Kapitel 18: ṛgvede 5.18 · prātar agniḥ purupriyo viśa stavetātithiḥ
Agni als Gast am Morgen und Bitte an ihn um Ruhm für die Patrone
Fünf Verse an Agni als lieben Gast der Stämme; 5.18.5 erwähnt fünfzig Rosse als Gabe von Patronen. Unklar sind dvitāya (5.18.2, Name Dvita?) und svarṇare (5.18.4).
Am Morgen [ist] Agni vielgeliebt; man soll ihn als Gast für die Stämme preisen, / den Unsterblichen, der alle Darbringungen unter den Sterblichen erfreut.
dvitāya mṛktavāhase svasya dakṣasya maṃhanā / induṃ sa dhatta ānuṣak stotā cit te amartya
Für Dvita [?], den mit gesäubertem Wagen[zug]/ Fahrer, durch die Fülle seiner Tüchtigkeit; / setzt er den Tropfen der Reihe nach; dein Preiser auch, Unsterblicher [?].
Wort für Wort
dvitāya
für den Zweiten/ Dvita (Dat. Sg.) [?]
mṛkta-vāhase
mit gesäubertem/ gestriegeltem Fahrer/ Zug (Dat. Sg.) [?]
Diesen von euch, der lang leuchtend lebt, rufe ich mit Lied an, unter den Freigebigen. / [Ihr,] deren Wagen unverletzt, Rossegeber, auseinander [dahin]fährt.
ye me pañcāśataṃ dadur aśvānāṃ sadhastuti / dyumad agne mahi śravo bṛhat kṛdhi maghonāṃ nṛvad amṛta nṛṇām
Die mir fünfzig Rosse gaben, gemeinsam Gepriesene [?]: / mache glänzenden, großen Ruhm für die Freigebigen, männerreich, für die Männer, Unsterblicher.