yuñjate mana uta yuñjate dhiyo viprā viprasya bṛhato vipaścitaḥ / vi hotrā dadhe vayunāvid eka in mahī devasya savituḥ pariṣṭutiḥ
Sie schirren den Geist an, und sie schirren die Gedanken an, die Weisen des weisen, hohen, gedankenkundigen [Gottes]; / er allein, der Wegekundige, verteilt die Rufer-Ämter; groß ist fürwahr der Umlobpreis des Gottes Savitṛ. [Anm.: ‚anschirren‘ = geistiges Bild der Ausrichtung; vayunāvid auch ‚Wissen/Zeichen kennend‘.]
viśvā rūpāṇi prati muñcate kaviḥ prāsāvīd bhadraṃ dvipade catuṣpade / vi nākam akhyat savitā vareṇyo 'nu prayāṇam uṣaso vi rājati
Alle Gestalten legt der Seher an; er hat Gutes für Zweifüßer und Vierfüßer angetrieben; / den Himmelsraum hat er überschaut, Savitṛ, der Erwünschte; dem Aufbruch der Uṣas nach erstrahlt er.
yasya prayāṇam anv anya id yayur devā devasya mahimānam ojasā / yaḥ pārthivāni vimame sa etaśo rajāṃsi devaḥ savitā mahitvanā
Dessen Aufbruch und Größe folgten die anderen Götter durch Kraft, dem Gott; / er, der die irdischen Räume vermessen hat, er, der Etaśa [?], die Lufträume, der Gott Savitṛ in seiner Größe. [Anm.: etaśa = Ross/‚der Eilende‘; Bezug hier unsicher.]
uta yāsi savitas trīṇi rocanota sūryasya raśmibhiḥ sam ucyasi / uta rātrīm ubhayataḥ parīyasa uta mitro bhavasi deva dharmabhiḥ
Und du fährst, Savitṛ, durch die drei Lichträume, und mit den Strahlen der Sonne wirst du vereint; / und die Nacht umkreist du nach beiden Seiten, und Mitra wirst du, Gott, durch deine Satzungen.
uteśiṣe prasavasya tvam eka id uta pūṣā bhavasi deva yāmabhiḥ / utedaṃ viśvam bhuvanaṃ vi rājasi śyāvāśvas te savita stomam ānaśe
Und du herrschst über die Antreibung, du allein; und Pūṣan wirst du, Gott, durch deine Fahrten; / und diese ganze Welt beherrschst du mit deinem Glanz; Śyāvāśva hat dir, Savitṛ, den Lobgesang erreicht. [Anm.: Śyāvāśva = Ṛṣi-Name der Überlieferung, hier im Text genannt.]