Kapitel 10: ṛgvede 5.10 · agna ojiṣṭham ā bhara dyumnam asmabhyam adhrigo
Bitte an Agni um Glanz, Reichtum und Beistand
Sieben Verse an Agni, die um Kraft, Glanz und Reichtum für die Patrone bitten und in 5.10.5 seine Flammen mit Blitzen und einem tosenden Wagen vergleichen. Der Refrain utaidhi pṛtsu no vṛdhe schließt 5.10.7 (wie 5.9.7).
tvaṃ no agne adbhuta kratvā dakṣasya maṃhanā / tve asuryam āruhat krāṇā mitro na yajñiyaḥ
Du, Agni, Wunderbarer, [wirkst] für uns durch Einsicht, durch die Fülle der Tüchtigkeit [?]. / In dich ist die Herrenkraft (asurya) hinaufgestiegen, wirkend, wie Mitra verehrungswürdig.
ye agne candra te giraḥ śumbhanty aśvarādhasaḥ / śuṣmebhiḥ śuṣmiṇo naro divaś cid yeṣām bṛhat sukīrtir bodhati tmanā
Die, Agni, Leuchtender, deine Lieder schmücken, die Rosse als Gabe haben, / [die] mit Kräften kraftvollen Männer, deren großer guter Ruhm sogar vom Himmel her von selbst erwacht/ bekannt wird.
tvaṃ no agne aṅgira stuta stavāna ā bhara / hotar vibhvāsahaṃ rayiṃ stotṛbhya stavase ca na utaidhi pṛtsu no vṛdhe
Du, Agni, Aṅgiras, Gepriesener, der du gepriesen wirst, bring uns her, Rufer, einen Reichtum, der Widersacher weithin bezwingt [?], für die Sänger und für uns, damit wir [dich] preisen; und sei uns in den Kämpfen zum Gedeihen.