verfeindet hast.

vi kilaināv adidviṣaḥ / śaśvatībhyaḥ samābhyaḥ | / atholmukam iva khādiram / agnir vām astv antarā ||

Auseinander hast du diese beiden verfeindet / für ewige Jahre. / Und wie ein Feuerbrand aus Khadira-Holz / soll Agni zwischen euch beiden sein.

siṃhas te astu cakṣuṣe / vyāghraḥ pariṣvañjane | / agnir vām astv antarā / yathā vāṃ na sahāsati ||

Ein Löwe soll für dein Auge da sein, / ein Tiger bei der Umarmung; / Agni soll zwischen euch beiden sein, / sodass ihr beide nicht zusammen sein könnt.

vy adyaud vy atatanad Bhatt. vy adyaur vy adya tatanad / vy āsthat kapaṭv iva | Bhatt. vy āstad / yā oṣadhe prasarpasi / vy agnir iva tau daha ||

Er strahlte auseinander, dehnte sich auseinander, / stand auseinander wie ein Kapaṭu [?]. / Du Pflanze, die du kriechst: / verbrenne die beiden auseinander wie Agni.

vi vāṃ yantu hṛdayāni / vi cittāni manāṃsi ca | / atho yat tanvoḥ saṃgataṃ / tad vām astu vidūrakam ||

Auseinander sollen eure Herzen gehen, / auseinander Gedanken und Sinne; / und was an euren Leibern zusammengehört, / das soll euch fern voneinander sein.

asti vai vāṃ vidvikam / ubhau śayane antarā | / viṣvañcau pary ā vartethāṃ / yathā vāṃ na sahāsati ||

Es gibt wahrlich für euch beide ein Trennendes [vidvika, ?], / beide im Bett dazwischen. / In entgegengesetzte Richtungen dreht euch weg, / sodass ihr beide nicht zusammen sein könnt.