ayaṃ soma indra tubhyaṃ sunva ā tu pra yāhi harivastadokāḥ / pibā tvasya suṣutasya cārordado maghāni maghavanniyānaḥ
Dieser Soma wird dir gepresst, Indra. Komm doch heran, Falbenlenker, der du daran gewöhnt bist. / Trinke doch von dem gut gepressten, lieblichen; / gib die Gaben, Gabenreicher, [zu uns] strebend.
Brahman, Held, Gefallen findend an der Gebetsdichtung, komm mit den Falben schnell hierher. / Berausche dich bei dieser Pressung; / höre diese unsere Gebete an.
kā te astyaraṃkṛtiḥ sūktaiḥ kadā nūnaṃ te maghavan dāśema / viśvā matīrā tatane tvāyādhā ma indra śṛṇavo havemā
Welche Zurüstung [Genüge] gibt es für dich mit guten Worten? Wann, Gabenreicher, sollen wir dir nun huldigen? / Alle Gedanken habe ich auf dich hin gespannt; / nun, Indra, höre diese meine Rufe.
uto ghā te puruṣyā idāsan yeṣāṃ pūrveṣāmaśṛṇor{ṛ}ṣīṇām / adhāhaṃ tvā maghavañ johavīmi tvaṃ na indrāsi pramatiḥ piteva
Und fürwahr waren es Menschen [Männerscharen] [?] für dich, früherer Seher, auf die du gehört hast. / Nun rufe ich dich immer wieder, Gabenreicher; / du bist unser Fürsorger, Indra, wie ein Vater.
vocemedindraṃ ... [Anm.: Saṃhitā-Text und Padapāṭha der Quelle stimmen an dieser Stelle nicht überein (verschoben oder gekürzt). Padapāṭha: vocema it indram magha-vānam enam mahaḥ rayaḥ rādhasaḥ yat dadat naḥ yaḥ arcataḥ brahma-kṛtim aviṣṭhaḥ yūyam pāta svasti-bhiḥ sadā naḥ]
Eben von diesem Indra, dem Gabenreichen, wollen wir sprechen, weil er uns von großem Reichtum, von Gabe gibt, / er, der beste Förderer der Gebetsdichtung des Preisenden. / Ihr aber schützt uns allezeit mit Wohlergehen!