Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 2

Hymne 2.37 Gegen Alpträume; Verwünschung eines Gegners

cittiṃ yajāmi manasā / cittiṃ devām̐ ṛtāvṛdhaḥ | / jātavedaḥ pra ṇas tira- / -agne viśvābhir ūtibhiḥ ||

Den Gedanken (Citti) verehre ich mit dem Sinn, / [ebenso] die Götter, die das Ṛta mehren. / Jātavedas, bring uns hindurch, / Agni, mit allen Hilfen.

yāvayāsmad dveṣāṃsi / yavamayena haviṣā | / yas te trita duṣvapnyasya bhāgaḥ / sa ta eṣa taṃ ta etaṃ pra hiṇmaḥ ||

Halte von uns die Feindseligkeiten fern / mit der Gerstenspende. / Trita, was dein Anteil am Alptraum ist, / das ist dieser dein [Anteil]: den senden wir dir zu.

yathā kalāṃ yathā śaphaṃ / yatharṇaṃ saṃnayanti | / evā duṣvapnyaṃ sarvam / apriye saṃ nayāmasi ||

Wie man den Bruchteil, wie den Huf, / wie die Schuld zusammenrechnet, / so rechnen wir jeden Alptraum / beim Unlieben zusammen.

araro hai śatam adya gavāṃ bhakṣīya / śatam ajānāṃ śatam avīnāṃ śatam aśvānāṃ śataṃ puruṣāṇām | / tatrāpi bhakṣīyāmum āmuṣyāyaṇam amuṣyāḥ putram ||

Araro hai [?]: heute möge ich hundert Kühe genießen, / hundert Ziegen, hundert Schafe, hundert Rosse, hundert Männer. / Und dabei möge ich auch den N.N., den Nachkommen des N.N., den Sohn der N.N. genießen [=in Besitz nehmen].

tam ahaṃ nirṛtaye pra yacchāmi / taṃ mṛtyoḥ pāśe badhnāmi | / sa baddho hato astu / sa tato mā moci ||

Den übergebe ich der Nirṛti, / den binde ich in die Fessel des Todes. / Gebunden, erschlagen soll er sein; / er soll von dort nicht befreit werden.