Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 2

Hymne 2.23 Segen für Haus, Feld und Wohnstätte

gavāṃ gṛhāṇāṃ rasam oṣadhīnām / anujyeṣṭhaṃ varca āyur vikalpya | / sa mā hiṃsīḥ pitarau vardhamāno / bhadrāc chreyāṃsam abhi lokam ehi ||

Der Kühe, der Häuser, der Pflanzen Saft, / dem Jüngeren nachfolgend Glanz [und] Leben, indem du verteilst: / schädige nicht, Wachsender, Eltern; / von Gutem zu Besserem gehe in die Welt.

yadīdaṃ bhaktaṃ yadi vā vibhaktaṃ / kṣetraṃ devānāṃ yadi vā pitṝṇām | / yadi sūrya udite yadi vā manuṣyavac / chivā no astu pṛthivī uta dyauḥ ||

Ob dies zugeteilt oder ungeteilt ist, / ob Feld der Götter oder der Väter, / ob bei aufgegangener Sonne oder nach Art der Menschen: / gnädig sei uns Erde und Himmel.

ūrjo vāṃ bhāgo vara ā pṛthivyā / devī dvārau brahmaṇā vāṃ dhārayāmi | / śivaṃ śagmam avasānaṃ no astu / rātaṃ devebhiḥ pitṛbhir manuṣyaiḥ ||

Der Anteil der Kraft ist euer beider, die Gunst der Erde; / göttliche Türflügel [Türen], ich halte euch beide durch das Brahman. / Heilvoll, wohlig soll uns die Ruhestatt sein, / gegeben von Göttern, Vätern, Menschen.

viśvāvasos tvā sadanaṃ kulāyaṃ / gandharvāso vedhaso mahyam ūcuḥ | / sa mā hiṃsīḥ śevadhiṃ yaṃ ta etaṃ / śataṃ himāḥ pari dadmo manuṣyam || Bhatt. dadhmo

Des Viśvāvasu Wohnung bist du, [seine] Behausung, / [so] sagten die Gandharvas, die Ordner, mir; / schädige ihn nicht, den Schatz, den wir dir hier, / den Menschen, hundert Winter lang übergeben.

rudrā utse sadam akṣīyamāṇe / devā madanti pitaro manuṣyāḥ | / ayaṃ bhāgo bhāgapatiś ca devā / urvīr astaryāḥ śaradas tarema ||

Am Quell der Rudras, der nie versiegt, / berauschen sich die Götter, Väter, Menschen; / dies ist der Anteil, und Herr des Anteils, ihr Götter: / mögen wir weite Herbste hindurchkommen.