Gegenüber Uṣas haben die Vasiṣṭhas mit Lobliedern, die Sänger mit Worten, als erste erwacht, die beiden Räume umwälzende, alle Wesen sichtbar machende.
eṣā syā navyamāyurdadhānā gūḍhvī tamo jyotiṣoṣāabodhi / agra eti yuvatirahrayāṇā prācikitat sūryaṃ yajñamagnim
Diese da, neues Leben tragend, die Verhüllte, ist mit Licht aus der Finsternis erwacht; die Uṣas geht voran, die Junge, nicht zürnend; sie hat Sonne, Weihehandlung und Agni erkannt gemacht.
aśvāvatīrgomatīrna uṣāso ... [Anm.: Saṃhitā-Text und Padapāṭha der Quelle stimmen an dieser Stelle nicht überein (verschoben oder gekürzt). Padapāṭha: aśva-vatīḥ go--matīḥ naḥ uṣasaḥ vīra-vatīḥ sadam ucchantu bhadrāḥ ghṛtam duhānāḥ viśvataḥ pra-pītāḥ yūyam pāta svasti-bhiḥ sadā naḥ]
Rosse-, rinder-, männerreiche, gütige Uṣas sollen uns allezeit leuchten, Schmalz (Ghee) milchend [Anm.: Bildrede], von allen Seiten strotzend. Ihr aber schützt uns immer mit Heilsmitteln.