aganma mahā namasā yaviṣṭhaṃ yo dīdāya samiddhaḥ sve duroṇe / citrabhānuṃ rodasī antarurvī svāhutaṃ viśvataḥ pratyañcam
Wir sind mit großer Verneigung zum Jüngsten gekommen, der geleuchtet hat, entzündet in seinem eigenen Haus, zu dem Buntstrahligen, der zwischen den beiden weiten Welten [Himmel und Erde] gut begossen und allseits zugewandt ist.
Wort für Wort
aganma
wir sind gekommen (Aor. 1. Pl.)
mahā
mit großer (Instr. Sg.)
namasā
mit Verneigung (Instr. Sg.)
yaviṣṭham
zum Jüngsten (Akk. Sg.)
yaḥ
der (Nom. Sg.)
dīdāya
hat geleuchtet (Perf. 3. Sg.)
sam-iddhaḥ
entzündet (Part. Nom. Sg.)
sve
in seinem eigenen (Lok. Sg.)
duroṇe
Haus (Lok. Sg.)
ci tra-bhānum
mit buntem Strahl (Akk. Sg.)
rodasī iti
die beiden Welten (Akk. Du.)
antaḥ
zwischen (Adv.)
urvī iti
weiten (Nom./Akk. Du.)
su-āhutam
gut begossen (Akk. Sg.)
pratyañcam
allseits zugewandt (Akk. Sg.) [viśvataḥ 'allseits' fehlt im PP]
sa mahnā viśvā duritāni sāhvānagniḥ ṣṭave dama ā jātavedāḥ / sa no rakṣiṣad duritādavadyādasmān gṛṇata uta no maghonaḥ
Er, der durch Größe alle Bedrängnisse überwindet, Agni, wird im Haus gepriesen, Jātavedas. Er soll uns vor Not und vor Tadel bewahren, uns, die Singenden, und auch unsere Gabenherren.
Du bist Varuṇa und Mitra, Agni; dich stärken die Vasiṣṭhas mit Gedanken. In dir sollen gut zu gewinnende Güter sein. Ihr [Götter] schützt uns allezeit mit Wohlergehen.