prātaryāvāṇā prathamā yajadhvam purā gṛdhrād araruṣaḥ pibātaḥ / prātar hi yajñam aśvinā dadhāte pra śaṃsanti kavayaḥ pūrvabhājaḥ
Verehrt die am Morgen Fahrenden, die Ersten; ehe der Gierige [und] Geizige [zuvorkommt], trinkt ihr beiden. Denn am Morgen nehmen die Aśvins die Weihehandlung auf sich; es preisen die Seher, die den Erstanteil haben.
prātar yajadhvam aśvinā hinota na sāyam asti devayā ajuṣṭam / utānyo asmad yajate vi cāvaḥ pūrvaḥ-pūrvo yajamāno vanīyān
Am Morgen verehrt die Aśvins, sendet [sie an]; nicht gibt es am Abend für den, der Götter wünscht, [Ort/Gelegenheit] — ungern Angenommenes [?]. Und ein anderer verehrt abseits von uns und hat [sie] aufgeschlossen [?]; jeder frühere Verehrende ist der Gewinnendere.
[Euer] Wagen mit goldener Haut, honigfarben, schmalztriefend, Nahrungsfülle fahrend, rollt herbei, ihr Aśvins, der gedankenschnelle, windrasche, auf dem ihr über alle Notlagen hinwegfahrt.
yo bhūyiṣṭhaṃ nāsatyābhyāṃ viveṣa caniṣṭham pitvo rarate vibhāge / sa tokam asya pīparac chamībhir anūrdhvabhāsaḥ sadam it tuturyāt
Wer den Nāsatyas am meisten dient [und] das Wohlgefälligste bei der Verteilung von der Speise gibt, der wird sein Kind durch [deren] Werke hinüberführen; den nicht aufwärts Leuchtenden möge er immer überwinden [?]. [Anm.: Deutung unsicher.]
sam aśvinor avasā nūtanena mayobhuvā supraṇītī gamema / ā no rayiṃ vahatam ota vīrān ā viśvāny amṛtā saubhagāni
Wir wollen mit dem neuen Beistand der Aśvins zusammenkommen, die Wohl schaffen, in guter Führung. Bringt uns Reichtum und Söhne [Männer], bringt alle unsterblichen Glücksgüter. [Anm.: Wiederholung von 5.76.5.]