Kapitel 11: ṛgvede 7.11 · mahānasyadhvarasya praketo na ṛte tvadamṛtā mādayante
Agni, der erste Rufer, soll die Götter auf gemeinsamem Wagen herführen
Bitte an Agni als Rufer und Bote, die Götter zur Weihehandlung zu bringen; Agni herrscht über die Darbringung. Der Saṃhitā-Text von 7.11.5 ist in der Quelle abgekürzt (Refrain). In 7.11.3 ist 'aktoḥ' unklar.
Groß bist du, Kennzeichen der Weihehandlung; ohne dich berauschen sich die Unsterblichen nicht. Komm mit allen Göttern auf demselben Wagen her; laß dich nieder, Agni, als erster Rufer, hier.
Dich, den Flinken, rufen zum Botendienst die Menschen mit Darbringungen stets an. Bei wem du dich mit den Göttern auf das Barhis gesetzt hast, Agni, dem werden die Tage gute Tage.
triścidaktoḥ pra cikiturvasūni tve antardāśuṣe martyāya / manuṣvadagna iha yakṣi devān bhavā no dūto adhiśastipāvā
Dreimal zur Zeit des Aktu [Anm.: aktu 'Salbung, Nacht, Licht', unklar] haben sie die Güter erkannt, in dir für den gebenden Sterblichen [?]. Wie bei Manu, Agni, verehre hier die Götter; sei uns Bote, Schützer vor Schmähung.
Agni herrscht über die große Weihehandlung, Agni über alle bereitete Darbringung. Denn seine Planungskraft haben die Vasus gern angenommen; dann haben die Götter ihn zum Darbringungsfahrer gesetzt.
Führe her, Agni, die Götter zum Verzehr der Darbringung; die, deren Ältester Indra ist, sollen sich hier berauschen. Diese Verehrungshandlung setze im Himmel unter die Götter. Ihr [Götter] schützt uns allezeit mit Wohlergehen.