Savitṛ, der Antreiber, wird gebeten zu kommen; seine goldenen Arme und seine Fähigkeit, Ruhe zu geben und in Bewegung zu setzen, stehen im Mittelpunkt. Vers 4 endet mit dem Kehrvers.
Her komme der Gott Savitṛ, der mit schönen Schätzen, den Luftraum füllend, von Rossen gefahren; / in der Hand viele männliche Gaben haltend, uns zur Ruhe setzend und zum Antrieb bringend, mögen wir sein.
udasya bāhū śithirā bṛhantā hiraṇyayā divo antānanaṣṭām / nūnaṃ so asya mahimā paniṣṭa sūraścidasmā anu dādapasyām
Hoch (streckt) er seine schlaffen, großen, goldenen Arme, die die Enden des Himmels nicht verfehlt haben. / Nun soll man diese seine Größe preisen; selbst die Sonne hat ihm nachgegeben (in) Tat und Werk. [Anm.: dāt apasyām wörtlich unsicher [?].]
sa ghā no devaḥ savitā sahāvā sāviṣad vasupatirvasūni / viśrayamāṇo amatimurūcīṃ martabhojanamadha rāsate naḥ
Er, der Gott Savitṛ, der Kraftvolle, Herr der Güter, soll uns Güter antreiben; / (sich) auffächernd (?), die weite Armut (amati) [?] (abwehrend), gewährt er uns dann Nahrung für Sterbliche. [Anm.: amati „Nichtwissen/Mangel“ oder „Gestalt“, vi-śri „auffächern/öffnen“: Zeile 2 unsicher [?].]
Diese Lieder rufen Savitṛ an, den mit guter Zunge, den mit voller Hand, mit schöner Hand: / glänzende Lebenskraft, große, verleihe er uns. Ihr aber schützt uns stets mit Segenswünschen.