āpo yaṃ vaḥ prathamaṃ devayanta indrapānamūrmimakṛṇvateḷaḥ / taṃ vo vayaṃ śucimaripramadya ghṛtapruṣaṃ madhumantaṃ vanema
Die Welle, die ihr, ihr Wasser, zuerst götterverlangend gemacht habt, die Indra trinkt, ihr Labungen, / diese eure reine, unbefleckte, schmalzsprühende, honigreiche (Welle) möchten wir heute gewinnen.
tamūrmimāpo madhumattamaṃ vo 'pāṃ napādavatvāśuhemā / yasminnindro vasubhirmādayāte tamaśyāma devayanto vo adya
Diese honigreichste Welle von euch, ihr Wasser, soll der Sohn der Wasser, der Schnellrossige, begünstigen, / in der Indra mit den Vasu sich berauscht: sie möchten wir erlangen, götterverlangend, heute von euch.
śatapavitrāḥ svadhayā madantīrdevīrdevānāmapi yanti pāthaḥ / tā indrasya na minanti vratāni sindhubhyo havyaṃ ghṛtavajjuhota
Hundertfach geläutert, sich aus Eigenkraft berauschend, gehen die göttlichen (Wasser) zum Trank der Götter; / sie überschreiten nicht Indras Gebote. Den Strömen bringt Opferguss dar, schmalzhaltig. [Anm.: havya „Darbringung“ hier wörtlich Gabe an die Ströme; Ritualbezug fest.]
yāḥ sūryo raśmibhirātatāna yābhya indro aradad gātumūrmim / te sindhavo varivo dhātanā no yūyaṃ pāta ...
Die, welche die Sonne mit Strahlen ausgespannt hat, denen Indra den Weg, die Welle, gegraben hat, / diese Ströme, schafft uns Weite. Ihr aber schützt uns stets mit Segenswünschen.