Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 2

Hymne 2.41 Zauber einer Frau gegen Nebenbuhlerinnen

ud asau sūryo agād / ud ayaṃ māmako bhagaḥ | / tenāhaṃ vidvalā patim / abhy asākṣi viṣāsahiḥ ||

Aufgegangen ist jene Sonne, / aufgegangen dieses mein Glück (bhaga). / Damit habe ich, die Wissende [?], den Gatten überwältigt, / die Überwinderin.

ahaṃ ketur ahaṃ mūrdhā- / -aham ugrā vivācanī | / mamed api kratuṃ patiḥ / sehānāyā upā carāt ||

Ich bin das Banner, ich das Haupt, / ich die gewaltige Wortführerin. / Meinem Willen soll der Gatte folgen, / mir, der Überlegenen, dienen.

mama putrāḥ śatruhaṇo / 'tho me duhitā virāṭ | / utāham asmi saṃjayā / patyāṃ me śloka uttamaḥ ||

Meine Söhne sind Feindtöter, / und meine Tochter ist eine Herrscherin; / und ich bin die Siegerin; / bei meinem Gatten ist mein Ruhm der höchste.

yena devā asurebhyo / 'bhavan dyumnavattarāḥ | / idaṃ tad akri devā / asapatnā kilābhuvam ||

Womit die Götter den Asuras gegenüber / glanzvoller wurden: / das habe ich getan, ihr Götter, / ich bin ohne Nebenbuhlerin geworden.

asapatnā sapatnaghnī see Karmapañjikā / jayanty abhibhūvarī | / muṣṇāmy anyāsāṃ bhagaṃ / vāso astheyasām iva ||

Ohne Nebenbuhlerin, Nebenbuhlerinnen-Töterin, / siegend, überwältigend: / anderer [Frauen] Glück nehme ich weg, / wie das Gewand der Geringeren [?].