Kapitel 48: ṛgvede 7.48 · ṛbhukṣaṇo vājā mādayadhvamasme naro maghavānaḥ sutasya
Anruf an die Ṛbhu: Ṛbhukṣan, Vāja, Vibhvan
Die drei kunstfertigen Ṛbhu (Ṛbhu, Vibhvan, Vāja) werden zum Soma eingeladen und um Beistand im Kampf und um Gaben gebeten; Wortspiele mit ihren Namen. Vers 4 endet mit dem Kehrvers.
ṛbhukṣaṇo vājā mādayadhvamasme naro maghavānaḥ sutasya / ā vo 'rvācaḥ kratavo na yātāṃ vibhvo rathaṃ naryaṃ vartayantu
Ṛbhukṣan, Vāja: berauscht euch an uns, ihr Männer, Gabenreiche, am gepressten (Soma). / Zu euch sollen die uns zugewandten Kräfte kommen; die Vibhvan sollen den männlichen Wagen herbeirollen.
Mögen wir mit den Ṛbhu (Ṛbhukṣan) über euch sein, ihr Vibhvan mit den Vibhu, mit Kraft die Kräfte (überwältigen); / Vāja soll uns beim Kampf um Gewinn helfen; mit Indra als Gespann mögen wir Vṛtra durchqueren (überwinden).
te cid dhi pūrvīrabhi santi śāsā viśvānarya uparatāti vanvan / indro vibhvān ṛbhukṣā vājo aryaḥ śatrormithatyā kṛṇavan vi nṛmṇam
Sie sind ja über die vielen (Feinde) durch Befehl; der Herr (Aryaḥ) gewinnt alle im Nachkommenstreit; / Indra, Vibhvan, Ṛbhukṣan, Vāja: der Fremde soll dem Feind mit Zorn seine Manneskraft zerreißen. [Anm.: Die Zeile ist syntaktisch schwierig; aryaḥ „Herr, Fremder“ mehrdeutig [?].]
nū devāso varivaḥ kartanā no bhūta no viśve 'vase sajoṣāḥ / samasme iṣaṃ vasavo dadīran yūyaṃ pāta ...
Jetzt, ihr Götter, schafft uns Weite; seid alle einmütig zu Beistand. / Die Vasu sollen uns Labung zusammen geben. Ihr aber schützt uns stets mit Segenswünschen.