Kapitel 27: ṛgvede 7.27 · indraṃ naro nemadhitā havante yat pāryā yunajate dhiyastāḥ
Indra rufen und um Anteil am Rinderpferch bitten
Bitte an Indra um Kraft, Freundschaft und Reichtum; der Vers 5 endet im Refrain. Dunkel ist nema-dhitā (1b), hier als 'im Wettstreit' [?] wiedergegeben.
Indra rufen die Männer im Wettstreit [?], wenn sie jene zielführenden Gedanken anschirren. / Als Held, im Gewinnen von Männern nach Kraft verlangend, / verschaffe du uns Anteil am rinderreichen Pferch.
ya indra śuṣmo maghavan te asti śikṣā sakhibhyaḥ puruhūtanṛbhyaḥ / tvaṃ hi dṛḷhā maghavan vicetā apā vṛdhi parivṛtaṃ na rādhaḥ
Deine Kraft, Indra, Gabenreicher, die du hast: teile sie mit den Freunden, den Männern, Vielgerufener! / Denn du, Gabenreicher, unterscheidest das Feste. / Öffne das umschlossene Gut wie eine [verschlossene] Gabe.
Indra ist König der Welt und der Stämme. / Was immer auf der Erde vielgestaltig vorhanden ist, / davon gibt er dem Verehrer Güter; er möge die Gabe antreiben, sogar angerufen, hierher.
nū cin na indro maghavā sahūtī dāno vājaṃ ni yamate na ūtī / anūnā yasya dakṣiṇā pīpāya vāmaṃ nṛbhyo abhivītā sakhibhyaḥ
Alsbald gewiss reicht uns Indra, der Gabenreiche, bei gemeinsamem Anruf [?], als Gebender die Kraftgabe zur Hilfe hin. / Dessen unverkürzte Gabe angeschwollen ist, / ein Kostbares für die Männer, die Freunde, erwünscht [?].
nū indra rāye varivas kṛdhī na ā te mano vavṛtyāma maghāya / gomadaśvāvad rathavad vyanto yūyaṃ pāta ...
Alsbald, Indra, schaffe uns Raum zum Reichtum; wir möchten deinen Sinn zur Gabe hierher wenden, / [Gut] mit Rindern, Rossen, Wagen begehrend. / Ihr aber schützt uns allezeit mit Wohlergehen!